Erpressung via Postkarte?
Posted by Bastian • Sunday, July 25. 2010 • Category: Aktuell: , The Pirates Gospel
Im englischen heisst es “to blackmail” wenn man jemanden erpresst. Dieser Begriff geht in das 18. Jahrhundert und auf ein Land namens Italien zurück und kommt von der Praxis einiger Organisationen ihre Erpresserbriefe mit einer schwarzen Hand zu signieren. Die Briefe die so versandt wurden hiessen darauf hin Blackmail und und die Versender bekamen den Begriff Blackhander. In wie weit das auch auf schlichte Postkarten anstatt auf Briefe zutrifft? Keine Ahnung. Aber ich hatte ja über den offenen Brief der Piratenpartei geschrieben der sowohl der EU-Kommission als auch der Bundesregierung zugegangen ist in dem ein paar Forderungen und auch Fragen gestellt wurden. Bis dato kam dazu seitens der Empfänger keine Reaktion. Es ist also an der Zeit sich Gedanken sich über weitere Schritte Gedanken zu machen.

Und Herr Urbach hat das bereits getan und sich für die klassische Methode der Erpressung entschieden. Da leider gerade kein Regierungs- oder Kommissionsmitglied entführt werden konnte wurde sich für eine andere Form der Erpressung entschieden. Um zu zeigen, dass nicht nur diese paar Tausend Spinner von der Piratenpartei und die paar Tausenden, genauso durchgeknallten, Wähler in Twitter ihren Unmut über ACTA äußern hat er sich diese kleine Postkarte ausgedacht mit der jeder von uns der Bundesregierung ein Angebot machen kann, dass er nicht ablehnen kann. Die Vorderseite ziert eines der ACTA-Pressefotos während auf der Rückseite klar gemacht wird was das eigene Anliegen ist.
Und für den Fall, dass die Regierung etwas schlampig mit ihrer Briefpost umgeht gibt es auch direkt noch den Link zu dem offenen Brief. Den kann das Sekretariat dann vielleicht mal abtippen und den Brief so noch mal ausdrucken. Hier der Link zur Druckvorlage die für Flyeralarm optimiert wurde.

Und Herr Urbach hat das bereits getan und sich für die klassische Methode der Erpressung entschieden. Da leider gerade kein Regierungs- oder Kommissionsmitglied entführt werden konnte wurde sich für eine andere Form der Erpressung entschieden. Um zu zeigen, dass nicht nur diese paar Tausend Spinner von der Piratenpartei und die paar Tausenden, genauso durchgeknallten, Wähler in Twitter ihren Unmut über ACTA äußern hat er sich diese kleine Postkarte ausgedacht mit der jeder von uns der Bundesregierung ein Angebot machen kann, dass er nicht ablehnen kann. Die Vorderseite ziert eines der ACTA-Pressefotos während auf der Rückseite klar gemacht wird was das eigene Anliegen ist.
Und für den Fall, dass die Regierung etwas schlampig mit ihrer Briefpost umgeht gibt es auch direkt noch den Link zu dem offenen Brief. Den kann das Sekretariat dann vielleicht mal abtippen und den Brief so noch mal ausdrucken. Hier der Link zur Druckvorlage die für Flyeralarm optimiert wurde.


4 Comments
Wo und wer soll denn hier erpresst werden? Ich lese hier lediglich eine Bitte herraus und es werden keinerlei Konsequenzen angedroht?
Imho ist das Ding prima. Ein bischen Geldverschwendung aber ansonsten okay.
Also die Idee ist generell nett. Aber gibt es die Postkarte auch mit einem anderen Cover? Ich empfinde das Motiv auf der Vorderseite nämlich als total übertrieben und geschmacklos.
Viele Grüße
von der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft
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