Gedankenstücke

(m)ein Leben durch den Sucher

Links in altmodisch dank Mendeley

Posted by Bastian • Monday, July 26. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Ich schreibe ja gerade fleissig an meiner Bachelor-Arbeit. Nachdem das ganze Programmieren in Ruby, Perl und Python und das Verpacken in eine hübsche Rails-Applikation erledigt ist darf ich das Endprodukt nun in eine hübsche, kleine Veröffentlichung packen die zwischen 20 und 60 Seiten umfassen soll. Und anstatt das fies mit Word oder Pages zu fummeln schreibe ich in LyX was es erlaubt die Ausgabe des gesetzten Textes durch LaTeX zu schiessen.

Damit kann man dann nicht nur Tabellen und Grafiken sondern auch Formeln recht bequem setzen und am Ende PDFs erzeugen in denen man auch auf einzelne Absätze und Abschnitte verlinken kann und so in dem erzeugten PDF ein bisschen die Internet-Stimmung bekommt. Und was für wissenschaftliche Texte natürlich noch wichtiger ist: Man kann ordentliche Zitate, also offline-Links, setzen dank des BibTeX-Support.  

Und hier muss ich noch einmal Mendeley loben. Nicht nur weil es das Verwalten von Papern auf dem eigenen Rechner zur wahren Freude macht, man mit seinen Freunden Paper teilen und empfehlen kann und die eigene Bibliothek nun auch per iPhone-app zur Verfügung stellt. Sondern auch weil der BibTeX-Support so viel Zeit spart. Denn auf Wunsch wird die gesamte Mendeley-Bibliothek auch als BibTeX-Datei exportiert und automatisch auf dem neusten Stand gehalten. Und das erleichtert meinen Workflow ziemlich.

Anstatt den ganzen Krams per Hand zu pflegen habe ich nun einen Ordner der von Mendeley überwacht wird. In den werden Paper einfach abgelegt und Mendeley erkennt diese automatisch als Neu. So möglich werden sämtliche Meta-Daten aus dem PDF extrahiert und in die Bibliothek übernommen. Wenn das nicht klappt lassen sich die Daten einfach per Google Scholar suchen und automatisch eintragen. All diese Daten werden gleichzeitig aus Mendeley in das BibTeX-File exportiert und stehen so direkt für die Weiterverwendung in LaTeX bzw. in meinem Fall LyX zur Verfügung.

Da macht das pflegen der Literatur-Liste glatt Spaß und ist dazu noch effizient. Die Desktop-Anwendung von Mendeley ist übrigens für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar. Aber genug Lobhudelei, ich muss weiter schreiben. 

Die erste Woche mit dem iPhone 4

Posted by Bastian • Thursday, July 22. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer

Morgen fliegt das iPhone 4 nun eine Woche bei mir rum. Deshalb mal ein paar, unvollständige Eindrücke dazu:


  • Geschwindigkeit: Gut 2 Jahre lang hat mich nun das iPhone 3G jeden Tag begleitet, mich mit Mails, Twitter, Musik, Straßenkarten, Bahnfahrplänen & Co versorgt. Und mit jeder Betriebssystemrevision wurde es langsamer und langsamer. Seit dem letzten Update eigentlich unbedienbar. Und auch vorher haben Dinge wie Copy & Paste aufgrund der Verzögerung keinen Spaß mehr gemacht. Das hat sich nun dramatisch geändert: Das Gerät ist so schnell wie das Alte nie war, der Wechsel zwischen Apps passiert in Nullzeit und das gesamte GUI ist flüssig. 

  • Display: Ich glaube mit der Ankündigung, dass man nicht mehr zurück will hatte Steve Jobs nicht unrecht. Ich kann meine TeX-Dokumente in kleiner Schriftart gesetzt auch noch lesen wenn ich die DIN A4-Seiten komplett rauszoome. Das gleiche bei eMails und Webseiten. Das alte Display sieht dagegen mies verwaschen aus.

  • Face-Time: Hab ich bislang genau einmal benutzt. Eigentlich nur um es zu testen. Habe mich dann aber doch fast eine Stunde lang festgequatscht. Ein nettes Gimmick, aber wohl nichts was ich benötige. Vor allem weil man dann beim Telefonieren nur noch schlecht andere Dinge tun kann und das Telefon die ganze Zeit festhalten muss. Vermutlich auch einer der Gründe wieso sich Videotelefonie allgemein nie durchgesetzt hat...

  • Kamera: Beeindruckend was die kleine Linse auf der Rückseite für Ergebnisse produziert. Das Bild oben wurde damit geknippst und mit der Applikation Camera+ zurechtgeschnitten, durch Filter gejagt und am Ende mit dem Rahmen versehen. Klar, mit der DSLR wäre die Qualität eine andere. Aber selbst ich trage die Spiegelreflexausrüstung nicht wirklich jeden Tag mit mir rum. Und selbst wenn hat man sie im Zweifel nicht schnell genug zur Hand. Von daher freue ich mich über die aufpolierte Kamera. Für den Pseudo-Blitz hatte ich bislang keinen Einsatzzweck und auch die Videofunktion habe ich noch nicht probiert.

  • Akku: Mit einer kompletten Ladung des 3G plus einer kompletten Ladung des Zusatz-Akkus kam ich bislang so gerade über den Tag, also von Morgens bis Abends, um dann auf jeden Fall wieder an die Steckdose zu müssen. Bislang hat der Akku des iPhone 4 es auch problemlos ohne Steckdose über die Nacht geschafft und auch so lange, dass ich am nächsten Morgen noch in Ruhe in die Uni kam um dann da zu laden. Gerade im Standby scheint das Ding viel weniger Strom zu verbrauchen.

  • Antennagate: Für mich bislang nicht nachvollziehbar. Der Empfang lässt sich manchmal, wenn der Mond richtig steht, um einen Balken abschwächen. Allerdings auch nur wenn ich das Gerät so feste in der Hand drücke, dass ich Angst um die Glasfront habe. Unterbrochene Verbindungen bislang: Null. Oh, und das obwohl ich Linkshänder bin.

Willkommen in der Singularität

Posted by Bastian • Thursday, July 15. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer


Der @NetReaper hat mich auf die Dokumentation Robot Sapiens aufmerksam gemacht. Die Sendung lief 2008 bei arte und kann immer noch bequem per YouTube geschaut werden. Inhalt: Die Singularität, also der Zeitpunkt an dem Computer über eine künstliche Intelligenz verfügen die sich mit menschlichen Hirnen nicht mehr fassen lässt. Es geht neben den Fortschritten auf dem Gebiet künstlicher Intelligenz auch um die nahende Verschmelzung von Mensch und Maschine (Böse Zungen Realisten behaupten ja, dass mein iPhone auch schon angewachsen wäre).

Und auch wenn es zur Zeit so aussieht als wäre das Mooresches Gesetz bis zur Nutzbarmachung von Quanten-Computern an seine Grenze gekommen ist all das was sie in dem Film zeigen nicht ganz so Science-Fiction wie es sich anhört. Vorgestellt werden Ratten und Stiere deren Verhalten sich bequem per Funk kontrollieren lässt in dem man in den elektrischen Impulsen im Hirn rumspielt genauso wie Affen die nur mit ihren Gedanken Maschinen steuern können. Und auch im Film zu sehen: Die Bemühungen Patienten mit dem Locked In-Syndrom wieder sprechen zu lassen, indem ihre Gedanken durch einen Computer zu Sprache geformt werden.

Das ist eine Technik die nicht nur Verheissungen bedeutet. Sondern auch Angst macht. Denn der Gedanke an mechanisch-computer-erweiterte Menschen 2.0 muss nicht jedem gefallen. Und auch die DARPA mischt schon fleissig auf dem Sektor mit um die Entschlüsselung des neuronalen Codes für militärische Zwecke einsetzbar zu machen. Gegner, wie der als Unabomber bekannt gewordene Theodore Kaczynski, griffen schon in den 1980er Jahren zu Briefbomben um so einer Schreckensvision der Zukunft Einhalt zu gebieten.

Wer sich mit dem Thema schon näher beschäftigt hat wird vielleicht keine Neuigkeiten, dafür aber eine nett gemachte Dokumentation finden. Jedem anderen kann ich nur empfehlen die Stunde zu investieren. Teil 1 gibt es oben. Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5 ebenfalls bei YouTube.

Was so geflattrt wird

Posted by Bastian • Tuesday, July 6. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Die erste Flattr-Abrechnung ist mittlerweile da. Dabei ist dieses Blog für 15,88 € für den Juni geflattert worden während ich selbst für den Juni 5 € verflattert habe. Das ist viel mehr als ich gedacht hatte und ich freue mich wirklich über jeden einzelnen Klick. Damit kann ich prinzipiell meine Webhosting-Kosten genauso decken wie den Flickr-Account auf dem meine Fotos liegen. Damit werde ich nicht reich (was mich auch überrascht hätte) aber ich kann die Ausgaben für meine Hobbies Schreiben & Fotografieren zumindest bei den laufenden Kosten minimieren.

Das Piratencafe auf dem wir auch Flattr laufen lassen hat Klicks im Wert von 8,63 € verzeichnen können. Das deckt zwar unsere Mate-Ausgaben nicht, aber auch das ist mehr als ich erwartet habe. Auch wenn der Schnitt insgesamt nicht so gut ist, vor allem im Vergleich zu den Hörerzahlen die wir verzeichnen können. Allerdings dürften die meisten Hörer auch einfach nur via iTunes unsere Folgen beziehen und die Webseite nicht so oft besuchen.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass wir insgesamt schon fast 300 € an Spenden für unser Equipment von verschiedenen Hörern bekommen haben die hier in der Statistik nicht auftauchen. Und das ist eine Summe auf die wir wirklich stolz sein können und über die wir uns sehr freuen und sehr dankbar sind.

Ich bin gespannt welche Entwicklung Flattr noch mitmachen wird. Ob der große Hype bald vorbei ist und Flattr dann wieder verschwinden wird oder ob der große Ansturm erst kommt wenn die Invite-Phase vorbei ist. Für alle die Statistiken mögen gibt es hier die Tabelle als PDF oder auch als CSV wenn ihr damit weiterarbeiten wollt.

Ausversehen Spamschleuder

Posted by Bastian • Friday, June 18. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Falls ihr auch zu der Gruppe Menschen gehört die heute morgen eine riesige Welle von Mail-Benachrichtigung zu Kommentaren zu einzelnen Blogposts bekommen hat: Mea Culpa! Ich hatte mal wieder an dem Twitter-S9Y-Plugin rumgespielt und dabei die Tweetbacks und die Backtype-API aktiviert.

So weit nichts schlimmes, allerdings hat das Plugin dabei einige Tausend Tweetbacks in die Datenbank geschaufelt und als Trackback zu den Einträgen hinzugefügt. Auch bis hier hin nicht schlimm. Allerdings hat S9Y dann damit angefangen brav alle Trackbacks auch per eMail an jene Leute auszuliefern die Kommentare für Einträge abonniert haben. Für einige Beiträge um die 50 Mails herum die nun Posteingänge verseuchen. Sorry! Ich hatte nicht bedacht, dass nicht nur Kommentare sondern auch die Trackbacks per Mail an die Abonnenten zugestellt werden.

Das Plugin ist nun wieder ausgestellt, ihr solltet damit nicht mehr belästigt werden.

Mail-Plugins für 10.6.4

Posted by Bastian • Thursday, June 17. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Für Mail gibt es ja jede Menge nette Plugins. Ich selbst nutze neben GPGMail zum verschlüsseln meiner Post auch GrowlMail um über Eingänge in der Inbox informiert zu werden. Und natürlich LetterBox um ein dreispaltiges Layout der Form Postfach | Mails | Mailinhalt zu erreichen. Und bei fast jeder neuen Version von Mac OS sind die Plugins wieder deaktiviert weil sie angeblich von der letzten Mail-Version nicht mehr unterstützt werden. Und dann geht das Gesuche nach Lösungen los um die Plugins wieder aktivieren zu können.

Für die Plugins die ich nutze bin ich auch fündig geworden:

Aus der Kategorie: Dinge die man regelmässig sucht.

Allein oder doch Gemeinsam?

Posted by Bastian • Wednesday, June 2. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Wenn ich morgens zur Uni gehe um an meiner Bachelor-Arbeit zu schreiben, dann nicht weil ich rein technisch gesehen nur dort die Chance habe zu arbeiten. Dank VPN, SSH, einer virtuellen Ubuntu-Maschine und Co kann ich das auch ganz bequem von zu Hause, aus der Bahn oder aus dem Park heraus.

Was ich da allerdings nur sehr eingeschränkt hinkriege ist der Kontakt zu den anderen Kommilitonen die ebenfalls an ihrer Bachelor-/Master- oder Doktorarbeit rumwerkeln, vielleicht sogar an ähnlichen Themen. Denn nicht jeder ist über alle möglichen Tools vernetzt. Dabei ist der Austausch so mit das wichtigste wenn man mal wieder an einem Problem festhängt.

Klar, die eMail kann man mal fix schreiben, genauso nutzt der eine oder andere auch Jabber oder einen anderen IM Client und auch Skype ist kein Fremdwort. Und so manche Zeile wird mittlerweile auch in einem Piratepad zusammen formuliert.

Aber so richtig durchgesetzt hat sich das bislang nicht, es gibt zwar eine Wiki-Instanz im Intranet. Allerdings passwortgeschützt und genauso sieht der Informationsstand darin auch aus habe ich den Eindruck. Genau diese tolle Form von offener Kollaboration möchte Oliver Tacke an der TU Braunschweig aber nun befördern. Unter dem Titel “Gemeinsam einsam, oder wie?” bietet er am Institut für Organisation und Führung einen Kurs zum Thema «Teams» an. Kurz zusammengefasst findet ihr die Idee in diesem Video was Oliver dazu erstellt hat.



Das tolle also bei dem Konzept: Die Seminararbeiten werden dazu selbst auch im Team online erstellt. Dabei können die Kursteilnehmer dann nicht nur fachliche Kompetenz an dem Thema erarbeiten sondern sie lernen dazu auch ganz praktisch wie man online kollaborativ arbeitet. Außerdem lernen sie wie man als Team miteinander arbeitet (Soft Skills) und werden so ganz selbstverständlich auch in eigenverantwortliches, wissenschaftliches Arbeiten eingeführt.

Ziemlich viel auf einmal also. Vor allem lernt man so ziemlich viele Dinge die man an den Universitäten bislang leider sträflich vernachlässigt. Und da das Konzept völlig offen angelegt ist können so nicht nur die Betreuer direkt auf die Ergebnisse zugreifen sondern auch der Rest der Welt. Und so Tipps geben oder direkt selbst auf den Ergebnissen aufbauen. Es wäre wünschenswert wenn mehr Unis solche Projekte durchführen würden.  

Zur Zeit nimmt dieses Projekt am Wettbewerb «campusemerge 2010» teil der multimedial unterstützte Lehrveranstaltungen prämiert. Und natürlich kann man dort auch für das Projekt (und viele andere, ebenfals sehr interessante) abstimmen.

Unendlich viele Affen auf Twitter

Posted by Bastian • Wednesday, June 2. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer


Das Infinite Monkey Theorem besagt ja, dass unendlich viele Affen mit unendlich vielen Schreibmaschinen irgendwann durch puren Zufall die Werke von Shakespeare nachschreiben würden. Würde auch klappen, nur leider hat der olle Shakespeare so manche Zeile an Text generiert weshalb es zwar irgendwann klappen würde, aber es dürften so manche Terajahrtausende ins Land ziehen bis das «by chance» klappt.

Einen Simulator der dieses Theorem relativ bequem an seinem Computer durchspielt gibt es schon online zu finden. Und wie man in einem Video sehen kann wurde das auch schon mit etwas weniger Affen und mit Tastaturen anstelle von Schreibmaschinen ausprobiert. Mit genauso sichtbar wenig Erfolg. Bis man also den kompletten Shakespeare zufällig getroffen hat können wir noch ein bisschen warten. Übrigens lässt sich dieses Theorem ganz wundervoll mit der Evolution in Verbindung (riesige, unwahrscheinliche Sprünge ./. graduelle Veränderungen) bringen.

Für Twitter gibt es ja schon jede Menge sinnvoller und sinnloser Bots. Aber einen der dieses Theorem nachspielt fehlt meines Wissens nach bislang. Deshalb habe ich mich heute morgen als Entspannung von der Bachelor-Arbeit mal kurz daran gesetzt so ein Ding zu schreiben. In der Theorie kann man natürlich auch alle Tweets vorformulieren und absetzen. Immerhin lassen sich in 140 Zeichen nur endliche Kombinationen von Zeichenfolgen unterbringen.

Doch auch das wird dauern. Der Bot arbeitet zur Vereinfachung mit 42 verschiedenen Zeichen (das Alphabet von A bis Z ohne Umlaute, die Ziffern von 0-9, verfeinert mit ein paar Satzzeichen). An jeder der 140 Stellen eines Tweets wählt der Bot eines der Zeichen aus.

Das macht in der Summe also 42^140 verschiedene Möglichkeiten in denen man die Zeichen anordnen kann. Zum Vergleich: Selbst wenn man bei unserem normalen Lotto die Kugeln zurücklegen würde (um eine Zahl mehrfach ziehen zu können) gäbe es “nur” 49^6 verschiedene, mögliche Kombinationen. Der Bot zieht allerdings nur alle 10 Minuten zufällig einen Tweet aus den 42^140 Möglichkeiten. Zum einen um Twitter nicht zu fluten und zum anderen um es noch halbwegs lesbar zu halten. Doch damit verzehnfacht sich auch gleichzeitig die benötigte Zeit.

Und dabei vernachlässigt man noch völlig das der twitter typing monkey auch durchaus mehrfach die genau gleiche Kombination ziehen kann. Es wird also noch dauern bis alle Kombinationen in der Timeline auftauchen. Falls ihr trotzdem dabei zuschauen wollt könnt ihr dem kleinen Äffchen folgen was, freundlicherweise auf einer Maschine von Jochen gehostet, an seinem Keyboard sitzt.

Geld _und_ Liebe. Oder so.

Posted by Bastian • Tuesday, June 1. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer
Hearts

Ihr habt mich überzeugt. Via Twitter, Jabber, mit Kommentaren und Mails. Ich werde nun doch auch mit dem Blog hier bei Flattr teilnehmen. Und auch nicht ganz unschuldig daran sind Holgi und Tim mit ihrem NSFW-Podcast in dem die beiden ein ganz klein wenig über das System schnacken. Außerdem wurde mir Liebe für Clicks versprochen, wenn das mal kein Anreiz ist.

Also feel free to click. Und weiterhin to comment, to mail, to tweet, to talk. Falls das nicht klappt kann der Button halt auch wieder raus.

Die Monetarisierung von Blogs?

Posted by Bastian • Saturday, May 29. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer


Ich bin wohl einer der letzten die über Flattr bloggen, so nachdem der Hype jetzt fast wieder vorbei ist. Wer davon noch gar nichts gehört hat sollte sich das kurze Video oben ansehen um die wichtigsten Fragen geklärt zu kriegen.

Aber kurz gesagt ist es eine Micro-Payment-Plattform mit «Kulturflatrate light-Ansatz» die davon lebt, dass die Benutzer sich gegenseitig für Content mit Kleinstbeträgen belohnen. Jeder User legt selbst fest was er im Monat ausgeben will. Und dieser Betrag wird dann gleichmässig aufgeteilt. Auf alle Inhalte die man über einen lustigen kleinen Button ausgewählt hat.

Ist das nun die heisse neue Art um Geld mit Blogs zu verdienen? Keine Ahnung, vermutlich nicht, dafür dürfte es bislang zu wenig Anwender geben und auch die Tatsache das man vor allem Geld zwischen Personen die sowieso schreiben tauscht spricht erstmal dagegen. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen. Drüben im Piratencafe taggen wir nun auch unsere Podcasts mit dem Flattr-Knöpfchen. Mal schauen was das bringt.

Ich zögere allerdings mein eigenes Blog mit Flattr auszustatten, obwohl schon einige Nachfragen kamen ob das bald käme. Und das eigentlich aus zwei Gründen: Zum einen ist da das allgemeine Lizenzmassaker, denn der Einsatz von Flattr fällt sicherlich schon in die Kategorie «kommerziell». Und schliesst damit sicherlich einige Lizenzen aus, so zum Beispiel die verschiedenen Non Commercial-Derivate von Creative Commons.

Und dabei nutze ich ja selbst die CC BY-NC-SA. Wobei ich so langsam selbst nicht mehr so sicher bin ob ich da nicht wechseln sollte. Zumindest das NC könnte ich eigentlich mal fallen lassen. Aber das ist eine andere Geschichte. Ich glaube nicht, dass ich irgendwo hier NC-Inhalte verbaut habe die nicht meine eigenen sind, allerdings würde es mich in der Auswahl von Content schon einschränken. Das ist die erste Abwägung die ich treffen müsste.

Und der andere Punkt ist: Will ich überhaupt euer Geld für die Inhalte hier? Die Zeit die ich hierfür investiere und das Geld was ich hier reinstecke für Hosting-Kosten etc. wird das Blog eh nicht einspielen. Weder durch Trigami oder Google Adsense noch durch Flattr. Und der symbolische Wert? Wenn mir jemand ein paar Cent oder Euro zukommen lässt für einen Beitrag den er toll findet? Oder für einen netten Link, ein lustiges Video oder whatever? Ich glaube eigentlich freue ich mich viel mehr über einen netten Kommentar, über einen Trackback, eine nette Mail oder etwas ähnliches.

Klar, das machen die wenigsten, aber würden mehr Leute dieses Knöpfchen drücken? Ich bin unschlüssig. Was meint denn die werte Leserschaft? Geld oder Liebe?

flip ultrahd

Posted by Bastian • Wednesday, February 17. 2010 • Category: Aktuell: , i love my computer

Day 1 from Bastian Greshake on Vimeo.

Seit gestern befindet sich einer der lustigen HD-Recorder von flip in meinem Besitz. Und zwar die Ultra-Variante mit 8 GB Speicher für 2 Stunden Aufnahmezeit. Ich bin schon vor längerer Zeit über diese Geräte gestolpert und finde die Idee nach wie vor genial: Klein genug um das Ding immer rumzuschleppen (Ich schleppe schon jeden Tag die DSLR-Sachen mit, da bin ich froh wenn es noch kleine Spielzeuge gibt), de facto keine Einstellungsmöglichkeiten und damit Idiotensicher und die Aufnahmequalität reicht zumindest für meine Ansprüche völllig aus.

Bei dem PirateCamp bin ich dann wieder über so ein Ding im echten Leben gestolpert und war spontan begeistert. Und was soll ich sagen: Nun hab ich auch so ein Teil. Meine ersten Schritte mit der Kamera seht ihr hier auch embedded.

Die folgenden Blogeinträge...

Posted by Bastian • Monday, November 16. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer


...verschieben sich für unbestimmte Zeit.

Meta-Content

Posted by Bastian • Friday, October 30. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
Eine Woche ohne Content. Dafür sind wir mit Weissbier und Wissenschaft vom eigenen Server wieder umgezogen. Zu den Wissenslogs von Spektrum. Außerdem habe ich mal meinen Dopplr-Account etwas aufgemöbelt und auch hier im Blog als Badge rechts eingebaut. Was mir neben der Uni leider völlig durch die Lappen gegangen ist, ist die Vereidigung von Marco.

Übrigens: Es findet in Düsseldorf am Wochenende das Treffen des Piraten-AKs Transparenz vs. Datenschutz statt. Wer noch teilnehmen will ist gern gesehen.

Windows 7 - Torrenting Party!

Posted by Bastian • Thursday, October 22. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer

Hosting Your Windows 7 Torrenting Party - watch more funny videos


Ja, so ein Release ist schon eine Party wert.

Redesign

Posted by Bastian • Sunday, September 13. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
Alle Jubeljahre kommt es ja vor das ich mit dem Design hier wieder völlig unzufrieden bin. Und dann packt es mich und ich mach mich daran hier umzumodeln und aufzuräumen. Diesmal habe ich wieder tief in die s9y-Kiste gegriffen und das Theme “Blogging Death” rausgekramt. Aber der Weinrote Hintergrund auch der Sensenmann haben mir nicht so ganz gefallen. Deshalb habe ich das gegen einen etwas piratischeren Hintergrund ausgetauscht und dem Tod seine Sense geklaut und das Piratensegel in die Hand gedrückt.

Mit der Aufteilung der Informationen rechts & links bin ich noch nicht ganz so zufrieden. Vielleicht spiele ich daran auch noch mal ein bisschen rum.