Criticize me!
Posted by Bastian • Monday, September 25. 2006 • Category: Aktuell: , i left my home
Da ich heute dann mit etwas mehr Schlaf ausgestattet als gestern habe ich nun auch etwas mehr Muße das Wochenende in Berlin mal wirklich zu reflektieren und kritisieren.
Und wieder müsst ihr klicken, offensichtliche Textwüsten sind Out.
Also was gab es zu bemäkeln? Außer das es doch nicht Apple hinter der Geschichte steckt, die uns iPods und MacBooks schenken?
Vielleicht einfach mal in chronologischer Abfolge:
Die Planung im Vorfeld, welche z.T. kurzfristig über Bord geworfen wurde, immerhin kam ja die E-Mail mit den knappen Infos im Vorfeld noch rechtzeitig an. Über den Ablauf am Samstag nach dem Treffen gab es da bei irgendjemandem durch das hin und her schon die falschen Vermutung, dass erstmal gebruncht werden würde um 14:00 (Sorry, ich weiß einfach nicht mehr wer von euch darauf gehofft hatte, um Ergänzung wird gebeten).
Nächster Kritikpunkt meinerseits: 2 Einzelfahrtickets für die öffentlichen Verkehrsmittel sind nett, allerdings hätte ein (verdammt sinnvolles) Tagesticket nur ca. 50 Cent mehr gekostet und hätten uns Beta-Fahrern das Erkunden von Berlin leichter gemacht und hätte vielleicht dazu geführt, dass jene Schlüsselkinder die noch auf ihren Drive warten müssten die Zeit anders genutzt hätten.
Nicht, dass wir die Zeit am Oststrand nicht sehr spassig verbracht hätten, allerdings lag das schlicht daran sich mit anderen Bloggern auszutauschen, so von Angesicht zu Angesicht anstatt per Trackback/Kommentar.
Ich glaub die chronologische Ordnung ist eh schon lange hinfällig, also Spring ich einfach weiter von Punkt zu Punkt.
Alles in allem wurde die ganze Sache doch erst zur großen Party dadurch, dass die passenden Blogger sich zusammengefunden hatten, wie Henning schon schrieb, das hätte man auch ohne finanzkräftigen "Sponsor" haben können.
Die Idee hinter den Rides war gut, die Umsetzung verdiente an vielen Punkten das Beta. Unsere Fahrt ging um 19:00, die Aufgabe 5 trashige Passanten zu fotografieren ganz nett. Aber nicht wirklich um die Uhrzeit im Dunkeln, mit den eigenen Kameras ja noch irgendwie machbar. Aber hätten wir das Bordhandy benutzen wollen hätte das wohl zu dem Ergebnis geführt wie das Video von unserem Ride, viel Schwarz.
Auch die Aktionen nach den Rides waren wohl nicht wirklich das Wahre für manche Gruppen, Mini-Golf spielen wenn man nach Berlin kommt? Macht Spaß, aber das kann man auch außerhalb von Berlin haben.
Nächster Punkt: Konnektivität. Ich glaub C. von t-mobile war es die sich darüber wunderte, dass niemand so wirklich von unterwegs aktiv über die Aktion gebloggt hat. Der Grund ist einfach: Es wurde keine Infrastruktur dafür gestellt, das W-LAN im Hotel sollte extra kosten, hätte man gerne was dran drehen können, auch wenn wir alle ja nicht wirklich lang da waren. Einzig im Auto gab es ja die Möglichkeit zu bloggen, allerdings auch nicht mit eigenen Geräten sondern nur mit dem dort installierten System.
Und weiter: Der Brunch hätte meiner Meinung nach gut zu einer „Stellungnahme“, „Ansprache“ whatever you’ll call it genutzt werden können/sollen, sowohl von t-mobile als auch von vm-people aus, zumindest meiner Meinung nach.
Die Sache mit dem Countdown spar ich mir hier, das wurd ja schon oft genug durchgekaut, genauso wie der fehlende Höhepunkt des Wochenendes. Ich denke durch den „großen“ Initiator gab es da einfach eine entsprechende Erwartungshaltung.
So, ich glaube das waren nun die Sachen die mir relativ spontan im Kopf geblieben sind, wer Ergänzungen hat darf die gerne Kund tun, beim Henning und Alexander finden sich ja auch schon einige kritische Bemerkungen.
Tja, und wie sieht das aus bei den Bloggern? Kritik an den beteiligten Blogs? Wir fiesen Schweine, so billig käuflich, lassen sich von bösen Marketing-Leuten einfach so einspannen?
Ich kann damit leben, jeder ist käuflich. Und wenn ich ein nettes Wochenende in Berlin verbringe ohne was dafür zu zahlen, dabei jede Menge nette Menschen kennenlerne und keinerlei Verpflichtungen eingehe sieht das für mich nach einem guten Geschäft aus.
Die Bloggerei darüber passiert völlig freiwillig, genau wie alle anderen Texte auch, nicht weil das Bedingung war. Und ich hatte einfach Spaß beim Rätseln, ich krieche auch gerne zum Geocaching ganz ohne irgendeine potentielle Marketing-Aktion durch den Wald um unter Büschen und Sträuchern nach Tupper-Dosen zu suchen die jemand da versteckt hat und find es toll wenn es bis zum Suchen vor Ort jede Menge kniffelige Rätsel zu lösen gilt, gerne aus vielen Dutzenden Bereichen.
Und der Punkt da wir das Thema relativ naiv aufgenommen haben und einfach drauflosgebloggt haben ohne zu wissen worum es genau geht?
Das schon vielleicht ehr, wie sagte jemand „Na und, wenn wir da z.B. für die al-Qaida Werbung gemacht hätten, dann würden wir die in unseren Blogs niederschreiben und dann würden die so was auch nie wieder machen!“ Das Beispiel war wohl weniger gut gewählt, ich glaube kaum, dass den Jungs an Publicity gelegen ist, allerdings der Grundsatz ist richtig.
Hätten wir hier auf Sachen verlinkt die wir nicht unterstützen würden hätten wir wohl nach Bekannt werden drüber entsprechend geschrieben und da hätte sich der Effekt recht schnell ins Gegenteil gekehrt.
Für mich war es das erstmal an Kritik, keine Lust mehr auf Textwüste.
Weiter mit Bildern, nach der Werbung.
Und wieder müsst ihr klicken, offensichtliche Textwüsten sind Out.
Also was gab es zu bemäkeln? Außer das es doch nicht Apple hinter der Geschichte steckt, die uns iPods und MacBooks schenken?
Vielleicht einfach mal in chronologischer Abfolge:
Die Planung im Vorfeld, welche z.T. kurzfristig über Bord geworfen wurde, immerhin kam ja die E-Mail mit den knappen Infos im Vorfeld noch rechtzeitig an. Über den Ablauf am Samstag nach dem Treffen gab es da bei irgendjemandem durch das hin und her schon die falschen Vermutung, dass erstmal gebruncht werden würde um 14:00 (Sorry, ich weiß einfach nicht mehr wer von euch darauf gehofft hatte, um Ergänzung wird gebeten).
Nächster Kritikpunkt meinerseits: 2 Einzelfahrtickets für die öffentlichen Verkehrsmittel sind nett, allerdings hätte ein (verdammt sinnvolles) Tagesticket nur ca. 50 Cent mehr gekostet und hätten uns Beta-Fahrern das Erkunden von Berlin leichter gemacht und hätte vielleicht dazu geführt, dass jene Schlüsselkinder die noch auf ihren Drive warten müssten die Zeit anders genutzt hätten.
Nicht, dass wir die Zeit am Oststrand nicht sehr spassig verbracht hätten, allerdings lag das schlicht daran sich mit anderen Bloggern auszutauschen, so von Angesicht zu Angesicht anstatt per Trackback/Kommentar.
Ich glaub die chronologische Ordnung ist eh schon lange hinfällig, also Spring ich einfach weiter von Punkt zu Punkt.
Alles in allem wurde die ganze Sache doch erst zur großen Party dadurch, dass die passenden Blogger sich zusammengefunden hatten, wie Henning schon schrieb, das hätte man auch ohne finanzkräftigen "Sponsor" haben können.
Die Idee hinter den Rides war gut, die Umsetzung verdiente an vielen Punkten das Beta. Unsere Fahrt ging um 19:00, die Aufgabe 5 trashige Passanten zu fotografieren ganz nett. Aber nicht wirklich um die Uhrzeit im Dunkeln, mit den eigenen Kameras ja noch irgendwie machbar. Aber hätten wir das Bordhandy benutzen wollen hätte das wohl zu dem Ergebnis geführt wie das Video von unserem Ride, viel Schwarz.
Auch die Aktionen nach den Rides waren wohl nicht wirklich das Wahre für manche Gruppen, Mini-Golf spielen wenn man nach Berlin kommt? Macht Spaß, aber das kann man auch außerhalb von Berlin haben.
Nächster Punkt: Konnektivität. Ich glaub C. von t-mobile war es die sich darüber wunderte, dass niemand so wirklich von unterwegs aktiv über die Aktion gebloggt hat. Der Grund ist einfach: Es wurde keine Infrastruktur dafür gestellt, das W-LAN im Hotel sollte extra kosten, hätte man gerne was dran drehen können, auch wenn wir alle ja nicht wirklich lang da waren. Einzig im Auto gab es ja die Möglichkeit zu bloggen, allerdings auch nicht mit eigenen Geräten sondern nur mit dem dort installierten System.
Und weiter: Der Brunch hätte meiner Meinung nach gut zu einer „Stellungnahme“, „Ansprache“ whatever you’ll call it genutzt werden können/sollen, sowohl von t-mobile als auch von vm-people aus, zumindest meiner Meinung nach.
Die Sache mit dem Countdown spar ich mir hier, das wurd ja schon oft genug durchgekaut, genauso wie der fehlende Höhepunkt des Wochenendes. Ich denke durch den „großen“ Initiator gab es da einfach eine entsprechende Erwartungshaltung.
So, ich glaube das waren nun die Sachen die mir relativ spontan im Kopf geblieben sind, wer Ergänzungen hat darf die gerne Kund tun, beim Henning und Alexander finden sich ja auch schon einige kritische Bemerkungen.
Tja, und wie sieht das aus bei den Bloggern? Kritik an den beteiligten Blogs? Wir fiesen Schweine, so billig käuflich, lassen sich von bösen Marketing-Leuten einfach so einspannen?
Ich kann damit leben, jeder ist käuflich. Und wenn ich ein nettes Wochenende in Berlin verbringe ohne was dafür zu zahlen, dabei jede Menge nette Menschen kennenlerne und keinerlei Verpflichtungen eingehe sieht das für mich nach einem guten Geschäft aus.
Die Bloggerei darüber passiert völlig freiwillig, genau wie alle anderen Texte auch, nicht weil das Bedingung war. Und ich hatte einfach Spaß beim Rätseln, ich krieche auch gerne zum Geocaching ganz ohne irgendeine potentielle Marketing-Aktion durch den Wald um unter Büschen und Sträuchern nach Tupper-Dosen zu suchen die jemand da versteckt hat und find es toll wenn es bis zum Suchen vor Ort jede Menge kniffelige Rätsel zu lösen gilt, gerne aus vielen Dutzenden Bereichen.
Und der Punkt da wir das Thema relativ naiv aufgenommen haben und einfach drauflosgebloggt haben ohne zu wissen worum es genau geht?
Das schon vielleicht ehr, wie sagte jemand „Na und, wenn wir da z.B. für die al-Qaida Werbung gemacht hätten, dann würden wir die in unseren Blogs niederschreiben und dann würden die so was auch nie wieder machen!“ Das Beispiel war wohl weniger gut gewählt, ich glaube kaum, dass den Jungs an Publicity gelegen ist, allerdings der Grundsatz ist richtig.
Hätten wir hier auf Sachen verlinkt die wir nicht unterstützen würden hätten wir wohl nach Bekannt werden drüber entsprechend geschrieben und da hätte sich der Effekt recht schnell ins Gegenteil gekehrt.
Für mich war es das erstmal an Kritik, keine Lust mehr auf Textwüste.
Weiter mit Bildern, nach der Werbung.


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