Gedankenstücke

(m)ein Leben durch den Sucher

Tickets zum #om10 sind verfügbar

Posted by Bastian • Wednesday, July 28. 2010 • Category: Aktuell: , i left my home
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile kann man die Tickets zur openmind #om10 bestellen. Bis zum 09.08. gibt es das Komplettpaket mit 2 Übernachtungen (Freitag & Samstag) in der Jugendherberge in Kassel sowie Vollverpflegung in der selbigen für 70 €. Danach werden die Tickets 85 € kosten. Wer keine Übernachtungsmöglichkeit braucht kann sich für 30 € ein Ticket ohne Übernachtungsmöglichkeit shoppen. Auch in dem ist die Vollverpflegung vor Ort enthalten.

Insgesamt gibt es maximal 120 Plätze, davon 90 mit Jugendherbergs-Übernachtung. Ein guter Teil der Tickets ist schon weg, wer also sicher gehen will noch einen Platz zu kriegen sollte sich vielleicht beeilen. Falls ihr selbst etwas präsentieren wollt: Bis zum 23. August habt ihr noch die Chance Beiträge einzureichen.

Ich bin dann mal weg!

Posted by Bastian • Tuesday, June 15. 2010 • Category: Aktuell: , i left my home
Okay, noch nicht ganz. Aber vom 27. Juni bis zum 02. Juli finden im beschaulichen Lindau am Bodensee die jährlichen Meetings Of Nobel Laureates statt. Und ich werde da auch mit zu finden sein. Keine Angst, nicht als designierter Nobelpreisträger sondern nur als Blogger. Eine Woche voll mit Talks, Nobelpreisträgern und begnadeten Nachwuchswissenschaftlern. Hört sich gut an. Und wird bestimmt auch viele Vorlagen für tolle Blogpostings geben. Zu finden unter diesem Dach, präsentiert von Nature und Spektrum der Wissenschaft.

Und auch vor dem Start des Meetings wird es da schon spannende Blogbeiträge geben. Es würde mich freuen den einen oder anderen Leser auf der Plattform zu sehen.

Eindrücke von der SIGINT

Posted by Bastian • Monday, May 24. 2010 • Category: Aktuell: , i left my home
Von Samstag bis Heute fand die diesjährige SIGINT im Mediapark Köln statt. 3 Tage voller Mate, Meta und spannender Vorträge, mässig informativer Panels und dem obligatorischen Socialising beim Tschunk. Auf ein paar Panels & Vorträge möchte ich dabei noch mal kurz eingehen.

Das Panel zum Thema Urheberrecht mit dem frisch wiedergewählten Jens Seipenbusch und Vertretern der Contentmafia ergab wenig neues. Die Mafia findet Raubkopien doof denn Leistung muss sich wieder lohnen. Außerdem würde ja kein Künstler mehr Werke produzieren wenn dafür nicht das liebe Geld winkt. Das ist natürlich Blödfug, denn wer nur des Geldes wegen Zeug produziert sollte das bitte nicht Kunst nennen. Und sich selbst auch gefälligst nicht Künstler sondern vielleicht besser Contentmafia-Zuarbeiter. Kunst funktioniert einfach nicht in dem man die nächste Münze in den Schlitz wirft.

Künstler™ die auch Kunst™ produzieren tun das im Regelfall aus purer intrinsischer Motivation heraus, weil sie es wollen und sich über das Medium ihrer Wahl ausdrücken wollen. Wenn dabei noch Geld abfällt: Gerne. Wenn nicht ist das aber halt so. Weder mit meinen Tweets, noch meinen Blogposts, noch meinen Fotos habe ich in den letzten Jahren irgendwann einmal Gewinne erzielt. Aufgehört habe ich seltsamerweise trotzdem nicht.

Und natürlich beschwerte sich die Contentmafia mal wieder über die bösen 1-Click-Hoster ala Rapidshare und Tracker-Anbieter ala The Pirate Bay. Weil die Leute verdienen ja Geld im Internet mit den Produkten anderer Leute. So weit so richtig. Nur sollte sich die Mafia auch genauso einmal fragen wieso andere Menschen es geschafft haben im Internet funktionsfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln während sie hauptsächlich jammern wie schrecklich doch alles ist. Eine Lösung war dann auch auf diesem Panel nicht in Sicht.

Am Sonntag Morgen gab es die Keynote «Yes We Could: Hackers in Government» von Nick Farr. So circa seine These auf den Punkt gebracht: Hacker wären ideal um Politik zu machen aufgrund ihrer Problemlöse-Strategien, weil sie es gewohnt sind in Netzwerken zu arbeiten und weil sie sich nicht davor scheuen auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen. Während der gemeine Politiker bislang keine Ahnung hat, keine sinnvollen Lösungsmöglichkeiten sucht und vor allem Leute anlügt um bloss wiedergewählt zu werden.

Kann man sicher so sehen und die Idee ist auch wirklich charmant. Leider übersieht diese These wohl mindestens zwei Probleme die Hacker davon abhalten quasi automatisch bessere Politik zu machen: Zum einen ist es ein elementarer Unterschied ob man irgendwelchen Code bzw. sein System Zeile für Zeile auseinandernimmt oder ob man den politischen Code/das politische System ändern will. Während man bei Software relativ ungezwungen von außen auf ein System einwirkt muss man sich für die Politik in das System begeben, Teil davon werden und sich zumindest gewissen Spielregeln beugen. So wie man die zugrunde liegende Physik von E-Systemen halt auch nicht einfach umgehen kann.

Und zum anderen ist die Frage ob es wirklich ein Vorteil ist, den Leuten schonungslos die Wahrheit ins Gesicht zu sagen oder ob ein guter Prozentsatz von Wahlberechtigten nicht einfach angelogen werden will. Sprich: Wird man dafür gewählt, dass man Leuten ins Gesicht sagt, dass ihr System broken ist? Ich meine die FDP verspricht auch hauptsächlich immer wieder unrealistische Steuersenkungen. Und obwohl so langsam jedem klar sein sollte, dass da nur der Wunsch Vater des Gedanken ist wählen immer noch ausreichend viele Leute eine Lüge.  

Heute Mittag gab es dann noch den Vortrag «Antropofagia» von Martin Butz zum Thema Menschenfresser und Kultur. Eine frühe Fassung seines Talks habe ich im Februar schon auf dem Bildungscamp in Köln gesehen, mittlerweile hat er seinen Vortrag aber noch etwas ausgebaut und vor allem um ein «Manifest der Aneignung» ergänzt. Das Ganze ist de facto ein Plädoyer für einen spielerischen Umgang mit Kunst & Kultur und für eine Remix/Mash-Up/Something-Culture. Das «Manifest der Aneignung» umfasst folgende Punkte die ich für recht unterschreibenswert halte:

1) Stelle immer die Frage: Was hat das mit mir zu tun?
2) Solange du bastelst und lernst, lebst du. Perfektionismus verhindert mehr als er bewirkt.
3) Gebrauchsanweisungen sind nicht unbedingt deine. Wann und wie die Dinge gebrauchstauglich sind, entscheidest du.
4) Stelle deine Selbstbestimmung sicher und übernimm Verantwortung. Vertraue in wichtigen Dingen keinem Experten.
5) Arbeite mit dem was da ist. Es ist immer etwas da.

Das Gender-Panel fand ich ziemlich lahm muss ich gestehen. Was vielleicht aber auch daran lag, dass nur Leute mit gleichen Ansichten auf der Bühne saßen. Das macht Diskussionen erfahrungsgemäß nicht ganz so spannend. Aber ja: Diskriminierung ist doof, Vorurteile auch wenn man sie nicht revidieren kann. Egal ob das nun wegen des Geschlechts, der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe, der Anzahl Arme oder anderer generischer Kategorisierungen passiert. Und ja: Man sollte den Mit-Lebewesen denen man begegnet mit einem Mindestmaß an Respekt begegnen. Nichts neues im Westen möchte man meinen, ist aber wohl auch im Jahre 2010 noch nicht überall angekommen.

Lohnenswert wird es sicherlich auch sein sich die Aufzeichnung des Vortrags «Hoist The Colours!» von Roland Gratzer anzuschauen. Es geht also um so wirkliche Piraten mit Schiffen & Co. Sehr kurzweilig gehalten mit sehr viel Humor. 

WOA 2009

Posted by Bastian • Friday, August 14. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Morgen findet im beschaulichen Westerode das jährlich stattfindende Westerode Open Air statt. Ab 16 Uhr gibt es von insgesamt 9 Bands kräftig auf die Ohren. Der Eintrittspreis beträgt 6 Euro und ich werde auch wieder vor Ort sein um ein bisschen Fotos zu schiessen. Da die Anfahrt nicht ganz so simpel ist gibt’s hier noch einen Google-Link zum Zielort.

Zurück vom Bundesparteitag

Posted by Bastian • Monday, July 6. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
Bundesparteitag 2009

Gestern Abend ging es dann zurück vom Bundesparteitag. Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Einige wichtige Dinge wurden beschlossen, wie z.B. das Bundestagswahlprogramm inkl. Bildung aber auch mehr Gewaltenteilung. Wirklich anstrengend war die (vermutlich nicht zu vermeidende) Bürokratie. 15 Minuten über 5 Minuten Pause abzustimmen ist einfach ineffizient...

Aber eigentlich hab ich auch gar keine Lust noch groß was dazu schreiben. Das haben andere schon zu genüge getan. Ich empfehle einfach mal die Twitter-Suche zu #bpt09. Aber ich möchte auch hier nochmal dem souveränen Versammlungsleiter und dem Protokollanten für ihre ausgezeichnete Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz danken.

Politcamp 2010

Posted by Bastian • Monday, June 22. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
Da ist 2009 gerade einmal halb rum und schon gibt es Termine für 2010. Und zwar das Politcamp, was dieses Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat, wird auch 2010 wieder stattfinden. Und zwar am 30. & 31. Januar in Bonn. Bereits jetzt kann man Karten dafür kaufen. Und wer sich schnell entscheidet daran teilzunehmen bekommt sein Ticket sogar umsonst. Bis Donnerstag morgen um 10 Uhr solltet ihr eure Karten dafür umsonst über die Webseite ordern können.

Mein Ticket ist schon per eMail zugestellt worden.

Der Penisraub

Posted by Bastian • Wednesday, June 10. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home


Was gibt es dazu noch zu sagen? Ich werde heute Abend wohl vor Ort sein und mir das heitere Musiktheater ansehen und bin schon reichlich gespannt darauf was das wohl wird.

Tornado über Greven

Posted by Dominik • Monday, June 8. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Letzte Woche sind wir über die A1 gegen 17:50 gefahren und haben doch tatsächlich in der Nähe von Greven einen Mini-Tornado gesehen. Ich hab hier auch zwei Bilderchen, einmal das Original, leider sieht man es dort nicht so gut und einmal hat mein Schatz mit Photoshop gearbeitet. Ich bin, anders als Bastian, ein Photoshop-Anaphabet. Wir konnten die Windhose gut für ca. 15min beobachten, sie löste sich langsam auf, war aber auf einer Strecke von ca. 5-10 Kilometer zu sehen. Anmerkung: Diesen Beitrag hab ich schon im Juni geschrieben, aber leider ist er in der Mottenkiste verstaubt, nun jedoch wiedergefunden worden :-)


origTornado

Paintball

Posted by Dominik • Monday, June 8. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Am Samstag war ich mit Freunden in Münsters Paintball Halle Alcatraz. Leider hab ich noch keine Fotos von meinem Kumpel bekommen, aber die werden natürlich bald nachgereicht. Aber hier schon mal der Bericht :-)

Eigentlich wurden wir mal wieder von dem drohenden Aus inspiriert. Die Münsterische Zeitung titelte vor einigen Wochen im Lokalteil, dass es eine Paintball-Halle in Münster bald wohl nicht mehr geben würde und das gerade mal nach einem Monat Betrieb. Wie hätte man für diese Halle besser werben können? So trommelte ich einige Freunde zusammen und am Samstag hatten wir endlich einen Termin, damit wir auch mal erfahren, was diese Spiel so gefährlich/interessant macht. Die Anfahrt war wirklich nicht einfach, obwohl man die Straße und Hausnummer kennt, findet man die Halle im Industriegebiet von Münster-Roxel nicht auf Anhieb. Aber mit ein bisschen Hartnäckigkeit wird man dann doch irgendwann fündig. Als wir dann die Sicherheitsbelehrung und Einweisung angehört, den Schriftkrams unterschrieben und unsere Ausrüstung angezogen hatten, konnten wir auch schon sofort die Halle ausprobieren. (Frauen bekamen sogar einen Brustpanzer umsonst gestellt.) Zwei Felder standen uns zur Verfügung. Da nur eine Gruppe von drei anderen noch neben uns da waren, konnten wir zusammen mit der Gruppe uns frei entscheiden. So kamen immer lustige Spiele zusammen. Die Spiele selbst dauerten manchmal nur ein paar Minuten manchmal vielleicht knapp 10. Das machte die Sache sehr abwechslungsreich und total spannend, da die Gruppen immer wieder wechselten. Mit 30 Euro bekam man ein Paket aus Makierer, 200 Bällen (Paints) und natürlich die Gesichtsmaske. Wir haben uns dann noch für Overals entschieden, diese weißen Dinger, kennt sicher jeder, aber im Nachhinein hätte man die auch nicht unbedingt gebraucht. Leider gingen uns die Bälle schneller aus, so dass wir noch ein paar Sets zusammen gekauft haben. Insgesamt kamen wir auf nicht ganz 40 Euro.

Zwei Dinge kann man zusammenfassend über Paintball sagen.

1. Es macht unheimlich viel Spass, ist komplett anders und wird bestimmt von uns wieder gespielt.

2. Ich bin sicher noch ein bisschen kritischer gegenüber Krieg oder Waffen geworden. Komisch, aber das haben die anderen auch alle gesagt. Denn man merkt, wie schnell man "abgeschossen" werden kann, bei Paintball ist es ja nur Spass, vielleicht zwickt es ein bisschen. Aber andere mit einer Waffe bedrohen? Es klingt absurd, aber dieses Gefühl: "Hey so schnell kann ich getroffen werden..." zeigt einem wie verwundbar man selbst natürlich auch die anderen sind. Paintball ist und bleibt Spass, ein Spiel ohne dass man jemanden wehtun möchte und es zeigt einem ganz sicher nicht die Realität!! Ich werde es noch einmal spielen! Die Hintergründe zum Verbot von gewaltverherrlichenden Medien finde ich nun absolut scheinheilig! Gewaltfreiheit fängt mit der Erziehung zu Hause im Elternhaus und der näheren Umgebung an! Daran sollten wir als Gesellschaft mal arbeiten. Das wusste man zwar schon vorher, aber nun kann man aus eigener Erfahrung mitreden :-) Ich finde jeder sollte mitreden können ;-)

Mein Towelday

Posted by Bastian • Monday, May 25. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Star Trek (11)

Posted by Dominik • Sunday, May 10. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
Gestern Abend war ich in dem Kino Film "Star Trek" von J.J.Abrams. Das ist der Regisseur der Serien "Lost" und "Alias". Beides hochgelobte Serien. Wobei "Lost" sicher einen größeren Erfolg hatte. Aber zurück zu "Star Trek": Ich habe den Film wirklich genossen. Jetzt muss ich mich wohl outen, seit Star Trek: "The Next Generation" bin ich ein Fan und habe jeden Kinofilm und so ziemlich jede Folge gesehen. Es fehlen nur ein paar :-).

Der Film lebt von seinen guten Dialogen in denen man die späteren Charaktere wieder erkennt. Wirklich sehr gut gelungen und nicht zu phrasenhaft. Aber auch die Schauspieler sind grandios. Es ist sicherlich nicht einfach einen Charakter zu spielen, der schon so gut ausgearbeitet ist und den die ganzen Kinogänger eigentlich schon kennen. Da haben Schauspieler und Drehbuchautoren es sehr gut geschafft beides zu vereinen.

Allen Star Trek Anhängern wird er jedoch nicht gefallen, das kann man schon jetzt vorhersagen. Warum? Ich werde das nicht im einzelnen erläutern, möchte ja niemanden hier den Spass verderben. Eins sei nur gesagt, die Geschichte von Star Trek könnte in einer folgenden Serie neu geschrieben werden.

Theoretisch könnte Paramount dies sogar wollen, aber das bleibt noch abzuwarten. Ich finde den Film total super, weil er einen leicht sauren Nachgeschmack lässt. Es ist einfach klasse, wenn der Film nicht 100%ig vorhersehbar ist und man am Ende einfach denkt: "Ja ihr habt es geschafft, aber einen hohen Preis bezahlt."

So und nun geht in die Kinos und erfreut euch eines etwas anderem Abenteuer der USS Enterprise.

Emsboom Metal Meeting

Posted by Bastian • Friday, May 8. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Ich bin schon wieder etwas spät dran mit der Ankündigung. Und um fair zu sein: Ich hätte es selbst fast vergessen. Also morgen Abend findet in der Kulturschmiede in Greven des Emsboom Metal Meeting statt. Und nachdem ich ein paar Konzerte verpasst habe werde ich nun auch wieder dabei sein um die Konzerte im (Stand-)Bild festzuhalten.

Uni-Unsinn

Posted by Bastian • Tuesday, April 14. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
Ich will gar nicht wissen was die Uni für das blöde System bezahlt hat das sie für das Vorlesungsverzeichnis und Modulhandbuch in unserem Studiengang benutzt . Doch was nutzt das beste System wenn niemand sich die Mühe macht die Einträge dort mal zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Es ist gemeinhin einfach nutzlos wenn nicht alle Veranstaltungen eingetragen sind und bei denen die vorhanden sind die Hälfte der Informationen fehlen. Besonders so unwichtige Dinge wie: Wo? Wann? Wann findet die erste Veranstaltung statt? Und so weiter und so fort.

Nach ein bisschen rumtelefonieren bin ich nun immer noch nicht schlauer, vermute aber einfach mal dass ich morgen früh zur ersten Vorlesung kommen darf. Wenn nicht steh ich um 8 vor dem Hörsaal mit ein paar anderen Studenten und ärgere mich zu Tode so nutzlos früh aufgestanden zu sein.

Osterfeuer

Posted by Bastian • Saturday, April 11. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Morgen ab 18 Uhr findet wieder das Osterfeuer von unseren Pfadfindern in Greven statt. Dafür wurde heute schonmal aufgebaut.

#rp09 #2

Posted by Bastian • Saturday, April 4. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
republica 09Aufgrund von Internet-, Schlafmangel und Alkoholüberschuß gibt es nun erst den nächsten Beitrag über die re:publica 09. Am zweiten Tag hab ich dann auch recht wenige Vorträge gehört.

Der Vortrag zum Datenschutz vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar lässt sich kurz zusammenfassen mit “Die Renten Daten sind nicht sicher!”, so weit also auch nichts neues aber souverän und kurzweilig vorgetragen. Die Vorträge danach vom PrivacyOS fand ich dagegen sehr schlecht, was leider weniger am Inhalt als an den Vorträgen lag. Datenschutz in SocialNetworks alá Facebook ist an sich ein gutes Thema. Aber ich verstehe nicht warum deutsche Sprecher unbedingt auf englisch vortragen müssen, vor allem wenn ihre Englischkenntnisse sehr holprig sind.

Sehr spannend fand ich nachmittags “Blogging in Africa”, ein Thema mit dem ich mich vorher noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Interessant zu hören wie die Leute dort den Mangel an weithin verfügbarem Internet durch Radio, Ausdrucken und Mobiltelefone lösen. In dem Zusammenhang war das fehlende W-LAN sehr Schade, die geplante Videokonferenz nach Afrika durfte dadurch ausfallen.
Danach hab ich dann erstmal alle weiteren offiziellen Veranstaltungen geschwänzt und mich lieber mit Marc und Lars unterhalten und über die großen Vor-/Nachteile von OpenAccess und den großen Unterschieden zwischen Bachelor/Master und Diplom gequatscht. Über den K(r)ampf Bachelor vs. Master sollte man mal eine Reihe auf W&W veranstalten.

Abends kam dann der große Auftritt von Lawrence Lessig, dem Gründer der Creative Commons, der über - wie könnte es anders sein- Urheberrechte und die Veränderung von Kreativität durch neue Techniken. Super Inhalt in einer perfekten Präsentation.

Danach gab es dann noch die Twitterlesung zu der das allgemeine Feedback ja sehr gespalten. Prinzipiell würd ich sagen: super Sache. Wichtig ist nur das auch passende Tweets ausgewählt werden. Manche waren nur Rohrkrepierer und wenn Leute ihre eigenen Tweets vorlesen ist das ganz ganz schlecht für die Stimmung.

Dafür haben die Talks gestern einfach nur gerockt: Angefangen morgens mit dem Vortrag zum “neuen Netz” von Jan Schmidt über unser Rollenverständnis im Netz und ob wir nicht einfach eine Norm brauchen, dass wir nicht alle Informationen über Menschen aus dem Netz suchen nur weil wir könnten.

Danach ging es weiter mit dem sehr spannenden Beitrag von Esra‘a Al Shafei über “Social Media in the Mideast” die gezeigt hat wie dort Zensur und Unterdrückung von staatlichen Seiten mit Hilfe des Netzes umgangen wird, Protest geübt wird und internationale Aufmerksamkeit erzeugt wird.

Die Vorträge von Jimbo Wales und Cory Doctorow muss man eigentlich nicht weiter kommentieren: Zucker! Gleiches gilt auch für den Talk über die Atheist Bus Campaign, wo sehr schon vorgestellt wurde mit welchen Mitteln das Fundraising dafür vonstatten ging.

republica 09Zusammenfassend hat es sich für mich auf jedenfall gelohnt nach Berlin zu kommen. Eine Reihe spannender Vorträge gehört, jede Menge nette und spannende Menschen kennengelernt und wiedergetroffen und auch ein bisschen was gelernt.

Das kaputte WLAN fand ich für mich persönlich nicht ganz so schlimm. Das Getwitter ging ja auch per iPhone ganz okay und hat meiner Ansicht dafür gesorgt einfach mehr wirklich anwesend zu sein. Für Leute ohne Datenplan im Mobilfunk-Tarif natürlich ein großes Problem. Genauso für die Vortragenden die ihre Präsentationen darauf aufgebaut haben das es Netz gibt.

Die paar Panels die ich gesehen hab fand ich zum Großteil langweilig. Eine Podiumsdiskussion baut eben darauf auf das auch diskutiert wird. Und das passiert nicht wenn alle Leute die auf der Bühne sitzen die gleiche Meinung oder zumindest sehr ähnliche Meinung haben. Da fehlt es dann einfach an Streitkultur.