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    <subtitle type="html">(m)ein Leben durch den Sucher</subtitle>
    
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-29T19:19:01Z</published>
        <updated>2010-07-29T19:19:01Z</updated>
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                <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fred_Phelps">Fred Phelps</a> und seine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Westboro_Baptist_Church">Westboro Baptist Church</a> sind ganz ausgesprochen schräge und verrückte Vögel, denn diese unabhängige Baptisten-Kirche gehört zu der Gruppe radikaler Christen die den Kontakt zur Welt völlig verloren haben. Wer daran zweifelt sollte sich nur mal anschauen unter welcher Domain man die Kirche im Internet findet: <em>God Hates Fags</em>. Aber keine Angst, die Anhänger der Kirche sind nicht nur homophob sondern auch Antisemiten und sind gegen den Katholizismus, gegen die amerikanische Flagge und, haltet euch fest, auch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Fred_Phelps#Anti-Swedish">gegen Schweden und Irland</a> (sagt zumindest die Wikipedia mit ein paar Belegen). Also der komplette Rundumschlag gegen alle die nicht schnell genug missioniert worden sind...<br /><br />Letzte Woche fand in San Diego die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Comic-Con_International">Comic-Con</a>, die weltgrößte Comicmesse, statt. Dazu trifft man vor Ort auch auf die üblichen, verkleideten Comic-Fans die in die Rolle ihrer Comic-Charaktere schlüpfen. Sehr schön anzusehen. Ebenfalls vor Ort: Ein paar einsame Anhänger der Westboro Baptist Church um gegen die, aus der Hölle geschickten, Comic-Fans zu protestieren. Aber die Comicer waren nicht nur in der Überzahl sondern auch um einiges kreativer was ihre Protestschilder angeht, mein Favorit: <em>“All Glory To The Hypnotoad”</em>. Das Video unten zeigt einen kurzen Bericht dazu. Und bei <a href="http://www.comicsalliance.com/2010/07/22/super-heroes-vs-the-westboro-baptist-church">Comics Alliance</a> findet man noch viel mehr Fotos.<br /><br /><object height="308" width="500" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" id="AOLVP_us_207674901001"><param value="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" name="movie" /><param value="#000000" name="bgcolor" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="transparent" name="wmode" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><param value="stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Faolmaster%2F1612833736%2F1612833736%5F207671018001%5Fvs%2D207673163001%2Ejpg%3FpubId%3D1612833736&amp;playerid=10032373001&amp;codever=1&amp;videoid=207674901001&amp;publisherid=1612833736" name="flashvars" /><embed height="360" width="584" flashvars="stillurl=http%3A%2F%2Fpdl%2Estream%2Eaol%2Ecom%2Fpdlext%2Faol%2Fbrightcove%2Faolmaster%2F1612833736%2F1612833736%5F207671018001%5Fvs%2D207673163001%2Ejpg%3FpubId%3D1612833736&amp;playerid=10032373001&amp;codever=1&amp;videoid=207674901001&amp;publisherid=1612833736" name="AOLVP_us_207674901001" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://o.aolcdn.com/videoplayer/AOL_PlayerLoader.swf" /></object> 
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        <published>2010-07-28T09:53:41Z</published>
        <updated>2010-07-28T14:21:26Z</updated>
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                Nachdem die <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2373-Neue-DMCA-Befreiungen-staerken-Fair-Use.html">von der EFF beantragten und auch Copyright Office bewilligten Befreiungen</a> vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DMCA">DMCA</a> durchgekommen sind und entsprechend gefeiert wurden hat <a href="http://techdirt.com/articles/20100727/04171010375.shtml">Techdirt gestern auf jene Anträge hingewiesen die abgelehnt wurden</a>. Hier einige der abgelehnten Anträge:<blockquote><em>Subscription based services that offer DRMprotected streaming video where the provider has only made available players for a limited number of platforms, effectively creating an access control that requires a specific operating system version and/or set of hardware to view purchased material; and Motion pictures protected by antiaccess measures, such that access to the motion picture content requires use of a certain platform.</em></blockquote>Dieser Antrag bezieht sich sowohl auf DVDs die mit einem Ländercode versehen sind und deshalb in DVD-Playern nicht abspielbar sind als auch auf Streamingservices wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Netflix">Netflix</a> die bestimmte Plattformen wie Linux ausschliessen. Das Umgehen dieser Schutzmaßnahmen ist leider weiterhin illegal...<blockquote><em>Lawfully purchased sound recordings, audiovisual works, and software programs distributed commercially in digital format by online music and media stores and protected by technological measures that depend on the continued availability of authenticating servers, when such authenticating servers cease functioning because the store fails or for other reasons; and Lawfully purchased sound recordings, audiovisual works, and software programs distributed commercially in digital format by online music and media stores and protected by technological measures that depend on the continued availability of authenticating servers, prior to the failure of the servers for technologists and researchers studying and documenting how the authenticating servers that effectuate the technological measures function.</em></blockquote>Dies bezieht sich auf jene DRM-Maßnahmen die regelmässig zu Servern Kontakt herstellen müssen um weiterhin Zugriff auf Inhalte zu gewähren. Spieler werden das Problem vielleicht von den Ubisoft-DRM-Servern kennen. Wenn diese nicht erreichbar sind kann man auch nicht spielen. Was für kurze Zeiträume nur nervig ist wird dann zu einem Problem wenn Firmen auf einmal Pleite sind. Oder die Server abschalten weil die Wirtschaftlichkeit für sie nicht mehr gegeben ist. <br /><br />Solche Fälle gab es bereits und es wäre begrüßenswert gewesen wenn das Umgehen von DRM für diesen Zweck legal wäre. Leider hat man sich dagegen entschieden. Die Begründung dafür ist, dass die Firmen die so Verfahren haben ihren ehemaligen Kunden angeboten haben das Geld zurückzuzahlen. Immerhin gelten aber die gleichen Rechte für alle:<blockquote><em>Software and information recorded, produced, stored, manipulated or delivered by the software, that a forensic investigator seeks to copy, activate, or reverse engineer in order to obtain evidence in a court proceeding.</em></blockquote>Auch Ermittler keine Sonderrechte beim Umgehen von DRM. Nach der Freude über die Ausnahmen der EFF zeigen diese Beispiele aber recht eindeutig wieso das System des DMCA völlig unpraktikabel und vor allem eins ist: Willkürlich.&#160; 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-28T09:16:15Z</published>
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                Bevor ich es vergesse: Mittlerweile kann man die <a href="http://www.om2010.de/tickets">Tickets zur <em>openmind #om10</em> bestellen</a>. Bis zum 09.08. gibt es das Komplettpaket mit 2 Übernachtungen (Freitag &amp; Samstag) in der Jugendherberge in Kassel sowie Vollverpflegung in der selbigen für 70 €. Danach werden die Tickets 85 € kosten. Wer keine Übernachtungsmöglichkeit braucht kann sich für 30 € ein Ticket ohne Übernachtungsmöglichkeit shoppen. Auch in dem ist die Vollverpflegung vor Ort enthalten. <br /><br />Insgesamt gibt es maximal 120 Plätze, davon 90 mit Jugendherbergs-Übernachtung. Ein guter Teil der Tickets ist schon weg, wer also sicher gehen will noch einen Platz zu kriegen sollte sich vielleicht beeilen. Falls ihr selbst etwas präsentieren wollt: Bis zum 23. August habt ihr noch <a href="http://www.om2010.de/beitragsaufruf">die Chance Beiträge  einzureichen</a>.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-27T09:36:55Z</published>
        <updated>2010-07-27T14:02:07Z</updated>
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        <title type="html">Wieso wir uns vor ACTA fürchten sollten</title>
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                Mittlerweile gibt es auch die ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu ACTA. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Metzger">Axel Metzger</a> ist Rechtswissenschaftler und Spezialist für Urheberrechte, freie Software und Open Access. In der aktuellen Ausgabe des <a href="https://www.jipitec.eu/"><em>Journal of Intellectual Property, Information Technology and E-Commerce Law</em></a> hat er einen Aufsatz namens “<em>A Primer on ACTA - What Europeans Should Fear about the Anti-Counterfeiting Trade Agreement</em>” <a href="https://www.jipitec.eu/issues/jipitec-1-2-2010/2612">veröffentlicht</a> in dem er sich mit dem Vertragswerk beschäftigt. Das Paper ist auch als freier <a href="https://www.jipitec.eu/issues/jipitec-1-2-2010/2612/JIPITEC%202%20-%20Metzger-Acta.pdf">PDF-Download</a> verfügbar. <br /><br />Dabei geht Metzger auch auf die Hintergründe der Verhandlungen ein. Denn ACTA wird weder unter Federführung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WTO">Welthandelsorganisation</a> (WTO) noch unter Aufsicht der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/WIPO">World Intellectual Property Organization</a> (WIPO) verhandelt sondern wird davon unabhängig von den Beteiligen verhandelt. Hauptverantwortlich sind dabei die USA und die EU. Also jene Länder in denen die Lobby der Rechte-Verwerter seit Jahren auf verstärkte Massnahmen zum Schutz von “<em>geistigem Eigentum</em>” pochen. Innerhalb der WTO und der WIPO liessen sich solche Maßnahmen nicht umsetzen. Weil neben NGOs dort auch Entwicklungsländer beteiligt waren. <br /><br />Und Länder die selbst keine starke “<em>Kreativ</em>”-Wirtschaft haben, haben naturgemäß auch wenig Interesse an einer verstärkten Durchsetzung von Verwertungs- und Nutzungsrechten. Denn diesen Ländern geht es darum denn Anschluss an die sogenannte entwickelte Welt zu schaffen. Also den Zugang zu Wissen, Technologien etc. zu bekommen. Und da sind weitere Einschränkungen im Copyright sehr sehr kontraproduktiv. <br /><br />Und das ist auch schon ein Problem an ACTA: Anstatt die Interessen die es weltweit zu dem Thema gibt zu berücksichtigen werden gerade jene Länder die Unterstützung bitter nötig hätten ausgeschlossen. Stattdessen einigen sich dort Industrienationen im großen Stil auf ein gemeinsames Vorgehen und erschweren es so später anderen Ländern ihre Interessen in Einzelverhandlungen durchzusetzen. Glückwunsch an die ACTA-Parteien zu so einem perfiden Vorgehen. <br /><br />Dabei fusst ACTA auf dem TRIPS-Abkommen (<em>Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights</em>) was in den 90er Jahren verhandelt wurde und neben dem Urheberrecht ähnlich wie ACTA auch das Patentrecht behandelt. Dabei werden Kriterien festgelegt wie jene, dass das Urheberrecht auch mindestens noch 50 Jahre nach dem Tod des Künstlers weiter gültig zu sein hat. Das Ziel von ACTA ist es dabei auch nationale Rechte international zu vereinheitlichen. <br /><br />Dabei sind es gar nicht die Three Strikes-Regeln die Metzger an ACTA besonders kritisiert, diese werden wohl nicht vorgeschrieben werden (aber auch nicht verboten). Vor allem ist es die Haftung von Personen die selbst nur Zwischenhändler sind und selbst keine Verstöße begehen, die von Metzger kritisiert werden und auch für uns Grund zur Sorge sein sollten. <br /><br />Seien das ISPs die Privatpersonen das Internet stellen welche dann vielleicht gegen Urheberrechte verstoßen. Oder seien das Besitzer von Blogs, bei denen in den Kommentaren von Dritten Rechte verletzt werden. Nach ACTA sollen sowohl der ISP als auch der Blogbetreiber dafür mit haftbar gemacht werden. Ebenfalls sehr bedenklich: Die Einführung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ex_parte"><em>ex parte</em></a>-Maßnahmen welche auf eine Anhörung der betroffenen Personen verzichten. Und damit auch die Chance zur Verteidigung nehmen, beziehungsweise erst dann ermöglichen wenn Konsequenzen schon zum tragen kommen.<br /><br />Insgesamt kritisiert Metzger die Bestrebungen Gesetze weiter zugunsten der Inhaber von Markenzeichen, Patenten und Urheberrechten zu verschieben während die Interessen von Entwicklungsländern, aber auch Nutzern, völlig außer acht gelassen werden. Es lohnt sich also weiter gegen ACTA vorzugehen und das <a href="https://www.jipitec.eu/issues/jipitec-1-2-2010/2612">Paper zu lesen</a>. Nicht nur um unserer Rechte willen. Sondern auch um Entwicklungsländern nicht sämtliche Chancen auf Anschluss zu nehmen.&#160; <br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-26T19:45:45Z</published>
        <updated>2010-07-26T21:16:58Z</updated>
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        <title type="html">Neue DMCA-Befreiungen stärken Fair Use</title>
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                Die <a href="http://www.eff.org/"><em>Electronic Frontier Foundation</em></a> (EFF) hat heute <a href="http://www.eff.org/press/archives/2010/07/26">bekannt gegeben</a>, dass die von ihnen beantragten Befreiungen vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DMCA"><em>Digital Millennium Copyright Act</em></a> (DMCA) vom <em>Copyright Office</em> angenommen wurden. Und das ist ein guter und wichtiger Schritt um die Auswirkungen des DMCA, der die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fair_Use">Fair Use-</a>Fälle beschneidet, etwas einzudämmen. <br /><br />Der DMCA wurde 1998 vom Senat der USA verabschiedet und ermöglicht Copyright-Inhabern weitreichende Eingriffe in die Veröffentlichung und Verbreitung von Informationen. Bekanntes Beispiel dafür ist <a href="http://www.truthaboutscientology.com/dmca.html">das Vorgehen von Scientology</a>. Kritik gegenüber ihrer Firma begegnen sie gerne damit, dass sie sich auf den DMCA berufen. Um empfindlichen Strafen wegen Nichtbefolgung des DMCA zu entgehen werden entsprechende Inhalte von Hostern gelöscht. So hat Google bereits Scientology-kritische Seiten von ihrem Index genommen. Nachdem Scientology sich eben auf den DMCA berufen hat...<br /><br />Und ein anderes, bekanntes Beispiel dafür ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Constantin_Film"><em>Constantin Film</em></a>. Die Firma die sich für <em>“Den Untergang”</em> verantwortlich zeigt und sämtliche Parodien von <em>YouTube</em> entfernen lies. Und das obwohl diese nach langläufiger Meinung unter Fair Use fallen. Darüber hinaus kriminalisiert der DMCA auch das Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Digital_rights_management"><em>Digital Rights Management</em></a>, selbst wenn dabei kein Copyright verletzt wird. <br /><br />Allerdings ist in den DMCA auch eine Möglichkeit eingebaut worden die Folgen des Gesetzes abzuschwächen. Alle 3 Jahre gibt es die Möglichkeit bestimmte Bereiche vom DMCA auszunehmen. Das ist keine dauerhafte Lösung, kann aber zumindest als temporärer Sieg angesehen werden. <a href="http://www.eff.org/press/archives/2010/07/26">Hier die drei Ausnahmen die von der EFF beantragt und bewilligt wurden</a> und damit zumindest für die nächsten 3 Jahre wieder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fair_Use">Fair Use</a> sind:<ul><li><strong>Das Jailbreaken von Telefonen</strong> ist nun erlaubt, ich zitiere mal aus der Begründung des Copyright Office: <em>&quot;When one jailbreaks a smartphone in order to make the operating system on that phone interoperable with an independently created application that has not been approved by the maker of the smartphone or the maker of its operating system, the modifications that are made purely for the purpose of such interoperability are fair uses.&quot;</em> Es ist also erlaubt einen solchen Schutz zu umgehen wenn er dazu dient Software zu installieren die nicht vom Hersteller des Geräts zugelassen wurde.</li><li>Das <strong>Erstellen von Video-Remixes zu nicht-kommerziellen Zwecken</strong>: Damit hat <em>Constantin Film</em> nun eindeutig verloren. Es ist erlaubt Ausschnitte von DVDs zu rippen um sie selbst neu zu verarbeiten und nicht-kommerziell zu nutzen.</li> <li>Das <strong>Unlocken von Telefonen</strong> um SIM-Karten anderer Betreiber nutzen zu können: Die Regel greift zwar nur für gebrauchte Telefone, aber auch das ist ein guter Anfang. Damit kann man SIM- &amp; Netlocks nun legal umgehen. Das ermöglicht es solche Mobiltelefone in den Gebrauchthandel zu bringen und vor allem die Dinger nicht nutzlos wegwerfen zu müssen. Und natürlich gibt das auch dem Benutzer wieder mehr Rechte über sein Eigentum.</li> </ul>Meine Gratulation an die EFF zu diesen Erfolgen!<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-25T19:40:22Z</published>
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                Im englischen heisst es “<em>to blackmail</em>” wenn man jemanden erpresst. Dieser Begriff geht in das 18. Jahrhundert und auf ein Land namens Italien zurück und kommt von der Praxis einiger Organisationen ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Black_Hand_%28Erpressung%29">Erpresserbriefe mit einer schwarzen Hand zu signieren</a>. Die Briefe die so versandt wurden hiessen darauf hin Blackmail und und die Versender bekamen den Begriff Blackhander. In wie weit das auch auf schlichte Postkarten anstatt auf Briefe zutrifft? Keine Ahnung. Aber ich hatte ja über den <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2363-ACTA-kein-Vertrauensbeweis.html">offenen Brief der Piratenpartei geschrieben</a> der sowohl der EU-Kommission als auch der Bundesregierung zugegangen ist in dem ein paar Forderungen und auch Fragen gestellt wurden. Bis dato kam dazu seitens der Empfänger keine Reaktion. Es ist also an der Zeit sich Gedanken sich über weitere Schritte Gedanken zu machen. <br /><br /> <br />
<div align="center"><img height="308" width="431" src="http://basisvasektomie.de/wp-content/uploads/postkarte.jpg" /><br /></div><br />Und Herr Urbach <a href="http://basisvasektomie.de/?p=239">hat das bereits getan</a> und sich für die klassische Methode der Erpressung entschieden. Da leider gerade kein Regierungs- oder Kommissionsmitglied entführt werden konnte wurde sich für eine andere Form der Erpressung entschieden. Um zu zeigen, dass nicht nur diese paar Tausend Spinner von der Piratenpartei und die paar Tausenden, genauso durchgeknallten, Wähler in Twitter ihren Unmut über ACTA äußern hat er sich diese kleine Postkarte ausgedacht mit der jeder von uns der Bundesregierung ein Angebot machen kann, dass er nicht ablehnen kann. Die Vorderseite ziert eines der <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2345-Vorschau-ACTA-Pressebilder.html">ACTA-Pressefotos</a> während auf der Rückseite klar gemacht wird was das eigene Anliegen ist. <br /><br />Und für den Fall, dass die Regierung etwas schlampig mit ihrer Briefpost umgeht gibt es auch direkt noch den Link zu dem offenen Brief. Den kann das Sekretariat dann vielleicht mal abtippen und den Brief so noch mal ausdrucken. <a href="http://wiki.piratenpartei.de/ACTA#Postkarte">Hier der Link zur Druckvorlage</a> die für Flyeralarm optimiert wurde.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-26T18:48:26Z</published>
        <updated>2010-07-26T18:48:26Z</updated>
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        <title type="html">Links in altmodisch dank Mendeley</title>
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                Ich schreibe ja gerade fleissig an meiner Bachelor-Arbeit. Nachdem das ganze Programmieren in <em>Ruby</em>, <em>Perl</em> und <em>Python</em> und das Verpacken in eine hübsche <em>Rails</em>-Applikation erledigt ist darf ich das Endprodukt nun in eine hübsche, kleine Veröffentlichung packen die zwischen 20 und 60 Seiten umfassen soll. Und anstatt das fies mit <em>Word</em> oder <em>Pages</em> zu fummeln schreibe ich in <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lyx">LyX</a></em> was es erlaubt die Ausgabe des gesetzten Textes durch <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LaTeX">LaTeX</a></em> zu schiessen. <br /><br />Damit kann man dann nicht nur Tabellen und Grafiken sondern auch Formeln recht bequem setzen und am Ende PDFs erzeugen in denen man auch auf einzelne Absätze und Abschnitte verlinken kann und so in dem erzeugten PDF ein bisschen die Internet-Stimmung bekommt. Und was für wissenschaftliche Texte natürlich noch wichtiger ist: Man kann ordentliche Zitate, also offline-Links, setzen dank des <em>BibTeX-</em>Support. &#160;<br /><br />Und hier muss ich noch einmal <a href="http://www.mendeley.com/"><em>Mendeley</em></a> loben. Nicht nur weil es das Verwalten von Papern auf dem eigenen Rechner zur wahren Freude macht, man mit seinen Freunden Paper teilen und empfehlen kann und die eigene Bibliothek nun auch per iPhone-app zur Verfügung stellt. Sondern auch weil der <em>BibTeX</em>-Support so viel Zeit spart. Denn auf Wunsch wird die gesamte <em>Mendeley</em>-Bibliothek auch als <em>BibTeX</em>-Datei exportiert und automatisch auf dem neusten Stand gehalten. Und das erleichtert meinen Workflow ziemlich. <br /><br />Anstatt den ganzen Krams per Hand zu pflegen habe ich nun einen Ordner der von <em>Mendeley</em> überwacht wird. In den werden Paper einfach abgelegt und <em>Mendeley</em> erkennt diese automatisch als Neu. So möglich werden sämtliche Meta-Daten aus dem PDF extrahiert und in die Bibliothek übernommen. Wenn das nicht klappt lassen sich die Daten einfach per <em>Google Scholar</em> suchen und automatisch eintragen. All diese Daten werden gleichzeitig aus <em>Mendeley</em> in das <em>BibTe<font color="#005151"><font face="verdana,arial,geneva,helvetica,sans-serif">X</font></font></em>-File exportiert und stehen so direkt für die Weiterverwendung in <em>LaTeX</em> bzw. in meinem Fall <em>LyX </em>zur Verfügung. <br /><br />Da macht das pflegen der Literatur-Liste glatt Spaß und ist dazu noch effizient. Die Desktop-Anwendung von <em>Mendeley</em> ist übrigens für <em>Windows</em>, <em>Mac OS X</em> und <em>Linux</em> verfügbar. Aber genug Lobhudelei, ich muss weiter schreiben.&#160; 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-26T10:08:00Z</published>
        <updated>2010-07-26T10:08:00Z</updated>
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        <title type="html">Open Access: Eine Zeitreise</title>
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                Laut Roland Reuß stagniert <em>Open Access</em> ja, weil diese fiese Kostenlos-Kultur sowieso böse ist und arme, wissenschaftliche Autoren um Lohn und Brot bringt. Ist natürlich Unsinn und <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2364-Open-Access-beschneidet-die-Rechte-der-Urheber.html">mit den letzten Äußerungen des Herrn habe ich mich ja hier im Blog auch auseinandergesetzt</a>. Aber gestern bei Twitter bin ich über ein nettes, historisches Projekt gestolpert: Die <a href="http://oad.simmons.edu/oadwiki/Timeline"><em>Open Access-Timeline</em></a>. <br /><br />Im <a href="http://oad.simmons.edu/oadwiki/About_OAD"><em>Open Access Directory</em></a> werden Meilensteine der Open Access-Bewegung gesammelt. Bis ins Jahr <a href="http://oad.simmons.edu/oadwiki/Timeline_before_2000">1966</a> zurück finden sich dort zur Zeit Informationen zu Fortschritten zu Open Access. Dabei auch Daten wie der Start des <em>ARPANETs</em> was den Grundstein für die digitale Vernetzung legen sollte, der Start des <em>USENETs</em>. Wer also sehen möchte woher die Bewegung kommt und was schon erreicht wurde sollte einen Blick in die Timeline werfen. <br /><br />Und das ganze ist ein Wiki: Wenn also noch Daten fehlen die eindeutig mit auf der Zeitachse auftauchen sollten tragt sie ein. <a href="http://oad.simmons.edu/oadwiki/Timeline_2009">2009</a> ist noch recht leer und für 2010 gibt es noch gar keine Einträge. 
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        <published>2010-07-26T08:36:26Z</published>
        <updated>2010-07-26T08:36:26Z</updated>
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        <title type="html">Reaktionen auf die Amnesty-Kampagne</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Über die Aktion von Amnesty International gegen Polizeigewalt hatte ich hier ja <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2354-Keine-Amnestie-fuer-Polizeigewalt.html">berichtet und meine Unterstützung ausgesprochen</a>. Außerdem kam es in den Kommentaren zu einer netten Diskussion zu der Forderung nach Videoüberwachung auf Polizeistationen. Mittlerweile gibt es auch erste Reaktionen von anderen Leuten zu der Kampagne, darunter von den Grünen in Niedersachsen und vom Polizeipräsidenten Göttingens die unterschiedlicher nicht ausfallen könnten. <br /><br />In einer Pressemitteilung fordert die Fraktion der Grünen des niedersächsischen Landtags, dass <a href="http://www.fraktion.gruene-niedersachsen.de//cms/presse/dok/348/348057.gruene_fordern_unabhaengigen_polizeibeau@de.html">eine neutrale Beschwerdestelle außerhalb des normalen Polizeibetriebs installiert und mit eigenen Ermittlungskompetenzen ausgestattet werden soll</a>. Es wird zwar anerkannt, dass die Polizei einen schwierigen Job macht und diesen auch in den meisten Fällen sehr gut erledigt. Allerdings sollen die Berichte über Polizeigewalt ernstgenommen werden und Maßnahmen dagegen getroffen werden. Mit der Pressemitteilung wird auch eine parlamentarische Initiative angekündigt die nach der Sommerpause zum Zuge kommen soll. Bleibt zu hoffen, dass die Grünen sich nach der Sommerpause auch noch an die Pressemitteilung erinnern. <br /><br />Robert Kruse, Polizeipräsident Göttingens, sieht dagegen <a href="http://www.stadtradio-goettingen.de/redaktion/lokalnachrichten/kruse_weist_forderungen_von_amesty_international_zurueck/index_ger.html">keinen Grund eine unabhängige Ermittlungsbehörde einzuführen</a>. Immerhin seien die Staatsanwaltschaften unabhängig. Amnesty International hält dagegen: Die Staatsanwaltschaften benutzen für ihre Ermittlungen die Polizei. Lassen also Polizisten Zeugen vernehmen, Beweise sichern und „den Sachverhalt aufklären”. Und da beisst sich die Katze in den Schwanz: Denn in wie weit das stattfindet wenn Kollegen gegen Kollegen ermitteln sei mal dahingestellt. Aufgrund dieser Ergebnisse entscheidet dann auch die Staatsanwaltschaft ob eine Klage erhoben wird oder nicht. <br /><br />Durch mangelnde Sorgfalt bei den Ermittlungen kommt es dann auch oft genug dazu, dass die Ermittlungsverfahren eingestellt werden. Und auch zur Klage kommt es nur selten. So sauber wie Kruse es darstellt ist es wohl nicht. Und <a href="http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/fordern.html">die Kampagne von AI kann man weiterhin unterstützen</a>. 
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        <published>2010-07-22T19:13:11Z</published>
        <updated>2010-07-26T08:18:01Z</updated>
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        <title type="html">Die erste Woche mit dem iPhone 4</title>
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                <div align="center"><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/iphone-gro.jpg" /> </div> <br />Morgen fliegt das iPhone 4 nun eine Woche bei mir rum. Deshalb mal ein paar, unvollständige Eindrücke dazu:<br />
<br />
<ul> <br />
<li> <strong>Geschwindigkeit</strong>: Gut 2 Jahre lang hat mich nun das iPhone 3G jeden Tag begleitet, mich mit Mails, Twitter, Musik, Straßenkarten, Bahnfahrplänen &amp; Co versorgt. Und mit jeder Betriebssystemrevision wurde es langsamer und langsamer. Seit dem letzten Update eigentlich unbedienbar. Und auch vorher haben Dinge wie Copy &amp; Paste aufgrund der Verzögerung keinen Spaß mehr gemacht. Das hat sich nun dramatisch geändert: Das Gerät ist so schnell wie das Alte nie war, der Wechsel zwischen Apps passiert in Nullzeit und das gesamte GUI ist flüssig.&#160;</li> <br />
<li><strong>Display:</strong> Ich glaube mit der Ankündigung, dass man nicht mehr zurück will hatte Steve Jobs nicht unrecht. Ich kann meine TeX-Dokumente in kleiner Schriftart gesetzt auch noch lesen wenn ich die DIN A4-Seiten komplett rauszoome. Das gleiche bei eMails und Webseiten. Das alte Display sieht dagegen mies verwaschen aus. <br /></li> <br />
<li><strong>Face-Time</strong>: Hab ich bislang genau einmal benutzt. Eigentlich nur um es zu testen. Habe mich dann aber doch fast eine Stunde lang festgequatscht. Ein nettes Gimmick, aber wohl nichts was ich benötige. Vor allem weil man dann beim Telefonieren nur noch schlecht andere Dinge tun kann und das Telefon die ganze Zeit festhalten muss. Vermutlich auch einer der Gründe wieso sich Videotelefonie allgemein nie durchgesetzt hat...<br /></li> <br />
<li><strong>Kamera</strong>: Beeindruckend was die kleine Linse auf der Rückseite für Ergebnisse produziert. Das Bild oben wurde damit geknippst und mit der Applikation Camera+ zurechtgeschnitten, durch Filter gejagt und am Ende mit dem Rahmen versehen. Klar, mit der DSLR wäre die Qualität eine andere. Aber selbst ich trage die Spiegelreflexausrüstung nicht wirklich jeden Tag mit mir rum. Und selbst wenn hat man sie im Zweifel nicht schnell genug zur Hand. Von daher freue ich mich über die aufpolierte Kamera. Für den Pseudo-Blitz hatte ich bislang keinen Einsatzzweck und auch die Videofunktion habe ich noch nicht probiert. <br /></li> <br />
<li><strong>Akku:</strong> Mit einer kompletten Ladung des 3G plus einer kompletten Ladung des Zusatz-Akkus kam ich bislang so gerade über den Tag, also von Morgens bis Abends, um dann auf jeden Fall wieder an die Steckdose zu müssen. Bislang hat der Akku des iPhone 4 es auch problemlos ohne Steckdose über die Nacht geschafft und auch so lange, dass ich am nächsten Morgen noch in Ruhe in die Uni kam um dann da zu laden. Gerade im Standby scheint das Ding viel weniger Strom zu verbrauchen. <br /></li> <br />
<li><strong>Antennagate</strong>: Für mich bislang nicht nachvollziehbar. Der Empfang lässt sich manchmal, wenn der Mond richtig steht, um einen Balken abschwächen. Allerdings auch nur wenn ich das Gerät so feste in der Hand drücke, dass ich Angst um die Glasfront habe. Unterbrochene Verbindungen bislang: Null. Oh, und das obwohl ich Linkshänder bin. <br /></li> <br />
</ul> 
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        <link href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2368-AEusserer-Kreisparteitag-der-Piraten-in-Muenster.html" rel="alternate" title="Äußerer Kreisparteitag der Piraten in Münster" />
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-25T18:43:46Z</published>
        <updated>2010-07-25T18:54:33Z</updated>
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        <title type="html">Äußerer Kreisparteitag der Piraten in Münster</title>
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                Heute Nachmittag fand der Kreisparteitag der <a href="http://piratenpartei-muenster.de/wordpress/">Piratenpartei in Münster</a> im Südpark direkt neben dem dortigen Teich statt. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt und die mitgebrachten Pavillons mussten nicht aufgebaut werden. Neben dem politischen Teil sollte auch noch gemütlich gegrillt werden. Auf der Tagesordnung stand neben der Kommunalpolitik auch das weitere Verfahren bezüglich der bislang noch nicht gewährten Finanzmittel die seitens des Landesverbands nicht herausgegeben werden und die Wahl eines weiteren Beisitzers. <br /><br /><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/afelia.jpg" align="left" />In der Kommunalpolitik gibt es aus meiner Sicht zwei ganz erfreuliche Dinge zu melden: Markus berichtete von den Fortschritten im interfraktionellen Arbeitskreis Friedenspolitik. Dieser hat zum einen das Ziel die über 100 verschiedenen Friedensgruppierungen in Münster zu vernetzen um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen. <br /><br />Außerdem wurde der Antrag <em>„Münster kauft fair”</em> im Stadtrat angenommen. Das bedeutet, dass bei Ausschreibungen der Stadt nicht nur auf den Preis geachtet werden muss sondern genauso gut auch darauf, dass fair gehandelte Waren bevorzugt eingesetzt werden. Das ist noch nicht ideal, weil im Zweifel immer noch der Preis den Ausschlag gibt, aber ein erster Schritt um fairen und nachhaltigen Handel auf kommunaler Ebene zu stärken. <!-- s9ymdb:141 --><br /><br />Für einen vakanten Posten als Beisitzer im Kreisverbandsvorstand kandidierte mit @<a href="http://twitter.com/Afelia">Afelia</a> nur eine Person. Wenig überraschend hat sie ohne Gegenstimme die Wahl gewinnen können. Auch zu den Finanzmitteln gab es Neuigkeiten. Laut dem Bundesvorstand stehen unterjährig gegründeten Verbänden unterhalb der Landesebene ab dem 01. des Folgemonat die in der Satzung geregelten Finanzmittel zu. Nach Beschluss des Parteitags hat der Vorstand des Kreisverbands Münster nun die Aufgabe den Landesverband zur Übergabe der Finanzmittel zu bewegen. Auf welchem Weg das auch immer geschehen möge. <br /><br />Und zum Abschluss noch ein kurzes Video vom Hippie-Parteitag auf Decken mit feierlicher Entzündung des Grills.<br /><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/XZ1BXNC70Qw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/XZ1BXNC70Qw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340" /></object> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-24T19:01:24Z</published>
        <updated>2010-07-24T19:16:34Z</updated>
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        <title type="html">Mal wieder ein Tapetenwechsel</title>
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                Für mich war es mal wieder Zeit am Design des Blogs hier rumzuspielen. Ich habe ja relativ kommentarlos von dem orangenen Design wieder zurück zum alten, schlichten Layout gewechselt. Allerdings war das für mich nur eine Notlösung mit der ich auch nicht so richtig zufrieden war.<br /><br />Heute habe ich mal in den verschiedenen Themes, die es für <em>Serendipity</em> so gibt, gestöbert und bin bei diesem Magazin-ähnlichen Theme hängen geblieben. Was diese Art von Themes angeht ist es auch konkurrenzlos so weit ich das sehen konnte. Nach ein bisschen rumgespiele am Nachmittag und einigen positiven Reaktionen zum Layout habe ich mich entschieden auch vorerst dabei zu bleiben.<br /><br />Der Vorteil von dem Aufbau ist, dass die Startseite nun etwas strukturierter ist. Oben in der Menü-Leiste findet ihr einige der Hauptkategorien des Blogs. Dann auf der Startseite in groß den aktuellsten Artikel. Darunter wird die Kategorie <em>„I Love My Computer”</em> (Technik aller Art, benannt nach dem Song von <em>Bad Religion</em>) mit den letzten 3 Posts gelistet. <br /><br />Rechts daneben findet sich jeweils der letzte Artikel aus <em>„The Pirate's Gospel”</em> (Politik im weiteren Sinne, benannt nach dem Song von <em>Alela Diane</em>), <em>„With A Wonder And A Wild Desire“</em> (Positive Änderungen aus meinem Leben und allgemein, benannt nach dem Song von <em>Flogging Molly</em>) und <em>„Dirty Little Religion“</em> (Religionskritik, benannt nach dem Song von <em>Warren Zevon). </em><br /><br />Außerdem habe ich die horizontale Menüleiste (vorher links, nun rechts) verschlankt und etwas aufgehübscht. Einen Nachteil hat das neue Design allerdings: Es ist nicht mehr ganz so einfach die Kommentare &amp; Co zu finden, aber das ist glaube ich verschmerzbar. Außerdem liegt so keine streng chronologische Reihung mehr vor. Wer sich das zurückwünscht dem kann Abhilfe geschafft werden: In der Kategorie <em><a href="http://www.gedankenstuecke.de/categories/12-Aktuell">„Aktuelles“</a> </em>wird weiterhin einfach nach Erscheinungsdatum gelistet. <br /><br />Und nun hoffentlich viel Spaß mit dem neuen Design. 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-21T17:38:42Z</published>
        <updated>2010-07-22T10:41:47Z</updated>
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        <title type="html">Open Access beschneidet die Rechte der Urheber?</title>
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                Mittlerweile hat selbst die <em>CDU/CSU</em> eingesehen, dass es auf dem Sektor der wissenschaftlichen Veröffentlichungen Probleme gibt. Klar, keine Pflicht zu Open Access wird von dort gefordert, immerhin sollen die armen Verlage ja nicht pleite gehen. Aber <a href="http://www.cducsu.de/Titel__pressemitteilung_open_access_mit_zweitveroeffentlichungsrecht_flankieren/TabID__6/SubTabID__7/InhaltTypID__1/InhaltID__16250/Inhalte.aspx">in einer Pressemitteilung vom 13.07. wird vorgeschlagen ein verbindliches Recht zur Zweitverwertung für Autoren einzuführen</a>. Nach einer bestimmten Frist sollen Autoren dann das Recht haben ihre Werke auf jeden Fall selbst weiter zu verwerten. Wohlgemerkt: Das Recht, nicht die Pflicht.<br /><br />Vermutlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein guter Anfang um die Position der Autoren und auch die Verbreitung von Open Access zu stärken. In einem, <a href="http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc~E97503082B54D4EFEA8BC6174381392AF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">heute bei <em>FAZ.net</em> erschienenen</a>, Artikel beschwert sich <a href="http://www.textkritik.de/personen/rr.htm">Roland Reuß</a>, Initiator des <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Heidelberger_Appell">Heidelberger Appells gegen freies Wissen</a>, lautstark über diesen Vorstoß. Da ist von „<em>Verstaatlichungsphantasien</em>” geredet mit denen man den Verlagen schaden will. Nach Reuß' Ansicht schwächt dies die Position der Autoren da sie den Verlagen keine exklusiven Verwertungsrechte mehr andrehen können, womit der Autor seine Vertragsfreiheit verlieren soll. Als Konsequenz würden die Verlage die Veröffentlichungen nicht mehr annehmen. So weit seine Verschwörungstheorie. <br /><br />Und da merkt man ganz eindeutig, dass der gute Herr von dem Betrieb in den Naturwissenschaften keine Ahnung hat, auch wenn er das Thema kurz anspricht. Denn es ist nicht so, dass Autoren gerne und freiwillig ihre sämtlichen Verwendungsrechte von ihren Ergebnissen an Verlage abtreten. Im Gegenteil. Leider zwingt der tägliche Wissenschaftsbetrieb einen zu genau solchen Verträgen. Denn das Motto ist und bleibt <em>„publish or perish”</em>: Veröffentliche oder geh unter. Forschungsmittel bekommt nur wer Reputation hat und Reputation bekommt man nur darüber, dass man in erstklassigen Journals veröffentlicht. Und genau die Journals und Verlage sind es die sich die Exklusivrechte sichern. <br /><br />Wer also seiner eigenen Karriere nicht schaden will, der hat keine andere Option als in den sauren Apfel zu beissen und die Rechte an Verlage abzutreten. Damit ist die Vertragsfreiheit in den Naturwissenschaft schon durch die Eigenheit des Systems auf ein Minimum beschränkt. Mit einer diesbezüglichen Änderung würde man zumindest sicherstellen können, dass jeder Autor diese Option erhält, von einem <em>„drängen wider Willen”</em> kann gar nicht die Rede sein. Stattdessen bekommen die Autoren einen Teil ihrer Rechte die von Verlagen genommen wurden wieder zurück. <br /><br />Und ich kann es nur wiederholen: In den USA ist es so, dass jeder der durch die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/National_Institutes_of_Health"><em>NIH</em></a> Fördermittel bekommt nicht das Recht sondern die Pflicht hat seine Veröffentlichungen binnen 12 Monaten online frei verfügbar zu machen. Auch wenn Reuß das nicht wahrhaben will. <br /><br />Genauso wirr, wie dieser vorgegaukelte Zwang, ist das Argument, dass dem Autor nur der Weg der Selbst-Online-Veröffentlichung bleiben würde. Mit dem Nachteil, dass es nicht mehr lektoriert wird. Nun, vielleicht sollte Reuß mal schauen wie weit bei Verlagen überhaupt noch ein Lektorat stattfindet (Antwort: Quasi gar nicht) bevor er sich auf das schmale Brettchen stellt. Online gehen alle Publikationen unter und alle sind verdammt unbeworben nicht mehr gelesen zu werden? Studien belegen, dass Veröffentlichungen die frei verfügbar sind nicht nur mehr gelesen werden sondern auch in anderer Fachliteratur mehr zitiert werden. <br /><br />Reuß macht in dem <em>FAZ</em>-Artikel vor allem eins: Panik. Und das wegen Dinge die er offensichtlich nicht ausreichend kennt um sie zu bewerten. Oder er kann sie bewerten und es ist ihm nur recht, dass Wissen anstatt für die Allgemeinheit verfügbar zu sein hinter Paywalls verschimmelt auf die niemand Zugriff hat. Und ich bin mir nicht sicher was ich schlimmer finden sollte... 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-22T08:48:38Z</published>
        <updated>2010-07-22T08:48:38Z</updated>
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        <title type="html">digital bomb: Ich liebe es zu lernen</title>
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                Eine sehr schöne Dokumentationsreihe zum Internet, aufgeteilt in <em>The Social Galaxy</em>, <em>The Commercial Galaxy </em>und <em>The Media Galaxy</em> die man noch bei <em>arte</em> schauen kann, unten auch embedded, oder als <a href="http://www.mediafire.com/?pogu28hyj8d3kiy">anonymen Torrent hier findet</a>.<object height="255" width="450" allowscriptaccess="always" id="playerArte" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,0,0,0" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowScriptAccess" /><param value="high" name="quality" /><param value="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fsocial%5Fgalaxy%2D3320708%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;admin=false&amp;videoId=3320708&amp;lang=de&amp;mode=prod&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;embed=true" name="movie" /><embed height="255" width="450" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" quality="high" name="playerArte" allowfullscreen="true" src="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fsocial%5Fgalaxy%2D3320708%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;admin=false&amp;videoId=3320708&amp;lang=de&amp;mode=prod&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;embed=true" /></object><br /><br /><object height="255" width="450" allowscriptaccess="always" id="playerArte" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,0,0,0" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowScriptAccess" /><param value="high" name="quality" /><param value="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?lang=de&amp;mode=prod&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fcommercial%5Fgalaxy%2D3320714%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videoId=3320714&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;admin=false&amp;embed=true" name="movie" /><embed height="255" width="450" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" quality="high" name="playerArte" allowfullscreen="true" src="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?lang=de&amp;mode=prod&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fcommercial%5Fgalaxy%2D3320714%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videoId=3320714&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;admin=false&amp;embed=true" /></object><br /><br /><object height="255" width="450" allowscriptaccess="always" id="playerArte" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=10,0,0,0" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowScriptAccess" /><param value="high" name="quality" /><param value="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?admin=false&amp;mode=prod&amp;videoId=3320720&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fmedia%5Fgalaxy%2D3320720%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;lang=de&amp;embed=true" name="movie" /><embed height="255" width="450" type="application/x-shockwave-flash" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowscriptaccess="always" quality="high" name="playerArte" allowfullscreen="true" src="http://videos.arte.tv/videoplayer.swf?admin=false&amp;mode=prod&amp;videoId=3320720&amp;localizedPathUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2F&amp;configFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fcae%2Fstatic%2Fflash%2Fplayer%2Fconfig%2Exml&amp;videorefFileUrl=http%3A%2F%2Fvideos%2Earte%2Etv%2Fde%2Fdo%5Fdelegate%2Fvideos%2Fthe%5Fmedia%5Fgalaxy%2D3320720%2Cview%2CasPlayerXml%2Exml&amp;lang=de&amp;embed=true" /></object> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-21T08:22:52Z</published>
        <updated>2010-07-21T08:22:52Z</updated>
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        <title type="html">ACTA - (k)ein Vertrauensbeweis</title>
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                Politikverdrossenheit, die sich unter anderem auch in der sinkenden Wahlbeteiligung ausdrückt, entsteht auch dadurch, dass Menschen kein Vertrauen mehr in Politik, beziehungsweise ihre Politiker, haben. Wie sagte es eine junge Frau während ich Unterschriften für die Landtagswahl sammelte: <em>„Die lügen sowieso alle und machen doch was sie wollen. Die sollte man alle in einen Sack stecken und draufhauen, es trifft immer den Richtigen.”</em><br /><br />Und das ändern sich auch kein bisschen durch Politiker die predigen, dass die Bevölkerung doch mehr Vertrauen in die Politik haben muss. Vor allem dann nicht, wenn die Politik selbst der Bevölkerung überhaupt kein Vertrauen schenkt. Kameraüberwachung, Vorratsdatenspeicherung &amp; Co sind nur ein paar der Misstrauensbeweise an die Bevölkerung. Und auch die geheimen Verhandlungen an ACTA schlagen weiter in die Kerbe. Wenn es dieses Vertrauen geben würde müsste man nicht hinter verschlossenen Türen tagen. <br /><br />Dank Stephan Urbach geht heute ein offener Brief, seitens der Piratenpartei Deutschland, an die Bundesregierung und die EU-Kommission der sich mit diesem Vertrauensverhältnis beschäftigt. Hier im Volltext:<blockquote>Offener Brief an die EU-Kommission und an die Regierung der Bundesrepublik Deutschland<br /><br />Sehr geehrte Damen und Herren,<br /><br />Seit mehr als zwei Jahren verhandeln Staaten und Staatenbünde unter Ausschluss der Öffentlichkeit über das Handelsabkommen ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement. Nur gelegentlich sickern inoffiziell Zwischenergebnisse oder vermeintliche Zwischenergebnisse durch. Erst jüngst hat das Europäische Parlament diese Vorgehensweise kritisiert und gefordert, die Parlamente über den jeweiligen Verhandlungsstand zu informieren. Zu den ACTA-Verhandlungen stellen wir Ihnen im folgenden einige Fragen und bitten Sie um Antworten.<br /><br />Was sind die Gründe für die Geheimhaltung der ACTA-Verhandlungen? Geheimhaltung ist dann sinnvoll, wenn man eine Strategie plant und seine Gegner darüber im Unklaren lassen will. Die Geheimverhandlungen sind also Ausdruck eines grundsätzlichen Misstrauens gegenüber der Öffentlichkeit, in deren Interesse Sie handeln sollen.<br /><br />Gleichzeitig begegnen Sie jeglicher Kritik seitens der Bürgerbewegungen mit Unverständnis. Sie zeigen sich verwundert über die Bedenken, die durch die intransparente Verhandlungsführung und das Durchsickern ungesicherter Informationen erst geschürt werden.<br /><br />Warum fordern Sie mehr Vertrauen in den guten Willen der Verhandlungsdelegationen, wenn Sie selbst nicht bereit sind, den Bürgern ebenfalls Vertrauen entgegenzubringen und den Verhandlungsstand offenzulegen?<br /><br />Warum weigern Sie sich, den aktuellen Verhandlungsentwurf zu veröffentlichen? Damit könnten Sie doch leicht unsere Befürchtungen entkräften, ACTA verletze Bürgerrechte.<br /><br />Wir fordern:<ul> <li>Der aktuelle Verhandlungsstand muss veröffentlicht werden.</li><li>Alle betroffenen Gruppen – Politik, Zivilgesellschaft und Industrie – müssen in die Verhandlungen einbezogen werden.</li><li>Es muss einen Dialog zwischen den ACTA-Delegationen und der europäischen Öffentlichkeit geben. Dieser Dialog muss offen, ehrlich und verständlich sein.</li></ul>Wir appellieren an Sie: Nehmen Sie die Verantwortung wahr, die Sie gegenüber den Bürgern Deutschlands und Europas haben!<br /><br />Wir hoffen auf baldige Antwort und verbleiben<br />mit freundlichen Grüßen<br /><br />Piratenpartei Deutschland<br />
</blockquote> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-17T17:45:17Z</published>
        <updated>2010-07-17T17:45:17Z</updated>
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        <title type="html">Funktioniert “Bezahl was es dir Wert ist” doch nicht?</title>
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                Ich hatte hier ja mal am Rande über die <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2327-Leistung-muss-sich-wieder-lohnen%21.html">Entkopplung von Preis und Wert sowie von Bezahlung und Arbeit geschrieben</a>. Im Journal <em>Science</em> ist nun eine Studie aufgetaucht die sich unter anderem mit dem Modell “Bezahl was es dir Wert ist” beschäftigt und auf den ersten Blick ernüchternde Ergebnisse bring. Nämlich, dass dieses Modell einfach nicht funktioniert.<br /><br />Auf den zweiten Blick sind die Ergebnisse aber gar nicht so erstaunlich und vor allem: Sie haben ein erweitertes Modell entwickelt was auch dort gut funktioniert. Da das ganze eigentlich doch mehr in die Wissenschaftssparte passt <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/bierologie/psychologie/2010-07-17/der-zwang-zu-zahlen">habe ich es drüben bei der Bierologie verbloggt</a>, sowohl den Testaufbau als auch die Ergebnisse und eine kurze Bewertung. <br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-15T14:57:31Z</published>
        <updated>2010-07-15T14:57:31Z</updated>
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        <title type="html">Willkommen in der Singularität</title>
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                <object height="385" width="640"><param value="http://www.youtube.com/v/HkeDsgFEfAc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed height="385" width="640" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/HkeDsgFEfAc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /></object><br /><br />Der @<a href="https://twitter.com/netreaper"><em>NetReaper</em></a> hat mich auf die Dokumentation <a href="http://www.arte.tv/de/1983774.html"><em>Robot Sapiens</em></a> aufmerksam gemacht. Die Sendung lief 2008 bei <em>arte</em> und kann immer noch bequem per YouTube geschaut werden. Inhalt: Die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t">Singularität</a>, also der Zeitpunkt an dem Computer über eine künstliche Intelligenz verfügen die sich mit menschlichen Hirnen nicht mehr fassen lässt. Es geht neben den Fortschritten auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz auch um die nahende Verschmelzung von Mensch und Maschine (<del>Böse Zungen</del> Realisten behaupten ja, dass mein iPhone auch schon angewachsen wäre).<br /><br />Und auch wenn es zur Zeit so aussieht als wäre das <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mooresches_Gesetz">Mooresches Gesetz</a> bis zur Nutzbarmachung von Quanten-Computern an seine Grenze gekommen ist all das was sie in dem Film zeigen nicht ganz so Science-Fiction wie es sich anhört. Vorgestellt werden Ratten und Stiere deren Verhalten sich bequem per Funk kontrollieren lässt in dem man in den elektrischen Impulsen im Hirn rumspielt genauso wie Affen die nur mit ihren Gedanken Maschinen steuern können. Und auch im Film zu sehen: Die Bemühungen Patienten mit dem <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Locked-in-Syndrom"><em>Locked In-Syndrom</em></a> wieder sprechen zu lassen, indem ihre Gedanken durch einen Computer zu Sprache geformt werden.<br /><br />Das ist eine Technik die nicht nur Verheissungen bedeutet. Sondern auch Angst macht. Denn der Gedanke an mechanisch-computer-erweiterte Menschen 2.0 muss nicht jedem gefallen. Und auch die <em><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/DARPA">DARPA</a></em> mischt schon fleissig auf dem Sektor mit um die Entschlüsselung des neuronalen Codes für militärische Zwecke einsetzbar zu machen. Gegner, wie der als Unabomber bekannt gewordene <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Theodore_Kaczynski">Theodore Kaczynski</a>, griffen schon in den 1980er Jahren zu Briefbomben um so einer Schreckensvision der Zukunft Einhalt zu gebieten.<br /><br />Wer sich mit dem Thema schon näher beschäftigt hat wird vielleicht keine Neuigkeiten, dafür aber eine nett gemachte Dokumentation finden. Jedem anderen kann ich nur empfehlen die Stunde zu investieren. Teil 1 gibt es oben. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V5Vgnx65czw&amp;feature=related">Teil 2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MjkaoY7RfSM&amp;feature=related">Teil 3</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=KD9gDqs6ovk&amp;feature=related">Teil 4</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yt7xYoOwjh0&amp;feature=related">Teil 5</a> ebenfalls bei <em>YouTube</em>.<br /> 
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        <link href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2360-Respekt-in-homoeopathischen-Dosen.html" rel="alternate" title="Respekt - in homöopathischen Dosen" />
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            <name>Bastian</name>
                    </author>
    
        <published>2010-07-14T20:06:22Z</published>
        <updated>2010-07-15T14:11:47Z</updated>
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        <title type="html">Respekt - in homöopathischen Dosen</title>
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                Es ist Sommerloch. Und als Thema kommt mal wieder die Homöopathie aus der Ecke gesprungen. Andere Esoterik, wie Fussball oder hellsehende <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Paul_%28Krake%29">Cephalopoden</a>, hatten wir ja nun auch genug. Auf jeden Fall wollen wohl einige Politiker von CDU und SPD, dass homöopathische <del>Verarschungen</del> <a href="http://www.zeit.de/politik/2010-07/homoeopathie-streit-wirkung">Therapien nicht weiter von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden</a>. So weit so gut, finde zumindest ich. Denn in den Dutzenden Studien zur Wirksamkeit von homöopathischen Therapien konnte immer nur eins nachgewiesen werden: Keine Wirksamkeit die über den beliebten Placebo-Effekt hinausgeht. <br /><br />Und nein, dann ist es nicht ungefährlich wie so mancher glauben mag: Wenn <a href="http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2010/02/amerikanische-homoopathen-ohne-grenzen-fallen-in-haiti-ein.php">die Homöopathen ohne Grenzen</a> in Ländern der dritten Welt einfallen, um dort Zuckerkugeln und Wasser als Heilmittel an Mann und Frau zu bringen, dann sollte man das nicht tolerieren oder als belustigend abtun. Genauso wenig wie man es akzeptieren sollte wenn Menschen versuchen <a href="http://www.lea-kinderhilfe.de/homoeopathie.htm">ihre krebskranken Kinder mit wirkungslosen Mitteln zu heilen</a>. &#160;<br /><br />Und deshalb sehe ich auch nicht ein wieso die Gesellschaft als Ganzes dafür zahlen sollte, dass Leute „<em>Medikamente</em>” nehmen wollen die nachweislich nicht funktionieren. Sowohl <a href="http://www.dondahlmann.de/?p=573">Don Dahlmann</a> als auch <a href="http://www.spreeblick.com/2010/07/14/homoophobie-die-placebo-debatte/">Johnny Haeusler</a> schlagen allerdings einen anderen Ton an. Da werden Einzelfallgeschichten bei denen Homöopathie angeblich geholfen haben soll heran zitiert und außerdem: Was sind schon diese lächerlichen 9 Millionen Euro die man sparen könnte wenn man solche Nicht- Alternativ-Behandlungen nicht mehr bezahlen würde?<br /><br />Und obwohl beide mehr oder weniger davon ausgehen, dass nicht die Behandlung sondern die psychologischen Seiteneffekte Linderung verschaffen: Irgendwie wird  angenommen, dass Homöopathie dann ja so schlecht nicht sein kann. Und das halte ich, ganz abseits der oben genannten Gefahren, für etwas kurzsichtig. Denn ja: Homöopathen nehmen sich mehr Zeit für ihre Patienten. Vielleicht prinzipienbedingt, vielleicht aber auch weil sie wissen wie gut sich damit Geld machen lässt. Und das Motiv spielt auch gar keine Rolle. Denn wenn das mehr an Zeit, das mehr an Fürsorge und das gesteigerte Interesse am Patienten wirklich einen positiven Effekt auf die Genesung hat dann haben die kleinen Kugeln genau keinen Einfluss darauf. <br /><br />Deshalb dürfte es dann wohl eine etwas zu kurz gegriffene Schlussfolgerung sein wenn man wegen dieser positiven Effekte die Homöopathie finanzieren will. Sinnvoller wäre es da wohl mit dem Geld dafür zu sorgen, dass echte Ärzte sich mehr und besser um ihre Patienten kümmern (können). Es liegt nicht nur an der Arroganz der Ärzte sondern auch an den Arbeitsbedingungen, dass es momentan nicht stattfindet. Denn im Alltag von Ärzten und gerade in Krankenhäusern bleibt dafür leider faktisch keine Zeit. Und das kann und sollte man kritisieren und ändern.<br /><br />Anstatt den Respekt und auch die Menschlichkeit gegenüber Patienten hier auf einem homöopathischen Niveau zu halten sollte man dort angreifen. Und das bitte mit einer wirksamen Dosis.<br /> 
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        <link href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2359-Antwort-vom-Innenministerium-zu-den-Kuerzungen-bei-der-bpb.html" rel="alternate" title="Antwort vom Innenministerium zu den Kürzungen bei der bpb" />
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-14T11:11:49Z</published>
        <updated>2010-07-14T13:24:00Z</updated>
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        <title type="html">Antwort vom Innenministerium zu den Kürzungen bei der bpb</title>
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                Mittlerweile habe ich von der Pressestelle des Bundesinnenministeriums auch eine Antwort zu den <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2358-Wer-braucht-schon-politische-Bildung.html">Kürzungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung bekommen</a>. Nachfolgend im Volltext:<br />
<blockquote>Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2011 ist insgesamt geprägt von<br />
intensiven Anstrengungen zur Konsolidierung der Bundeshaushalte in den<br />
kommenden Jahren. Auch der Etat des BMI (Einzelplan 06) reduziert seine<br />
Ausgaben daher ab dem Jahr 2011.<br /><br />Die für den Haushalt des BMI insgesamt beschlossenen Absenkungen belaufen<br />
sich im Jahr 2011 auf rd. 77,4 Mio. €; im Jahr 2012 erhöht sich der<br />
Einsparbetrag sogar auf rd. 91,6 Mio. €, in den Jahren 2013 und 2014 dann auf<br />
rd. 99,1 Mio. €. <br /><br />Das BMI hat sich bemüht, die notwendigen Einsparungen auf alle Bereiche und<br />
Behörden solidarisch zu verteilen. Jeder muss zur Haushaltskonsolidierung<br />
beitragen. Keine Behörde konnte verschont werden. <br /><br />Die Reduzierung der verfügbaren Ausgabemittel bei der bpb liegen im<br />
Regierungsentuwrf für 2011 insgesamt bei 1.555 T€, 2012 bei 5.053 T€ und für<br />
2013 und 2014 jeweils bei 4.800 T€. Insoweit leistet die bpb im Rahmen der<br />
allgemeinen Konsolidierungsanstrengungen einen Beitrag. <br /><br />Das BMI ist bei allen Bemühungen um eine gleichmäßige Verteilung der<br />
Einsparungen nicht pauschal vorgegangen. Die beschlossenen Einsparungen<br />
richten sich an der finanziellen Leistungsfähigkeit sämtlicher Bereiche des<br />
Einzelplans aus. <br /><br />Die bpb wird mit geringeren Mitteln weiterhin eine qualitativ hochstehende<br />
politische Bildungsarbeit sicherstellen.</blockquote>Also gar kein Grund zur Sorge? Ich befürchte schon. Denn die Aussage der Pressestelle klingt zwar ganz nett irgendwie, so von wegen solidarischer Umverteilung der Einsparungen und davon, dass man nicht pauschal bei der Verteilung der Einsparungen vorgegangen sei. Ob das in dem Fall positiv für die bpb war oder nicht kann man zumindest aus dem Statement nicht ablesen... Und 1,5 Millionen Euro für 2011 bzw.  5 Millionen Euro ab 2012 pro Jahr. Die fehlen halt doch (Übrigens nett, wie in der Antwort von Tausenden anstatt Millionen gesprochen wird).<br /><br />Die Vergabe von Finanzmitteln ist auch im Staatsbetrieb so wie überall immer eine Frage der Prioritäten die man setzen muss. Wenn einem Bildung wenig wert ist, dann kann man da sorglos sparen. Mir wäre ja dauerhafte Überwachung weniger wichtig und ein Punkt bei dem man gerne sparen könnte und der auch andere positive Effekte hätte. <br /><br />Leider scheint man hier zu übersehen was auch Bildung für unsere Gesellschaft bedeutet. Egal was man von Otto Schily halten mag, <a href="http://www.rp-online.de/politik/Schily-Klavierspieler-des-Jahres_aid_265376.html">seiner Aussage</a> <em>„Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere Sicherheit.“</em> kann ich nur zustimmen. Aber was bedeutet es dann für unsere innere Sicherheit wenn man bei der politischen Bildung spart? 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-13T20:57:52Z</published>
        <updated>2010-07-14T07:35:07Z</updated>
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        <title type="html">Wer braucht schon politische Bildung?</title>
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                Die <a href="http://www.bpb.de/">Bundeszentrale für politische Bildung</a> (<em>bpb</em>), das sind die Menschen die dafür sorgen, dass wir alle günstig an Grundgesetze kommen. Um zum Beispiel so Menschen wie Herrn Schäuble, der sich an den Inhalt meist nicht so gut erinnern kann, ein bisschen zu erleuchten. In dem wir ihm davon <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/grundgesetz-bestellen-solange-es-es-noch-gibt/">einige tausend Ausgaben per Post zukommen lassen</a>. <br /><br />Aber auch ganz abseits davon erfüllt die <em>bpb</em> eine wichtige Aufgabe die ja schon im Namen steckt. Sie bringt <a href="http://www.bpb.de/publikationen/Y8MYA2,0,0,Publikationen.html">Publikationen</a> zu aktuellen politischen Themen raus. Genauso wie zu den grundsätzlichen Mechaniken nach denen unser Staat funktioniert. Komplettiert wird das Angebot neben den Druckwerken von Multimedia-DVDs und Filmen. So ziemlich das was sich jeder Politik-Lehrer wünschen kann um seinen Unterricht mit Material aufzustocken. Aber nicht nur jenen kann ich das Stöbern im Katalog empfehlen. Auch für den durchschnittlich Politik-Interessierten Menschen gibt es genug zu lesen und sehen. <br /><br />Neben den ganzen Materialen veranstaltet die bpb außerdem Seminare, Tagungen, Kongresse, Ausstellungen und was weiss ich nicht noch alles. Darunter auch so Dinge wie die <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/5OSRWT,0,ElternLAN_Eine_LANParty_nur_f%FCr_Eltern.html">Eltern-LANs</a> bei denen Eltern lernen können was ihre Kinder auf diesen LAN-Parties so treiben und wieso das alles kein böses Teufelszeug ist. Und damit erfüllt die <em>bpb</em>, zumindest in meinen Augen, einen wichtigen Job. <br /><br />Nicht um LAN-Parties aus der Schmuddelecke zu ziehen. Sondern um gegen die vielerorts kolportierte Politikverdrossenheit anzukämpfen. Denn wenn man das grundlegende Prinzip nicht versteht, nach dem unsere Demokratie nun einmal funktioniert, wenn Menschen glauben, dass man mit der Erststimme bei der Bundestagswahl den Kanzler wählt, wenn Menschen kein Vertrauen in Politik haben, dann ist das auch nicht weiter verwunderlich. Und mit ihren Angeboten trägt die <em>bpb</em> entschieden dazu bei dagegen anzukämpfen. <br /><br />Doch nach <a href="http://dk.spdsachsen.de/bundesregierung-legt-die-axt-die-politische-bildung.htm">Informationen der SPD-Bundestagsabgeordneten Daniela Kolbe</a>, die auch stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der <em>bpb</em> ist, und auch nach einem Bericht <a href="http://www.dermerkur.de/artikel/adb_warnt_vor_kahlschlag_bei_politischen_bildungstraegern/34304/453/1">des Merkur</a> soll der Etat der Bundeszentrale für politische Bildung gekürzt werden. Um schnuckelige 1,7 Millionen Euro in 2011. Und dann in 2012 noch einmal um 5 Millionen Euro. Klar, vor der Wahl konnte man ja schön versprechen, dass im Bildungsbereich nicht gekürzt werden soll... <br /><br />Aber vielleicht fällt politische Bildung für die Regierung ja auch nicht unter Bildung im eigentlichen Sinne. Und böse Zungen könnten auch behaupten, dass die regierenden Parteien eigentlich gar nicht wollen, dass die Bürger informiert sind. Wie sagt der Volksmund so schön: <em>“Ein dummes Volk lässt sich leicht regieren”</em>. Ob da nun böse Absicht oder einfach nur wenig Verstand hinter der Entscheidung steht? Im Endeffekt egal. Es ist auf jeden Fall schade, dass die gute Arbeit der <em>bpb</em> unter diesen Sparmaßnahmen leiden soll. <br /><br />Ich habe auch die Pressestelle des Bundesinnenministeriums mal angeschrieben und um eine Stellungnahme zu den geplanten Kürzungen geben. Mal schauen ob die sich dazu äußern wollen. Wenn sie das tun werde ich das natürlich nachliefern. Die <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/07/11/mundige-burger-unerwuscht/">Jungen Piraten</a> haben auf jeden Fall jetzt schon ein <a href="http://www.junge-piraten.de/2010/07/11/mundige-burger-unerwuscht/">Statement abgegeben</a>.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-11T14:01:31Z</published>
        <updated>2010-07-13T07:58:08Z</updated>
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        <title type="html">Rettet die Frauenstraße 24</title>
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                Der Kulturkneipe <a href="http://www.f24-kultur.de/"><em>Frauenstraße 24</em></a> ist nun nicht nur, seit nun über einem Jahr, das zweite Zuhause der <em>Piraten</em> in Münster sondern hat eine viel längere Tradition. Und damit meine ich nicht nur die Treffen der <em>DKP</em> die dort auch regelmässig stattfinden. <br /><br />Jenes Haus, das als einziges in der gesamten Straße die Fliegerbomben des zweiten Weltkriegs überstanden hat, wurde in den 70 Jahren des letzten Jahrhunderts besetzt um vor Spekulanten und damit vor dem Abriss gerettet zu werden. Und das mit einem Happy End: Das denkmalgeschützte Haus steht heute noch. Und seitdem wird die <em>Frauenstraße 24</em> von einem Verein getragen der unter anderem die dort beheimatete Kneipe bewirtschaftet. Doch neben dem guten und günstigem Essen und einer guten Auswahl an Getränken liegt der Fokus auf politischer und kultureller Arbeit. <br /><br />Neben den Live-Auftritten von Bands bietet die Frauenstraße regelmässige Ausstellungen, Theater-Aufführungen, Diskussionsrunden und noch viel mehr an. Mal mehr mit dem Fokus auf Kunst und Kultur. Mal mehr mit dem Fokus auf der politischen Arbeit. Und so manche politische Veranstaltung habe ich dort schon mit organisiert und durchgeführt, sei es zu <a href="http://www.slideshare.net/gedankenstuecke/piratenms-google-street-view"><em>Google Street View</em></a>, zu <a href="http://www.piraten-muenster.de/wordpress/2009/12/streaming-liquid-democracy-vortrag/"><em>Liquid Democracy</em></a> oder <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2269-Slides-der-Open-Access-Woche.html">im Rahmen der internationalen Open Access-Woche</a>. <br /><br />Kurz: Ich mag die <a href="http://search.twitter.com/search?q=f24"><em>#f24</em></a> wie sie liebevoll im Twitter-Jargon genannt wird. Ich mag es in der Mittagspause zum Essen zu kommen oder nach der Arbeit noch einen Absacker dort zu trinken. Ich mag die kulturelle Vielfalt die dort gelebt wird, ich mag das tolle Personal, das Ambiente und die Kunst die man beim Kaffee dort sehen kann. Und damit hat sie sich, ganz abseits der Piraten, auch zu meinem zweiten Zuhause gemausert. <br /><br />Doch momentan steht die <em>Frauenstraße 24</em> wieder unter Beschuss. Einer der Nachbarn lässt von seinem Anwalt die Zulässigkeit des Kultur- und Gastronomiebetriebes prüfen und das Bauordnungsamt wurde auch schon aktiv. Kritisiert wird vor allem die Lärmbelästigung die von der Kneipe ausgehen soll. Und das auch nicht ganz zu Unrecht. Gerade im Sommer bei geöffneten Türen und Fenstern kann bei es gefülltem Saal etwas lauter werden. Doch die Betreiber haben schon eingelenkt: Die Auftritte von Bands gehören der Vergangenheit an und mit dem Hauseigentümer wurden Lärmschutzmaßnahmen besprochen. Außerdem wird das Veranstaltungskonzept geändert und wieder mehr zu Kleinkunst und Politik tendieren.<br /><br />Leider üben einige Anwohner weiterhin juristischen Druck aus und gefährden so den weiteren Betrieb der Frauenstraße 24. Über die aktuellen Entwicklungen und über mögliche Gegenmaßnahmen wird am <strong>17. Juli um 15 Uhr</strong> im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der <em>Frauenstraße 24</em> informiert. Es würde mich freuen den einen oder anderen der Leser vor Ort zu sehen. Falls ihr es nicht schafft: Informiert andere Leute darüber die Vorgänge, schreibt Leserbriefe an die Lokalzeitungen, werdet bitte in irgendeiner Form aktiv. <br /><br />Denn sollte die <em>Frauenstraße 24</em> verschwinden dann würde Münster nicht nur ein Stück seiner Geschichte verlieren. Sondern wäre auch um viel alternative Kultur ärmer.<br /><br /><strong>*update*</strong> <a href="http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Frauenstrasse-24-bangt-um-ihre-Existenz;art993,963060">Auch die Münstersche Zeitung hat darüber berichtet</a>. 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-10T13:41:27Z</published>
        <updated>2010-07-12T17:31:43Z</updated>
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        <title type="html">Keine Amnestie für Polizeigewalt</title>
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                <div align="center"><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/MG_8621.JPG" /> </div> <br />Polizeigewalt ist auch in Deutschland ein Thema. Auch wenn es in den Mainstreammedien leider meist nicht so wirkt. Der eine oder andere wird sich sicherlich noch an die <em>Freiheit statt Angst 2009</em> erinnern bei der <a href="http://www.alios.org/blog/2009/09/mein-festnahme-bei-der-freiheit-statt-angst-2009/">nicht nur Alios festgenommen wurde</a> sondern auch ein anderer Teilnehmer der Demonstration <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/fsa09-unerfreuliche-polizei-aktion/">das Opfer von Polizeigewalt wurde</a>. Ein ähnliches Bild durften Alios und ich auch 2009 in Hamburg <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2173-Bundesparteitag-Piraten-Schanzenfest.html">beim Schanzenfest mitansehen</a>.<br /><br />Das hinreichend bekannte Argument was dann immer wieder kommt ist ja: <em>Aber auch Polizisten sind nur Menschen, da gibt es solche und solche</em>. Natürlich stimmt das. Und ich habe sowohl privat als auch im Dienst sehr engagierte und nette Polizisten kennengelernt. Und eben auch das komplette Gegenteil. Und das ist etwas, was in meinen Augen nicht geht: Wer im Job mit einer geladenen Handfeuerwaffe rumrennen darf, von dem verlange ich ein Mindestmaß an Integrität und Beherrschung. Und das er nicht durch die Gegend schiesst nur weil er einen schlechten Tag hat. <br /><br />Natürlich ist das überspitzt ausgedrückt. Aber Amnesty International hat zur Zeit die Kampagne „Mehr Verantwortung bei der Polizei“ in deren Rahmen sie auch einen <a href="http://www.amnestypolizei.de/kampagne/bericht.html">118 Seiten starken Bericht</a> über Polizeigewalt in Deutschland veröffentlicht haben. Darin geht es um Todesfälle in Polizeigewahrsam. Wie den bekannten Fall von <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Oury_Jalloh">Oury Jalloh</a> der 2005 in einer Zelle verbrannt ist und bei dem die Umstände des Todes bis heute nicht geklärt wurden. Und es geht um den Unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt seitens von Polizeibeamten und um einen mangel an Verantwortung im Allgemeinen. <br /><br />Der Bericht endet mit Empfehlungen wie solchen Fällen vorgebeugt werden kann:<ul> <br />
<li><strong>Kennzeichungspflicht für Polizeibeamte</strong>: Gerade bei Demonstrationen ein wichtiger Punkt. Denn ohne wird es schwierig zu beweisen welcher Beamte derjenige war der die Kontrolle über sich verloren hat. Und leider ist es gerade in solchen Fällen nicht unüblich, dass die anderen Polizisten brav ihren Mund halten um ihren Kollegen nicht anzuschwärzen. <br /></li> <br />
<li><strong>Unabhängige Ermittlungsbehörden</strong>: Momentan ermitteln Polizisten gegen andere Polizisten wenn es zu einer Anzeige wegen Polizeigewalt kommt (und keine andere Berufsgruppe wird so oft angezeigt). Und solche Verfahren verlaufen leider viel zu oft im Sande. Aus den gleichen Gründen aus denen auch bei Demonstrationen nie ermittelt werden kann welcher Polizist der Täter war...</li> <br />
<li><strong>Aufzeichnen der Vorgänge in Polizeigewahrsam</strong>: Ein Fall in dem Videoüberwachung tatsächlich helfen könnte? Was auf der Polizeiwache passiert bleibt auf der Polizeiwache, zumindest bislang. Es gibt keinerlei “neutrale” Aufzeichnungen darüber was passiert und auch keine unabhängigen Zeugen. <br /></li> <br />
<li><strong>Menschenrechtsbildung für Polizisten</strong>: Klingt simpel und ich frage mich auch ein wenig wieso das noch nicht Standard ist. Es sollte selbstverständlich sein, dass auch Polizeibeamten klar gemacht wird welche Formen von Gewaltanwendungen , die im juristendeutsch so schön als rechtmäßig und verhältnismäßig bezeichnet werden, sie wann einsetzen dürfen. <br /></li></ul>Diese Forderungen hat Amnesty International sehr schön <a href="http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/fordern.html">in eine Online-Demonstration gegossen</a> bei der sich zur Zeit gut 1400 Menschen beteiligen. Und für alle denen das noch nicht reicht gibt es auch einen <a href="http://www.amnestypolizei.de/mitmachen/mailen.html">Musterbrief</a> den man an unseren Innenminister Thomas de Mazière schicken kann. Meine Unterstützung haben sie und auch meine Mail ist gesendet<br /><br /><strong>*UPDATE*</strong> In den Kommentaren kam Kritik an der geforderten Videoüberwachung auf. <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2354-Keine-Amnestie-fuer-Polizeigewalt.html#c11428">Tim von AI ist in den Kommentaren darauf eingegangen</a>.<br /><br /><font size="1"><strong>Foto</strong>: <a href="http://www.amnestypolizei.de/presse/pressebilder.html">Amnesty International</a></font><br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-07-12T12:23:59Z</published>
        <updated>2010-07-12T12:36:36Z</updated>
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        <title type="html">Heliconius melpomene</title>
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                <div align="center"><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/4757093738/in/set-72157624250579905/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4757093738_35c9b33f5c_z.jpg" /></a> </div><br />Die Klassifizierung wurde streng wissenschaftlich via Wikipedia vorgenommen. 
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        <published>2010-07-12T09:01:18Z</published>
        <updated>2010-07-12T10:39:11Z</updated>
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        <title type="html">open your mind</title>
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                <div align="center"><img src="http://farm1.static.flickr.com/52/182605629_84e9170f97.jpg" /></div><br /><em>“If you open your mind too much your brain will fall out”</em> behauptet <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bBUc_kATGgg">Tim Minchin</a>, über dem <a href="http://www.om2010.de/beitragsaufruf">Call For Presentations</a> zum <em>openmind 2010 </em>prangt ein Zitat von Oscar Wilde:<em> “A map of the world that doesn't contain Utopia isn't worth looking at”</em> und ich will es mal mit einem chinesischen Fluch versuchen: <em>“Mögest du in interessanten Zeiten leben”</em>.<br /><br />Doch ist das wirklich etwas schlechtes? Nicht unbedingt und ganz abgesehen davon: Wir können uns nicht aussuchen in welchen Zeiten wir leben. Doch was macht unsere Zeit so interessant? Nun, da wäre dieses Ding namens Internet was oft als Hort der Glückseligkeit angesehen wird während andere es als die dunklen Seitengassen des modernen Lebens betrachten. Fakt scheint aber zu sein: Die digitale Revolution kommt und wird sich nicht mehr aufhalten lassen. <br /><br />Fast jeder ist heute in irgendeiner Form online. Um sich Wissen anzueignen, um die aktuellen Nachrichten zu verfolgen, um sich mit Kunst &amp; Kultur zu versorgen, um mit seinen Freunden und Bekannten zu kommunizieren oder auch einfach nur zum Zeitvertreib. Und wer mal seinen Blick in Bus und Bahn schweifen lässt wird feststellen, dass der Übergang zum mobilen Internet so langsam aber sicher kommt. <br /><br />Aber was bedeutet dieser Wandel für die Gesellschaft in der wir leben? Was bedeutet das für den Begriff den wir von Wissen haben wenn es auf den ersten Blick so scheint, dass es immer weniger wichtig ist etwas zu wissen und es stattdessen immer wichtiger wird Suchmaschinen bedienen zu können? Was bedeutet es für die Fähigkeiten die jeder in einer solchen Gesellschaft benötigt? Welche Fähigkeiten werden immer wichtiger? Welche werden davon verdrängt? <br /><br />Was bedeutet das für den Begriff von Arbeit den wir haben? Besonders wenn man schaut wie viele Leute sich ehrenamtlich, über die Welt verteilt an Projekten beteiligen. Sei das um Dinge wie den Webserver auf dem dieses Blog läuft zu programmieren oder das Wissen in der Wikipedia aufzubereiten. <br /><br />Was bedeutet diese Revolution für Kunst und Kultur? Wenn es nicht mehr benötigt um Foto, Film oder Musik zu machen als seinen Rechner und sich Kollaborationen über den Globus entspannen. <br /><br />Und was für Schlüsse ziehen wir aus diesen ganzen Veränderungen? Einfache Antworten kann es darauf nicht geben. Und deshalb freue ich mich auf das <a href="http://www.om2010.de/beitragsaufruf"><em>open mind</em></a>. Am Ende werden sicher keine einfachen Antworten stehen, aber vielleicht eine Vision. Davon wo wir hin wollen. Wer sich daran aktiv beteiligen will: Bis zum 23. August können noch <a href="http://www.om2010.de/beitragsaufruf">Beiträge eingereicht</a> werden. Stattfinden wird das ganze am 02. und 03. Oktober in Kassel. <br /><br />Und eins scheint mir sicher zu sein: Wir leben in interessanten Zeiten.<br /><br /><font size="1"><strong>Foto</strong>: <a href="http://www.flickr.com/photos/jimfischer/182605629/">jamesfischer</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC-BY 2.0</a><br /></font> 
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        <published>2005-08-30T10:37:00Z</published>
        <updated>2010-07-10T15:24:28Z</updated>
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        <title type="html">Info</title>
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                <p> <img align="left" src="http://farm2.static.flickr.com/1284/4671469543_5686725e53_m.jpg" />studies biology in Münster, blogs, <a href="http://twitter.com/gedankenstuecke">writes tweets</a> and <a href="http://flickr.com/photos/gedankenstuecke/">does some photography</a>.<br /><br />born in 1985<br /><br />writes about science in general (also in german) at <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/bierologie">bierologie.org</a> and wrote for the <a href="http://lindau.nature.com/">lindau nobel meetings in 2010</a>.</p><br />
<p>Loves open culture, <a href="http://creativecommons.org/">creative commons</a> and advocates for open access wherever possible.<br /></p> 
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        <published>2010-06-25T01:24:00Z</published>
        <updated>2010-07-10T09:53:59Z</updated>
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        <title type="html">Slides vom LiquidFeedback-Workshop</title>
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                Gestern Abend habe ich vor beeindruckenden 6 Leuten etwas zur Bedienung von LiquidFeedback und zu den Grundlagen des Systems erzählt. Und für den einen oder anderen war sogar wirklich noch etwas neues dabei. Damit hat es sich dann ja doch zumindest etwas gelohnt. Und da der Kreisverband Münster nun auch die Mitgliederdaten hat kann man die Veranstaltung noch mal machen und dann jene Leute einladen die nicht sowieso aktiv sind und von solchen Schulungen am meisten profitieren. <br /><br />Und Ehre wem Ehre gebührt: <a href="http://www.slideshare.net/gedankenstuecke/liquidfeedback-workshop">Die Slides</a> habe ich zu einem guten Teil <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3839.de.html">von denen der SIGINT</a> übernommen oder zumindest nachgebaut  weil sie wirklich gut sind.<br /> 
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        <published>2010-07-07T13:16:08Z</published>
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        <title type="html">Heaven is placid and fluffy</title>
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                <object height="385" width="480"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pxlPVSAnWOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed height="385" width="480" src="http://www.youtube.com/v/pxlPVSAnWOo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br /><br />[<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/07/das-universum-wurde-nicht-fur-uns-gemacht.php">via</a>]<br/> 
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        <published>2010-07-07T12:36:48Z</published>
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                Nachdem ich mich so langsam wieder in Münster akklimatisiert und sowohl von <a href="http://lindau.nature.com/">Lindau</a> als auch vom <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:News/2010-MM-TT_-_Kurztext">Christopher Street Day</a> in Köln erholt habe geht es nun weiter in die heisse Phase des Studiums. Denn so richtig viel Zeit bleibt nicht mehr. Am 11. August muss meine Thesis fertig und eingereicht sein und am 24. August geht es dann an die Verteidigung der Arbeit.<br /><br />Momentan sieht es so aus als könnte ich den Zeitplan sogar einhalten. Die größte Programmierarbeit ist bereits erledigt und sämtliche Analysen können jetzt durchgeführt werden. Auf einen Testdatensatz der durch das ganze Gefrickel gejagt wird warte ich noch. Woran es bislang noch etwas hapert ist eine hübsche Ausgabe der Ergebnisse die von der Pipeline erzeugt werden, aber auch das dürfte kein größeres Problem darstellen. Zumindest hoffe ich das, denn man kennt das ja: Die Dinge die so simpel erscheinen dauern nachher am längsten.<br /><br />Oh, und die ersten 10 Seiten Text für die Thesis sind auch schon in TeX-Form gebracht worden. Was noch kommt: Mehr Text und natürlich ein paar Abbildungen. Und nun geht es weiter ans schreiben.<br /> 
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        <published>2010-07-06T07:59:06Z</published>
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        <title type="html">Was so geflattrt wird</title>
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                Die erste <a href="http://flattr.com/"><em>Flattr</em></a>-Abrechnung ist mittlerweile da. Dabei ist dieses Blog für 15,88 € für den Juni geflattert worden während ich selbst für den Juni 5 € verflattert habe. Das ist viel mehr als ich gedacht hatte und ich freue mich wirklich über jeden einzelnen Klick. Damit kann ich prinzipiell meine Webhosting-Kosten genauso decken wie den <em><a href="http://flickr.com/photos/gedankenstuecke/">Flickr</a></em>-Account auf dem meine Fotos liegen. Damit werde ich nicht reich (was mich auch überrascht hätte) aber ich kann die Ausgaben für meine Hobbies Schreiben &amp; Fotografieren zumindest bei den laufenden Kosten minimieren. <br /><br />Das <a href="http://piratencafe.net/">Piratencafe</a> auf dem wir auch Flattr laufen lassen hat Klicks im Wert von 8,63 € verzeichnen können. Das deckt zwar unsere Mate-Ausgaben nicht, aber auch das ist mehr als ich erwartet habe. Auch wenn der Schnitt insgesamt nicht so gut ist, vor allem im Vergleich zu den Hörerzahlen die wir verzeichnen können. Allerdings dürften die meisten Hörer auch einfach nur via iTunes unsere Folgen beziehen und die Webseite nicht so oft besuchen. <br /><br />Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir insgesamt schon fast 300 € an Spenden für unser Equipment von verschiedenen Hörern bekommen haben die hier in der Statistik nicht auftauchen. Und das ist eine Summe auf die wir wirklich stolz sein können und über die wir uns sehr freuen und sehr dankbar sind.<br /><br />Ich bin gespannt welche Entwicklung <em>Flattr</em> noch mitmachen wird. Ob der große Hype bald vorbei ist und Flattr dann wieder verschwinden wird oder ob der große Ansturm erst kommt wenn die Invite-Phase vorbei ist. Für alle die Statistiken mögen gibt es hier die <a href="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/flattr-revenue-1.pdf">Tabelle als PDF</a> oder auch als <a href="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/flattr-revenue-1.csv">CSV</a> wenn ihr damit weiterarbeiten wollt.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-30T13:20:06Z</published>
        <updated>2010-06-30T13:24:33Z</updated>
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                <div align="center"><a href="http://lindau.nature.com/wblogs/blog/lindaunobel"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4074/4742531786_d1f69d8c7e.jpg" /></a></div><br />Nur ein kleiner <a href="http://lindau.nature.com/wblogs/blog/lindaunobel">Reminder wo ich diese Woche zu lesen</a> bin.<br/> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-26T12:51:46Z</published>
        <updated>2010-06-26T12:51:46Z</updated>
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        <title type="html">Zurück in die Vergangenheit</title>
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                <object height="505" width="640"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JtgtY6-gU_U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed height="505" width="640" src="http://www.youtube.com/v/JtgtY6-gU_U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br /><br />Gefunden auf der <a href="http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/kreis_steinfurt/greven/1342742_Street_View_in_Aolt_Greiwen.html">Webseite der Lokalzeitung</a>: Das ist das Dorf (das sich Stadt nennen darf) in dem ich aufgewachsen bin. Zumindest sah es im Jahr 1981 dort so aus. Und da war es noch um einiges hübscher als heute. Was wohl daran liegt, dass man sämtliche alten Gebäude Mitte der 80er abgerissen hat um sie mit 0815-Bauwerken zu ersetzen. Es gibt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=gd_ZWxVp4a0">noch</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iPcvpMtZkPE">vier</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vpzbwwijZ6Q">weitere</a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RdgdCH28oy0">Teile</a>.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-24T08:07:39Z</published>
        <updated>2010-06-24T12:15:48Z</updated>
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        <title type="html">Überregulierung: Zerbrochene Fenster und gemeinsame Räume</title>
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                <object width="640" height="505"><param value="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed width="640" height="505" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/MJbn5BtAEoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" /></object><br /><br />Das wir Piraten in NRW offensichtlich ganz besonders grausame und barbarische Menschen sind beweist unsere Satzung ja regelmässig. Wie ist es anders zu erklären, dass nicht nur der Vorstand tot reguliert wird (wo es da ja noch vermeintlich sinnvoll ist: Auch schlechte Herrschende sollen ja keinen großen Schaden verursachen können - in wie weit der Vorstand in NRW Macht besitzt kann man ja <a href="http://uxp.de/node/8">bei Markus Gerstel nachlesen</a>) sondern auch <em>die Basis</em>™: <br /><br />Ich bin nun auf jeden Fall ein potentieller Satzungsübertreter im Sinne der Satzung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen der Piratenpartei. Und das liegt daran, dass die Landessatzung sich auch detailliert dazu äußert wer auf einer Mailingliste, der Crewsprecherliste (wir erinnern uns: <a href="http://uxp.de/9">Crews müssen reguliert werden...</a>), Schreibrecht besitzt. Dazu gehören die Sprecher der satzungsgemäß gegründeten Arbeitsgruppen, der satzungsgemäß gegründeten Projektgruppen, die Sprecher von satzungsgemäß gegründeten Crews und -ausnahmsweise- auch der Vorstand. <br /><br />Und ich zwielichtige Gestalt habe nun über genau diese Mailingliste die Einladung zu den <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2337-Kommt-doch-in-die-Sprechstunde%21.html">LiquidFeedback-Workshops</a> gesendet. Ohne Berechtigung, ohne Beauftragung. Klar, selbst schuld kann man da sagen. Lerne doch die Satzung auswendig. Doch das ist gar nicht so simpel, immerhin ist der Umfang vergleichbar mit der Bill Of Rights die sich die Amerikaner als Verfassung gegeben haben. Und nun muss auf jeden Fall der Vorstand entscheiden ob das eine Ordnungsmaßnahme rechtfertigt oder nicht.<br /><br />Und es gibt da eine Hypothese in der Verbrechensbekämpfung die ganz klar dafür spricht, dass man auch so etwas hart bestrafen sollte: Grundlage dafür ist die <em><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Broken_windows">Broken-Windows-Theorie</a></em>. Diese beschreibt, dass bereits kleine Dinge, wie eben ein zerbrochenes Fenster, später zu kompletter Verwahrlosung führen können. Sprich: Bereits kleine Verfehlung können zu einem kompletten Dammbruch führen. <br /><br />Dabei basiert das Ganze auf einem Experiment was der Psychologe Philip Zimbardo bereits 1969 durchführte: Er stelle zwei Autos einfach einsam und alleine auf die Straße. Nicht abgeschlossen, ohne Nummernschilder und mit geöffneter Motorhaube. Allerdings einmal in der New Yorker Bronx und einmal in der Kleinstadt Palo Alto in Kalifornien. <br /><br />In der Bronx soll angeblich schon nach 10 Minuten eine Familie sich über das Auto hergemacht haben und nach 3 Tagen war das Auto nur noch ein Schrotthaufen. In Palo Alto hingegen passierte? Nichts. Der Geschichte nach soll dort sogar ein Passant die Motorhaube geschlossen haben als es anfing zu regnen. Erst als Zimbardo selbst anfing das Auto zu demolieren fanden sich Zuschauer und auch Nachahmer ein. <br /><br />Im Jahr 1994 griff die New Yorker Polizei diese Theorie auf und entwickelte danach ihre neue Strategie um die Kriminalitätsrate zu senken, der Name: <em><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Broken_windows#Brattons_Zero-Tolerance-Modell">Zero Tolerance</a></em>. Wie der Name schon andeutet wird hier offensiv gegen alle Arten von Verstößen, auch “Kleinigkeiten” wie Schwarzfahren, Betteln &amp; Co vorgegangen mit dem Ziel es gar nicht zu den ersten <em>Broken Windows</em> kommen zu lassen. Und Three Strikes gibt es da auch nicht nur für Filesharer. &#160;<br /><br />Die Wirksamkeit von <em>Zero Tolerance</em> ist umstritten, vor allem weil hier nicht die Ursachen (Armut, soziale Ungleichheit, etc.) bekämpft werden sondern nur die Symptome. Genauso zweifelhaft die ursprüngliche Validität der <em>Broken-Windows-</em>Theorie, wegen eines zu geringen Umfangs um statistisch aussagekräftig zu sein. Allerdings wurden genauso diese Vermutungen 2008 <a href="http://www.nzzfolio.ch/www/21b625ad-36bc-48ea-b615-1c30cd0b472d/showarticle/1d48004b-8679-4256-91d7-cb883f5b70a8.aspx">in den Niederlanden noch einmal überprüft</a>, mit ähnlichem Ergebnis: Dort wo Verwahrlosung auf den Straßen herrscht sind Leute schneller bereit selbst das Gesetz zu übertreten. Und ein in etwa vergleichbares Beispiel kennt vermutlich jeder von uns aus dem alltäglichen Leben: <br /><br />Die Tempolimits. Innerorts fährt kaum jemand Strich 50 und auch außerorts ist es offensichtlich Konsens, dass man 10-20 km/h über dem angegebenen Limit fährt. Dafür gibt es sicherlich viele Faktoren: Fehlendes einsehen wieso dort genau dieses Limit eingehalten werden sollte, der Wunsch den Verkehr nicht zu blockieren und stattdessen im Verkehrsfluss mit zu schwimmen oder was auch immer. <br />Ein anderer Grund ist aber auch die fehlende Ahndung des Fehlverhaltens: Wenn ich zu schnell bin ist das bis zu einem gewissen Schwellenwert erstmal egal. Und erst recht wenn niemand kontrolliert ob ich zu schnell bin. Gibt es aber auf einmal verstärkte Kontrollen, dann halten sich die Menschen recht schnell wieder an die Tempolimits. <br /><br /><em>Zero Tolerance</em> gibt es also auch im Straßenverkehr und auch da funktioniert es besser oder schlechter. Aber für den Straßenverkehr ist <em>Zero Tolerance</em> nicht das einzige Modell um den Verkehr in sichere Bahnen zu lenken. In den 1990er Jahren entwickelte Hans Moderman in den Niederlanden das Modell der “<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Shared_Space"><em>Shared Spaces</em></a>”. Trotz des Namens wird der Verkehrsraum hier nicht aufgeteilt zwischen den verschiedenen Typen so wie das sonst heutzutage der Standard ist. <br /><br />Im Gegenteil: Die Verkehrsraum wird wieder zusammengeführt und man nutzt ihn gemeinschaftlich. Charakteristisch ist es dabei, dass auf Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen et al. verzichtet wird.&#160; Seit einigen Jahren gibt es ein EU-Projekt dazu und viele Gemeinden in den Niederlanden nutzen solche Shared Spaces bereits erfolgreich und auch in Deutschland gibt es mit Bohmte einen Modellversuch dazu. Der Gedanke dahinter ist, dass Menschen -wenn sie nicht reguliert werden- selbst ein Mindestmaß an Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein, Toleranz und Common Sense zeigen. Was eigentlich auch nicht sonderlich verwundert, schliesslich sind wir am Ende doch irgendwo soziale Wesen. <br /><br />Wenn man Personen also wie erwachsene Menschen behandelt, dann verhalten sie sich auch so. Behandelt man sie aber wie 12-Jährige, dann werden sie sich auch so verhalten. Und glaubt mir: Die wahren Hacker sind die 1-Jährigen, die finden schon einen Weg um die schlecht formulierten Regeln der Welt so auszulegen, dass es zu ihrem Vorteil ist. Ob das <em>Shared Space</em>-Modell nicht nur in dem Raum des Straßenverkehrs und auch im Rahmen einer Satzung funktioniert? Keine Ahnung. Die Frage ist nur welcher Grundansatz eigentlich mehr dem entspricht was wir Piraten sein wollen? <br /><br /><em>Zero Tolerance</em> mit der notwendigen Reglementierung, Überwachung und Bestrafung unserer Mitglieder? Oder wollen wir eine Gesellschaft die auf mündigen, erwachsenen Bürgern basiert und die miteinander im <em>Shared Space </em>leben. Wenn wir letzteres wollen sollten wir vielleicht bei uns selbst damit anfangen.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-22T08:34:40Z</published>
        <updated>2010-06-22T08:34:40Z</updated>
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        <title type="html">Hip-Hop gegen ACTA</title>
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                <object width="640" height="385"><param value="http://www.youtube.com/v/JeIU8_mY6Ho&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="always" name="allowscriptaccess" /><embed width="640" height="385" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/JeIU8_mY6Ho&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;hd=1" /></object><br /><br />Ja, schon wieder ACTA-Content, aber das Thema ist nun mal wichtig. Mittlerweile mehren sich die Songs die sich mit dem Monstrum beschäftigen. Nach der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GtFjCkf3jXQ">ersten Version von <em>Singvøgel</em></a> und der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UT7Gd03b_mI&amp;feature=related">Version von <em>The Glass Spider</em></a> kommt nun mit einer Hip-Hop-Interpretation von <a href="http://www.myspace.com/pearlplex"><em>Pearl Plex</em></a> noch ein Song dazu. <br /><br />Falls die bisherigen Songs euren Musikgeschmack nicht so getroffen haben steigen die Chancen vielleicht damit. Und außerdem bekommt ihr noch mehr der Pressefotos zu sehen.<br /> 
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        <published>2010-06-21T15:17:18Z</published>
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        <title type="html">Vorschau: ACTA-Pressebilder</title>
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                <div align="center"><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/ACTA_klein.jpg" /> </div><br />Der Herr Urbach hat mir heute was ganz tolles zugespielt: Und zwar eine Vorschau auf die kommenden Presse-Fotos zu ACTA. Er selbst hat ja schon <a href="http://basisvasektomie.de/?p=132">das erste Foto selbst verbloggt</a> und hier gibt es nun ein zweites. Die Fotos die Gregor Fischer geschossen hat stehen alle unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">Creative Commons BY-Lizenz</a> und werden offiziell ab Mittwoch an die Presse gehen und dann auch zum Download bereit stehen. <br /><br/>Und bis dahin könnt ihr euch an diesem erfreuen.<br/> 
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        <published>2010-06-20T17:41:24Z</published>
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        <title type="html">ACTA - Ein Interview</title>
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        <published>2010-06-18T18:34:00Z</published>
        <updated>2010-06-19T09:05:45Z</updated>
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        <title type="html">Noch mehr LiquidFeedback in NRW</title>
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                Vorweg: Dies wird ein längeres Posting was sich nur mit Piraten-NRW-internem Foo beschäftigt. Wem das schon zu den Ohren rauskommt: <em>«Mark As Read»</em> plz. Für den Rest geht es nun weiter: <br /><br />Die Kennzahlen zum LF-Betrieb in NRW findet ihr ja schon <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2337-Kommt-doch-in-die-Sprechstunde%21.html">im letzten Posting zu dem Thema</a>. Und die ersten Initiativen lagen mittlerweile auch <a href="https://wiki.piratenpartei.de/NRW:2010-06-15_-<u>NRW_Vorstand#Abstimmungsverhalten_bei_Vorstandssitzungen_protokollieren">dem NRW-Vorstand vor</a>. Immerhin ging es ganz konkret um Änderungswünsche an der Geschäftsordnung, die sich der NRW-Vorstand gegeben hat: <br /><br />Die Sitzungen mögen zum einen als Audio-Aufzeichnung zum zeitsouveränen Nachhören angeboten werden. Und zum anderen mögen die Abstimmungen bitte namentlich im Protokoll aufgezeichnet werden. Den Wortlaut der Anträge findet ihr <a href="https://wiki.piratenpartei.de/NRW:2010-06-15</u>-_NRW_Vorstand#Abstimmungsverhalten_bei_Vorstandssitzungen_protokollieren">im Protokoll</a>. Genauso wie die ausführlichen Begründungen, die in LF positiv abgestimmt wurden. <br /><br />Kurz: Beide Initiativen sollen dazu dienen, die Transparenz der Vorstandsentscheidungen zu verbessern. Zum einen gibt ein Ergebnis-Protokoll nie wirklich genau das wieder, was in einer Vorstandssitzung gelaufen ist und zum anderen sollten die Piraten in NRW auch sehen können, welche Mitglieder wie zu einzelnen Anträgen gestimmt haben. <br /><br />Die Initiative zur Aufzeichnung der Sitzungen konnte dabei 82 Ja-Stimmen, 14 Enthaltungen und 3 Nein-Stimmen verzeichnen. Die Initiative zur namentlichen Abstimmungen ging mit 83 Ja-Stimmen, 7 Enthaltungen und nur einer Nein-Stimme sogar noch deutlicher aus, möchte man zumindest meinen. <br /><br />Doch was sagt der NRW-Vorstand der Piraten dazu? Ich zitiere mal aus dem entsprechenden Protokoll: <br /> <br />
<blockquote><em>Der LVor sieht die mehrheit im LF derzeit nicht gegeben. Teilweise werden dort Beschlüsse entsprechend gedrückt. Es wird derzeit eine Basis vorgegaukelt, die es derzeit noch nicht gibt. Es wird teilweise massive Propaganda über die ML gemacht um Abstimmungen im LF zu pushen.<br />Richard: Ich finde den Stil, in dem hier LF als Druckmittel verwendet werden soll zum kotzen, auch wenn ich inhaltlich dem Antrag zustimme. Der Antragsteller war auf der Vorstandssitzung, auf dem sein Antrag das erste Mal verhandelt wurde, nicht anwesend. Für den Antrag gibt es gute inhaltliche Gründe, mit denen ich mich gerne beschäftige, dazu ist es aber nötig, dass Antragssteller mit uns reden und nicht versuchen, auf so eine seltsame Art und Weise Druck aufzubauen. In einer Partei, die sich neue Politik auf die Fahne geschrieben hat, sollte der Stil ein anderer sein. <br /></em></blockquote>Schön, oder nicht? Aber nehmen wir die Punkte mal auseinander: <br /> <br />
<blockquote><em>Der LVor sieht die mehrheit im LF derzeit nicht gegeben. Teilweise werden dort Beschlüsse entsprechend gedrückt. Es wird derzeit eine Basis vorgegaukelt, die es derzeit noch nicht gibt.</em><br /></blockquote>Ja, bei 90-100 Teilnehmern je Abstimmung gibt es keine Mehrheit, die für den gesamten Landesverband (~ 2300 Mitglieder) sprechen kann. Genauso wenig gibt es die auf Landesparteitagen bei denen bislang maximal 200 Mitglieder anwesend waren. Während ein Landesparteitag allerdings Beschlüsse fassen kann geht dies in LiquidFeedback explizit nicht. Hier werden reine Meinungsbilder eingefangen. In dem Fall der beiden Initiativen hier: Ein ganz klares Dafür. <br /><br />Ob die Stichprobe, die betrachtet wurde, repräsentativ ist oder nicht und ob die Stichprobengröße ausreicht, um repräsentativ zu sein, kann man sich in dem Fall sogar schenken. Für den Fall eines Antrags an den Vorstand reicht es zu betrachten, dass sich einfach mal 83 bzw. 82 Mitglieder des Landesverbands dafür aussprechen und einen solchen Antrag an den Vorstand unterstützenswert finden. Zur Erinnerung: Anträge an den Vorstand kann man genauso gut auch alleine stellen. <br /> <br />
<blockquote><em>Es wird teilweise massive Propaganda über die ML gemacht um Abstimmungen im LF zu pushen. </em><br /></blockquote>Fast mein Favorit in dem Protokoll: «<em>Propaganda</em>». Weniger dramatisierend könnte man es auch «<em>Werben für Mehrheiten</em>» nennen. Oder Hinweise auf eingereichte Initiativen. Macht sich aber nicht so reißerisch im Protokoll. <br /><br />In einer Demokratie (und auch eine Partei sollte ja, zumindest laut PartG, demokratisch organisiert sein) gehört es dazu, für seine Positionen Werbung zu machen. Wenn man das konsequent ablehnen will, brauchen wir auch nie wieder Wahlkampf machen. Der Witz ist allerdings der Gedanke, dass man mit dieser <del>Propaganda</del> Werbung einzelne Abstimmungen pushen kann. Ja: Wenn mehr Leute sich in eine Initiative mit Interesse melden, dann nimmt man das Quorum, um überhaupt in die Abstimmung zu kommen. Aber zu vermuten, dass diese <del>Propaganda</del> Werbung das Abstimmungsverhalten beeinflusst? <br /><br />Am Ende machen die Piraten im LF immer noch ihr Kreuzchen an der Stelle, wo sie wollen, zumindest sollten sie das. Und wenn wir das den Piraten nicht zutrauen, dann brauchen wir auch gar nichts mehr machen. Dürfen SÄA nicht mehr vorstellen, Personenwahlen zu Parteiämtern werden am besten gelost (nachher findet ja noch Meinungsbeeinflussung statt) und auch sonst würfeln wir. <br /> <br />
<blockquote><em>Ich finde den Stil, in dem hier LF als Druckmittel verwendet werden soll zum kotzen, auch wenn ich inhaltlich dem Antrag zustimme.</em><br /></blockquote>LiquidFeedback wird also als Druckmittel wahrgenommen. Was schon ziemlich vermessen ist. Immerhin wurde ja die demokratische Legitimation oben abgestritten. Doch will LF überhaupt ein Druckmittel sein? Ja, vielleicht. Zumindest könnte man das so sehen. Sollte man sich als Vorstand trotzdem darüber freuen? <br /><br />Ja! Denn im Liquid hat man nicht nur die Möglichkeit über Meinungsbilder am Ende abzustimmen. Sondern auch die Möglichkeit, die Fragen, über die abgestimmt werden soll, gemeinschaftlich zu erarbeiten. Und das auf dem Weg, der einem am besten liegt. Ob man Diskussionen nun in einem Wiki, auf einer Mailingliste oder einem Blog führt. Und am Ende hat man Zahlen dazu, wie viele «echte» Mitglieder sich für oder gegen eine Aussage aussprechen. Hier eben um die 80 Mitglieder pro Initiative. <br /><br />Und wie auch schon erwähnt: Anträge kann man auch alleine stellen. In dem Fall muss der Vorstand seine Entscheidung ohne Hilfestellung treffen. Mithilfe von LiquidFeedback sieht er zumindest, wie viele Piraten ebenfalls für oder gegen etwas sind. Wenn man das als Druckmittel betrachtet, sollte man sich vielleicht fragen, inwieweit einem die Meinung der Basis™ überhaupt wichtig ist. <br /> <br />
<blockquote><em>[...]dazu ist es aber nötig, dass Antragssteller mit uns reden und nicht versuchen, auf so eine seltsame Art und Weise Druck aufzubauen.</em><br /></blockquote>Aha, die Antragssteller sollen mit dem Vorstand reden. Oben wurde doch noch bemängelt, dass ja sowieso nur <del>Werbung</del> Propaganda über die Mailingliste geht? Man hätte (und hat ja auch) also durchaus mitbekommen können, dass diese Initiativen in LiquidFeedback existieren. <br /><br />Während sich daraufhin andere Piraten mit den Anträgen beschäftigt haben, Anregungen formuliert und diskutiert haben, hat es ein Personenkreis nicht für nötig befunden, zu kommunizieren: Der Vorstand, der nun hier kritisiert, dass niemand reden wollte. Dabei sollte LiquidFeedback genau die Chance ermöglichen: Den Diskurs zu Themen. <br /> <br />
<blockquote><em>In einer Partei, die sich neue Politik auf die Fahne geschrieben hat, sollte der Stil ein anderer sein. </em><br /></blockquote>Richtig. Und zu dem Vorsatz der neuen Politik gehört es auch, neue Tools zu nutzen. Der Landesparteitag 2010.2 hat sich mit einer «<a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.2/Protokoll2#Antrag_auf_Einrichtung_eines_Liquid_Democracy-Tools_als_Testinstanz_f.C3.BCr_die_Piraten_NRW">eindeutigen 2/3 Mehrheit</a>» zur Einführung von LiquidFeedback entschieden, <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW:Landesparteitag_2010.2/Protokoll2#Antrag_auf_Einrichtung_eines_Liquid_Democracy-Tools_als_Testinstanz_f.C3.BCr_die_Piraten_NRW"><em>um einen direkt-demokratischen Diskurs, die Bildung von Meinungsbildern und die innerparteiliche Bildung voranzutreiben</em></a>.<br /><br />Das kann man eben akzeptieren. Oder auch nicht.<br /><br /><strong>*UPDATE*</strong><br /><br /><a href="http://twitter.com/Dave_Kay">@Dave_Kay</a> schreibt<a href="http://blog.it-luemmel.de/?p=22"> in seinem Blog</a> auch recht ausführlich zu seiner <a href="http://blog.it-luemmel.de/?p=22">Motivation zu den Piraten</a> zu kommen und dazu was das mit dem 2. Antrag (Aufzeichnung der Vorstandssitzung) den er mitgestellt hat <a href="http://blog.it-luemmel.de/?p=22">zu tun hat</a>.<br/> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-14T17:47:57Z</published>
        <updated>2010-06-18T18:42:49Z</updated>
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        <title type="html">Kommt doch in die Sprechstunde!</title>
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                Die Münsteraner Piraten hatten ja eine Zeitlang mit dem Tool Adhocracy rumgespielt. Und seit einigen Monaten nutzt nun auch der Landesverband Nordrhein-Westfalen ein Liquid Democracy-Tool. <a href="http://liquidfeedback.org/">LiquidFeedback</a> um genauer zu sein, was von einigen Berlinern zusammengehackt wurde und was im dortigen Landesverband nicht nur aktiv genutzt wird sondern auch schon für die <a href="https://lqpp.de/be/">allgemeine Öffentlichkeit einsehbar</a> ist. Ganz so weit sind ist NRW noch nicht, aber ein paar Daten gibt es schon:<br /><br />Bislang gibt es 131 Initiativen die in das System eingebracht wurden. Ein Großteil davon wurde im Themenbereich “Satzung/Parteistruktur” und im Themenbereich “LiquidFeedback Testbetrieb” eingestellt. Bislang hat das System 621 registrierte Nutzer und an den Abstimmungen nehmen im Schnitt bislang ca. 100 Teilnehmer teil. Bei zur Zeit <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Mitglieder">2367</a> Mitgliedern im Landesverband klingt das nach noch gar nicht so vielen. Doch man muss sich auch vor Augen halten, dass selbst bei Landesparteitagen nicht viel mehr als 200 Personen anwesend sind. <br /><br />Der andere große Grund wieso noch nicht wirklich viele Nutzer aktiv sind ist das System selbst. Denn, dass muss man sich eingestehen: Die Usability ist nicht gerade gut und die Bedienung doch recht komplex. Was sind Anregungen? Initiativen? Themen? Themenbereiche? Wann nutze ich die Anregungen? Wann stelle ich eine Gegeninitiative zu einer Initiative in einem Thema? In welchen Themenbereich gehört meine Initiative überhaupt? Wie vergebe ich meine Delegation? Und was passiert eigentlich mit den Kreisdelegationen? <br /><br />Ja, beim ersten Login darf man einen Schock bekommen. Und genau aus dem Grund bietet das Team was sich um den LF-Testbetrieb in NRW kümmert nun auch Workshops vor Ort an. Falls ihr also den Drang verspürt, dass ein paar Piraten zu euch kommen und mit euch zusammen durch das System klicken und erklären wie das ganze funktioniert: Schreibt uns eine eMail an liqd@piratenpartei-nrw.de und dann finden wir einen Termin. In Dortmund lief der erste Workshop bereits, in Münster soll nächste Woche einer folgen und auch ein paar andere Städte haben schon Interesse angemeldet. <br /><br />Weil das natürlich trotzdem nicht so bald funktioniert, dass wir überall hin kommen können und weil es bestimmt Fragen gibt die euch unter den Nägeln brennen: Es gibt eine Sprechstunde, jeden Sonntag Abend um 20 Uhr im <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:Mitglieder-Portal/Mumble">NRW-Mumble</a> im entsprechenden Raum. Es dürfen nicht nur entsprechende Fragen zur Benutzung gestellt werden, es kann auch einfach so über Liquid Democracy &amp; Co gesprochen werden. <br /><br />Nutzt die Chance.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-18T10:37:21Z</published>
        <updated>2010-06-18T10:37:21Z</updated>
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        <title type="html">Ausversehen Spamschleuder</title>
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                Falls ihr auch zu der Gruppe Menschen gehört die heute morgen eine riesige Welle von Mail-Benachrichtigung zu Kommentaren zu einzelnen Blogposts bekommen hat: <strong>Mea Culpa!</strong> Ich hatte mal wieder an dem Twitter-S9Y-Plugin rumgespielt und dabei die Tweetbacks und die Backtype-API aktiviert.<br /><br />So weit nichts schlimmes, allerdings hat das Plugin dabei einige Tausend Tweetbacks in die Datenbank geschaufelt und als Trackback zu den Einträgen hinzugefügt. Auch bis hier hin nicht schlimm. Allerdings hat S9Y dann damit angefangen brav alle Trackbacks auch per eMail an jene Leute auszuliefern die Kommentare für Einträge abonniert haben. Für einige Beiträge um die 50 Mails herum die nun Posteingänge verseuchen. <strong>Sorry!</strong> Ich hatte nicht bedacht, dass nicht nur Kommentare sondern auch die Trackbacks per Mail an die Abonnenten zugestellt werden. <br/><br />Das Plugin ist nun wieder ausgestellt, ihr solltet damit nicht mehr belästigt werden.<br/> 
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        <published>2010-06-17T19:39:03Z</published>
        <updated>2010-06-17T21:53:04Z</updated>
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        <title type="html">Mail-Plugins für 10.6.4</title>
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                Für <em>Mail</em> gibt es ja jede Menge nette Plugins. Ich selbst nutze neben <em>GPGMail</em> zum verschlüsseln meiner Post auch <em>GrowlMail</em> um über Eingänge in der Inbox informiert zu werden. Und natürlich <em>LetterBox</em> um ein dreispaltiges Layout der Form <em>Postfach <strong>|</strong> Mails <strong>|</strong> Mailinhalt</em> zu erreichen. Und bei fast jeder neuen Version von Mac OS sind die Plugins wieder deaktiviert weil sie angeblich von der letzten Mail-Version nicht mehr unterstützt werden. Und dann geht das Gesuche nach Lösungen los um die Plugins wieder aktivieren zu können. <br /><br />Für die Plugins die ich nutze bin ich auch fündig geworden: <br /> <br />
<ul> <br />
<li><strong>LetterBox</strong> wurde aktualisiert und steht in einer angepassten Version <a href="http://harnly.net/projects/letterbox/downloads/Letterbox-0.24b7.dmg">zum Download</a>.&#160;</li> <br />
<li>Für <strong>GPGMail</strong> gibt es <a href="http://www.philipp.haussleiter.de/2010/06/macos-10-6-4-and-gpgmail/">einen Workaround</a> der bei mir toll funktioniert. <br /></li> <br />
<li>Und auch für <strong>GrowlMail</strong> gibt es <a href="http://langui.sh/2010/06/15/fixing-growlmail-in-10-6-4-mail-4-3/">eine Lösung</a></li> <br />
</ul>Aus der Kategorie: Dinge die man regelmässig sucht. <br /> 
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        <published>2010-06-17T21:49:59Z</published>
        <updated>2010-06-17T21:52:04Z</updated>
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        <title type="html">Aufruf zum adACTADay</title>
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        <published>2010-06-15T11:52:11Z</published>
        <updated>2010-06-15T17:18:26Z</updated>
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        <title type="html">Ich bin dann mal weg!</title>
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                Okay, noch nicht ganz. Aber vom 27. Juni bis zum 02. Juli finden im beschaulichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lindau_%28Bodensee%29">Lindau</a> am Bodensee die jährlichen <a href="http://www.lindau-nobel.org/WebHome.AxCMS"><em>Meetings Of Nobel Laureates</em></a> statt. Und ich werde da auch mit zu finden sein. Keine Angst, nicht als designierter Nobelpreisträger sondern nur als Blogger. Eine Woche voll mit Talks, Nobelpreisträgern und begnadeten Nachwuchswissenschaftlern. Hört sich gut an. Und wird bestimmt auch viele Vorlagen für tolle Blogpostings geben. Zu finden <a href="http://lindau.nature.com">unter diesem Dach</a>, präsentiert von <em>Nature</em> und <em>Spektrum der Wissenschaft</em>.<br /><br />Und auch vor dem Start des Meetings wird es da schon spannende Blogbeiträge geben. Es würde mich freuen den einen oder anderen Leser <a href="http://lindau.nature.com">auf der Plattform</a> zu sehen.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-14T20:18:01Z</published>
        <updated>2010-06-15T16:31:51Z</updated>
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        <title type="html">Eine Parabel</title>
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-12T15:09:37Z</published>
        <updated>2010-06-14T07:54:25Z</updated>
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        <title type="html">Demonstration gegen Sparpläne der Bundesregierung</title>
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                <div align="center"><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/3635178931/" title="Bildungsstreik in Münster by gedankenstuecke, on Flickr"><img height="333" width="500" src="http://farm4.static.flickr.com/3334/3635178931_d396e5210f.jpg" alt="Bildungsstreik in Münster" /></a><br /></div><br />Wenn das so weiter geht wird Düsseldorf noch die Piraten-Demo-Hauptstadt werden: Nicht nur zum <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2333-An-Invitation-To-Join-The-AdACTADay.html">adACTADay</a> am 26.06. gehen wir auf die Straße um für unsere Überzeugungen einzutreten sondern auch schon eine Woche früher, am 19.06: Gegen die <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2335-Sparen-bis-zum-Umfallen.html">Sparpläne</a> unserer liebreizenden Regierung. Ausnahmsweise auch mal nicht alleine als Piraten sondern <a href="http://wiki.piratenpartei.de/NRW-Web:News/2010-06-12_-_Demo_gegen_Sparpaket">zusammen</a> mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund und den Globalisierungskritikern von Attac.<br /><br />Falls ihr also ausnahmsweise mal keine WM-Spiele schauen wollt und stattdessen lieber etwas sinnvolles tun wollt: Los geht es um 14 Uhr in der Friedrich-Ebert-Straße, direkt vor dem DGB-Haus, in Düsseldorf. Damit man vor Ort etwas planen kann wäre es toll wenn ihr euch -auch anonym- bei der <a href="http://doodle.com/94pge5sfbtbm5tns">Umfrage beteiligt</a>, dort gibt es auch Links zu der Demo-<a href="http://maps.google.de/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=de&amp;msa=0&amp;ll=51.224881,6.773307&amp;spn=0.009555,0.01929&amp;z=16&amp;msid=103661948138813945236.000488961d3ed9857058f">Route</a> und dem aktuellen <a href="http://piratenpad.de/Sparplandemo">Planungsstand</a>.<br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-04-26T12:55:32Z</published>
        <updated>2010-06-13T12:33:31Z</updated>
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        <title type="html">Wie sollten Piraten arbeiten?</title>
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                <div align="center"><a href="http://twitpic.com/o6ruz"><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/origamigramm.jpg" /></a></div><br /><strong><font size="1">Bild von <a href="http://twitter.com/zeitweise">@zeitweise</a></font></strong> <br />
<p>Am Rande der Aktion <a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Hfb">«Hildegard für Bingen»</a> in Berlin gab es eine kleine, spontane Session zur Arbeitsstruktur der Piratenpartei auf Bundesebene (Session nennt man ab jetzt alle Treffen von 5-6 Piraten). Und dabei ging es auch um die Frage nach Arbeitsgruppen wie es sie zur Zeit gibt. Da die Frage sowohl im Rahmen <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer_Diskussion:Gedankenstuecke#Frage_von_RicoB_CB">meines Fragebogens</a>, der Kandidatenbefragung und auch <a href="http://twitter.com/Kaffeemanie/status/12843367553">via Twitter</a> mittlerweile an mich gestellt wurde: Nein, AGs sollten nicht in irgendeiner Form in die Satzung. Und das nicht nur wegen der schlechten Erfahrungen die NRW damit gerade macht wo für jede Form von Interaktion erst einmal eine AG/PG mit Untergruppen gegründet wird. <br /><br />Sondern auch weil man auf Bundes-Ebene jetzt bereits sehen kann wohin der formale Zwang Menschen zur Zusammenarbeit zu zwingen führt. Beispielsweise in der Bundes-AG Bildungspolitik. Die Bandbreite der Leute die sich einbringen wollen führt dabei von Leuten die das heilige, dreigliedrige Schulsystem fortführen wollen bis zu den Un- und Deschoolern. Und da sich all diese Leute in dem gemeinsamen Biotop «AG Bildung» tummeln passiert dort eigentlich nur eins: Man schlägt sich die Köpfe ein. Es wird getrollt, beleidigt und ab und an versucht man die AG mal zu rebooten. Was natürlich nicht klappt. Was auch daran liegt, dass die Leute einfach völlig verschiedene Ziele verfolgen (ohne das Werten zu wollen an dieser Stelle) und hier durch eine Struktur in einen Raum gesperrt werden. <br /><br />Die Piraten aus NRW haben sich darauf hin aus dem Raum ferngehalten und mit einem kleinen Team von Leuten die sich zwar gerne aber konstruktiv streiten zusammengetan und ein Ergebnis gebastelt. Mit dem sie am Ende an die Parteiöffentlichkeit gegangen sind, es verteidigt haben und eine 2/3 Mehrheit für die Aufnahme ins Wahlprogramm geschafft haben. Zwar formal in einem «Arbeitskreis», de facto aber ohne irgendwelche Regeln von außen. Protokolle wurden geschrieben weil die Anwesenden das für gut befunden haben, es wurde sich regelmässig getroffen, weil die Leute die gearbeitet haben das für gut befunden haben etc. Ohne geheime Aufnahme-Rituale. <br /><br />Ein anderes Beispiel ist der <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Antragsfabrik/Bildungs-_und_wissenschaftsfreundliches_Urheberrecht">Programmantrag</a> von Kathi zum Themenbereich Urheberrecht an den Bundesparteitag der auch <a href="http://piratencafe.net/2010/04/piratencafe-rp10-1/">im Piratencafe Thema war</a>. Zwar gibt es formell die AG Open Access, de facto liegt sie jedoch im Koma und jammert auf Zuruf rum, dass jemand den Begriff falsch nutzt. Sie hat alleine bzw. mit Expertenhilfe diesen Antrag geschrieben und ausformuliert und ihn dann, als sie das Gefühl hatte die Zeit sei reif, der Parteiöffentlichkeit präsentiert. <br /><br /><strong>Aber es gibt doch auch AGs die funktionieren!!<br /><br /></strong>Dieser Einwand kommt und es gibt scheinbar kein Gegenargument. Denn in der Tat gibt es Leute die produktiv zusammenarbeiten und dies unter dem Label «AG». Aber ich bin der festen Ansicht, dass diese Leute genauso gut mit einander kooperieren würden, wenn sie sich <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Squad:Pogo">Squad Pogo</a> oder <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Sektion_31">Sektion 31</a> oder auch <a href="http://twitter.com/Konspiraten">Konspiraten</a> nennen. Denn nicht der Name macht sie produktiv. Sondern die Menschen die sich um die anfallende Arbeit kümmern. <br /><br />Sind also AGs eine wertvolle Bereicherung der politischen Arbeit der Piratenpartei? Nein, aber jeder einzelne Mensch der sich um die politische Arbeit kümmert. Egal ob Parteimitglied oder Sympathisant. Egal ob unter dem Deckmantel AG oder als namenlose Gruppierung. <br /><br /><strong>Aber die Transparenz!!<br /><br /></strong>Hilfe, da treffen sich Piraten und produzieren etwas und keiner weiss was und ist das überhaupt transparent? Die passende Gegenfrage lautet: Muss es das? Menschen die zusammenarbeiten tun das weil sie etwas erreichen wollen. Sei es etwas zu entwerfen, seien es die nächsten Flyer, sei es um das Programm zu erweitern oder sei es um die Satzung zu ändern. Und alleine hat keine Gruppierung, egal ob sie AG oder <a href="http://wiki.piratenpartei.de/Squad:Pogo">Squad Pogo</a> heisst die Chance so etwas umzusetzen. Denn es muss von der Basis abgesegnet werden. Egal ob auf einem Parteitag oder in einem ersten Schritt in LiquidFeedback. Des heisst nichts anderes als das die Antragssteller werben müssen. Für ihre Ideen und Lösungen. <br /><br />Sie müssen die Öffentlichkeit suchen und Leute überzeugen um auf dem Marktplatz der Ideen bestehen zu können. Jeder Antrag, jeder Programmwunsch ist bei den Piraten ein kleines Mem das sich versuchen muss gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Und dies wird dem Mem im Hinterzimmer nicht gelingen, denn wichtiges Merkmal ist die Durchdringung in der Population. <br /><br />Transparenz kann also kein Grund sein AGs irgendwo zu festigen. Denn es ist gar kein Problem wenn Leute ihre Ideen erst einmal im Hinterzimmer ausbrüten, im kleinen Kreis. Wenn ihre Idee Konsequenzen haben soll müssen sie selbst aktiv die Öffentlichkeit suchen. Die Bildungs-Piraten in NRW haben dies getan. Nachdem sie ihr Programm in den Grundfesten aufgestellt haben. Kathi hat dies getan. Als sie den Entwurf geschrieben hatte. <br /><br />In Zukunft wird man so etwas im Bund auch hoffentlich damit machen können, dass man seine Initiativen in ein Liquid Democracy-Tool kippen kann. Denn dort könnten die Fäden wieder zueinander laufen. Was vorher als Mem durch die Partei geistert kann sich ab einem gewissen Reifegrad dort niederschlagen, sich Stellen. Kritik abkriegen, Verbesserungen empfangen.<br /><br /><strong>Aber die Effizienz!!</strong></p> <br />
<p>Ein so offenes System kann nicht der kürzeste Weg sein. Es ist nicht die große Kunst des «Getting Things Done» und es ist ganz sicher nicht straight-forward. Doch soll dies das Ziel sein? Möglichst effizient Lösungen zu finden? Klar, man kann seine Prozesse rein auf darauf optimieren, dass sie möglichst effizient laufen. Mit möglichst wenig Prozessorlast, mit möglichst wenig Speicherverbrauch. <br /><br />Man kann sie auf der anderen Seite aber auch darauf optimieren, dass sie die beste Lösung am Ende ausspucken. Leider stehen sich die beiden Eigenschaften im Spektrum diametral gegenüber. Der schnellste Algorithmus ist selten der genauste. Und vice versa. Im Zweifelsfall bevorzuge ich allerdings die guten Ergebnisse, nicht die schnellen. Schnelle Ergebnisse können andere Parteien schon. <br /><br />Und was kann schon passieren: Im schlimmsten Fall gibt es mehrere Gruppen von Menschen die nebeneinander am gleichen Thema arbeiten und ihre Zeit dafür opfern. Entweder arbeiten sie in die gleiche Richtung und werden spätestens bei der Präsentation ihrer Ergebnisse auf dem Markt der Ideen das ganze in ein Projekt mergen können weil sie so ähnlich sind und so eine optimale Lösung finden. Oder es bleiben zwei Meme die konkurrieren weil die Unterschiede so groß sind. Möge das beste gewinnen. <br /><br />Und zur Effizienz: In der AG Bildung, die hier noch einmal als Beispiel dienen soll, hätte man so schon lange erste Ergebnisse geliefert. Weil die Leute sich mit ihren Peers zusammengetan hätten und produktiv gewesen wären. Dann hätte es konkurrierende Anträge (z.B. «keine Schule», «dreigliedrige Schule», «eingliedrige Schule») gegeben und das wäre auch völlig okay. <br /><br /><strong>Und nu??</strong></p> <br />
<p><strong></strong>Für mich kann die Antwort auf die Frage «Wie sollen Piraten arbeiten?» daher nur lauten: So wie sie es wollen. <br /><br />Denn AGs scheinen also kein alleine selig machendes Konzept zu sein. Starre Strukturen haben systemimmanente Nachteile bei kaum Vorteilen. Und wer sich selbst so ein Konzept geben möchte (Hallo ihr AGs, die funktioniert!) oder muss, der soll dieses auch können. Er sollte nur nicht verlangen, dass der Rest es genauso tut. Für unsere Kommunikationsmittel ist es völlig normal, dass wir es so handhaben. Jeder nutzt jene Mittel die er möchte. Und jeder nutzt sie so wie er möchte.</p>Wieso sollten wir dies nicht auch auf die Arbeitsstruktur erweitern?<br /><script type="text/javascript"><br />
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        <published>2010-06-09T08:08:09Z</published>
        <updated>2010-06-12T22:21:29Z</updated>
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        <title type="html">Sparen bis zum Umfallen</title>
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                Klar, es ist kein Geld da. Und wo spart man da am besten? Genau, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699227,00.html">bei denen, die sich nicht wehren können</a>. Und was sagen die Piraten dazu: Erstmal nix. Es gibt ja auch keine Programmpunkte, aus denen man das unmittelbar ableiten könnte und noch keine Leitlinien, an denen wir unsere Politik festmachen. Oder etwa doch? <br /><br /><a href="http://twitter.com/zeitweise">Zeitweise</a> hat sich mit der maximalen individuellen Freiheit des Individuums bei gleichzeitiger größtmöglicher Chancengleichheit <a href="http://www.gedankenstuecke.de/archives/2318-Die-Piraten-Identitaet.html">an einem Grundsatz für die Piraten versucht</a>. Dass ich Fan davon bin, dürfte ja auch kein Geheimnis sein. Aber da ist noch etwas, was eigentlich über so ziemlich jedem Programmpunkt der Piraten schwebt. <br /><br />Und das ist die Teilhabe, die Teilhabe an dem gesellschaftlichen Leben. Downloads von Musik und Filmen? Finden wir prima. Und das nicht (nur) weil wir geizige Egoisten sind. Sondern weil sie auch ein einfacher Weg der Teilhabe an Kunst und Kultur sind (ja, nicht jeder Charthit ist Kunst oder Kultur, aber geschenkt). <br /><br />Freier Zugang zu Bildung und Wissen? Finden wir prima. Nicht nur weil Bildung Jobchancen ermöglich. Sondern auch weil Bildung und Wissen öffnen Tür und Tor zu einer aktiven Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft. <br /><br />Bürgerrechte? Finden wir prima. Weil sie jedem die Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen sollen. Ohne Furcht vor Repressionen seitens des Staats. Datenschutz? Finden wir prima. Ermöglicht die Teilhabe ohne Furcht vor Repressionen seitens des Staats und der Wirtschaft. Transparenz? Finden wir prima. Ermöglicht die aktive Teilhabe an den politischen Prozessen in unserer Gesellschaft. <br /><br />Patente? Finden wir doof, weil sie die Teilhabe blockieren können. Monopole auf Infrastrukturen? Finden wir doof, weil sie Teilhabe blockieren können. <br /><br />Aber was ist mit der Teilhabe jener, die eigentlich jetzt schon nichts mehr haben?<br /> 
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        <published>2010-06-05T15:46:45Z</published>
        <updated>2010-06-09T12:08:14Z</updated>
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                <div align="center"><img src="http://www.gedankenstuecke.de/uploads/Bildschirmfoto2010-06-01um12.00.27.png" /><br /></div>Vorsicht, dieser Blogpost ist voller Lobhudelei und ich kann einfach nicht anders. Mit diesem Tweet oben fing für mich alles an. Zu blöd gewesen den Zigarettenautomaten zu bedienen und souverän mal filterlose Kippen anstatt der Variante mit eben solchen gezogen. Aus der Not habe ich dann das beste daraus gemacht und einen so semi-lustigen Tweet dazu abgesetzt. <br /><br />Und kurz darauf kam von der bezaubernden <a href="http://twitter.com/la_loupina">La_Loupina</a> ein Reply ob sie mir einen Schal stricken dürfe. Was für sich genommen schon ziemlich verrückt ist. Da sitzt irgendwo <del>am Ende der Welt</del> in Unterfranken jemand den ich leider noch nie außerhalb von Twitter gesehen habe und strikt einen Schal für mich (Und will damit wohl bald in Serienproduktion gehen, wer den aktuellen Stand erfahren will sollte mal das Hashtag #<a href="http://twitter.com/#search?q=%23pirateschal">pirateschal</a> beobachten).<br /><br />Und dazu bin ich einfach total erstaunt über die Geschwindigkeit mit der man überhaupt stricken kann, so mit seinen eigenen Händen. Ich selbst bin ja froh, dass ich aufgegangene Nähte mit einem einfachen Rückstich wieder fixen kann. Und auch das nur weil ich mir die Technik über Google angeeignet habe. Für alles andere muss ich brav Dienstleistungen in Anspruch nehmen (na klar, am liebsten von Mama). Aber Loupina hat sich Montag morgen die passende Wolle für den Schal besorgt und Dienstag Abend war das 1,4 Meter lange Machwerk fertig. Inklusive der tollen Piraten-Applikationen. <br /><br />Kurz: Ich bin begeistert. Und ein ganz großes Danke an La_Loupina für die viele Mühe. Und natürlich an ihren fleissigen Helfer, den <a href="http://twitter.com/werewolftamer">Werewolftamer</a>. Und hier jetzt noch ein fesches Bild des Schals (mit nicht ganz so feschem Träger). <br /><br /> <br />
<div align="center"><a href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/4671469543/" title="Pirateschal by gedankenstuecke, on Flickr"><img height="500" width="333" src="http://farm2.static.flickr.com/1284/4671469543_5686725e53.jpg" alt="Pirateschal" /></a><br /></div><br /> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-07T19:54:05Z</published>
        <updated>2010-06-09T07:56:52Z</updated>
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        <title type="html">Ich müsste mal wieder bloggen</title>
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                Herr Urbach zieht in seinem Blog <a href="http://basisvasektomie.de/?p=87">über die Konjunktiv-Piraten her</a>. Nein, nicht die <a href="http://moppelkotzer.posterous.com/ware-ich-pirat#">extreme, aber lesenswerte Form</a>. Aber all jene die mit <em>«wir müssten mal»</em>, <em>«man könnte doch mal»</em> etc. ihre Ideen präsentieren. Als Grund hat er die Angst ausgemacht. Die Angst es vorgeworfen zu bekommen, dass man mit fertigen Ideen an die Öffentlichkeit geht. Und dafür aufs Maul bekommt weil man angeblich keine Diskussion wünscht. Und damit hat er prinzipiell nicht unrecht. Denn genau das passiert ja oft genug. <br /><br />Da muss nur jemand mit einer Idee an die Öffentlichkeit gehen und dann gibt es Geschrei, meist ganz unabhängig davon wie fertig ausgearbeitet die Idee ist. Denn meckern ist einfach und bequem auf Mailinglisten zu machen und erfordert ziemlich wenig Aufwand. Und selbst wenn man mal keinen spontanen Ansatzpunkt zum kaputt reden findet, dann muss man nur 3 Wikipedia-Artikel lesen um sich eine Kontra-Haltung zu erlesen. <br /><br />Einfach, bequem und effektiv. Und unglaublich frustrierend für die Leute die Zeit und Energie in Ideen gesteckt haben und statt ernsthafter Kritik nur Gebashe abkriegen. Deshalb kann ich es den Leuten aus der Kategorie die Stephan erwähnt gar nicht wirklich verübeln, dass aus den Indikativ-Piraten so über die Zeit langsam Konjunktiv-Piraten werden. Denn nichts schadet der Motivation mehr als nur niedergemacht zu werden und nie Lob zu hören und nicht jeder hat eine so hohe Frust-Schwelle wie manche hyperaktive Piraten. <br /><br />Aber es gibt da auch noch andere Konjunktiv-Piraten: Nämlich diejenigen die mit <em>«man müsste mal»</em> eigentlich <em>«jemand anders soll gefälligst»</em> meinen. Und meist überlappen die Menschen die in diese Konjunktiv-Piratengruppe fallen auch ganz gut mit jenen die andere Ideen kaputtreden. Anstatt selbst mal den Arsch hoch zu kriegen und sich für ihre Ideen einzusetzen wird lieber etwas halb-gares in den Raum geworfen. Und falls wer anders sich die Mühe macht daraus vielleicht etwas zu entwickeln kann man wieder in das Mecker-Schema verfallen, denn so war das ja gar nicht gedacht. Man selbst hätte es ja sicher ganz anders umgesetzt. So man denn mal selbst aktiv werden würde. Huch da war der Konjunktiv ja wieder. <br /><br />Und dann gibt es noch eine Gruppe von Konjunktiv-Piraten. Jene die nicht ihre gesamte Freizeit in eine Partei stecken. Die es zeitlich nicht schaffen ihre Ideen selbst umzusetzen. Aber froh sind wenn sie mit einer Idee etwas anstoßen können, in der Hoffnung, dass andere Leute etwas tolles daraus machen und so einen Impuls gegeben haben. Die Piraten gibt es, ich kenne welche davon. Und leider gehen die Ideen von solchen Leuten oft unter. Zwischen den Mecker-Piraten und den <em>«Kann das nicht irgendwer anders tun, und ich mecker später»</em>-Piraten.<br/> 
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            <name>Bastian</name>
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        <published>2010-06-07T16:06:58Z</published>
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        <published>2010-06-06T17:54:52Z</published>
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                <div align="center"><a title="Hochzeitsfotos by gedankenstuecke, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/4675107939/"><img width="500" height="313" alt="Hochzeitsfotos" src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4675107939_656f0f6874.jpg" /></a><br /></div><br /><br />
<div align="center"><a title="Hochzeitsfotos by gedankenstuecke, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/gedankenstuecke/4675740538/"><img width="500" height="313" alt="Hochzeitsfotos" src="http://farm5.static.flickr.com/4049/4675740538_983dbd4289.jpg" /></a><br /></div><br />Gestern ging es wieder einmal raus um Hochzeitsfotos zu schiessen. Und das sind auch immer jene Jobs vor denen ich immer noch am allermeisten Respekt habe, die mir den Schweiss auf die Stirn treiben und die mich am Abend vorher nicht so ganz ruhig schlafen lassen. <br /><br />Lustig ein paar Bandfotos auf Konzerten schiessen oder Pressefotos von solchen, alles kein Ding. Da kann auch eigentlich nichts ernsthaft schief gehen. Und selbst wenn: Konzerte wird so eine Band (hoffentlich) noch einmal geben. Und auch Presse-Foto-Shootings kann man notfalls wiederholen. <br /><br />Bei Hochzeiten gibt es die Möglichkeit in den seltensten Fällen, zumindest in der Paar-Konstellation. Und im schlimmsten Fall ruiniert man dann halt einem Paar die «Erinnerungen» an den schönsten Tag im Leben. Zum Glück war so eine Wiederholung (zumindest für die Fotos) bislang auch nie nötig. <br /><br />Gestern hat es aber gepasst. Das Wetter war toll und damit auch das Licht, die Leute waren gut gelaunt und ganz doof angestellt hab ich mich hinter der Kamera eigentlich auch nicht. <br /> 
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        <published>2010-06-06T16:16:05Z</published>
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