Ich müsste mal wieder bloggen
Posted by Bastian • Monday, June 7. 2010 • Category: Aktuell: , The Pirates Gospel
Herr Urbach zieht in seinem Blog über die Konjunktiv-Piraten her. Nein, nicht die extreme, aber lesenswerte Form. Aber all jene die mit «wir müssten mal», «man könnte doch mal» etc. ihre Ideen präsentieren. Als Grund hat er die Angst ausgemacht. Die Angst es vorgeworfen zu bekommen, dass man mit fertigen Ideen an die Öffentlichkeit geht. Und dafür aufs Maul bekommt weil man angeblich keine Diskussion wünscht. Und damit hat er prinzipiell nicht unrecht. Denn genau das passiert ja oft genug.
Da muss nur jemand mit einer Idee an die Öffentlichkeit gehen und dann gibt es Geschrei, meist ganz unabhängig davon wie fertig ausgearbeitet die Idee ist. Denn meckern ist einfach und bequem auf Mailinglisten zu machen und erfordert ziemlich wenig Aufwand. Und selbst wenn man mal keinen spontanen Ansatzpunkt zum kaputt reden findet, dann muss man nur 3 Wikipedia-Artikel lesen um sich eine Kontra-Haltung zu erlesen.
Einfach, bequem und effektiv. Und unglaublich frustrierend für die Leute die Zeit und Energie in Ideen gesteckt haben und statt ernsthafter Kritik nur Gebashe abkriegen. Deshalb kann ich es den Leuten aus der Kategorie die Stephan erwähnt gar nicht wirklich verübeln, dass aus den Indikativ-Piraten so über die Zeit langsam Konjunktiv-Piraten werden. Denn nichts schadet der Motivation mehr als nur niedergemacht zu werden und nie Lob zu hören und nicht jeder hat eine so hohe Frust-Schwelle wie manche hyperaktive Piraten.
Aber es gibt da auch noch andere Konjunktiv-Piraten: Nämlich diejenigen die mit «man müsste mal» eigentlich «jemand anders soll gefälligst» meinen. Und meist überlappen die Menschen die in diese Konjunktiv-Piratengruppe fallen auch ganz gut mit jenen die andere Ideen kaputtreden. Anstatt selbst mal den Arsch hoch zu kriegen und sich für ihre Ideen einzusetzen wird lieber etwas halb-gares in den Raum geworfen. Und falls wer anders sich die Mühe macht daraus vielleicht etwas zu entwickeln kann man wieder in das Mecker-Schema verfallen, denn so war das ja gar nicht gedacht. Man selbst hätte es ja sicher ganz anders umgesetzt. So man denn mal selbst aktiv werden würde. Huch da war der Konjunktiv ja wieder.
Und dann gibt es noch eine Gruppe von Konjunktiv-Piraten. Jene die nicht ihre gesamte Freizeit in eine Partei stecken. Die es zeitlich nicht schaffen ihre Ideen selbst umzusetzen. Aber froh sind wenn sie mit einer Idee etwas anstoßen können, in der Hoffnung, dass andere Leute etwas tolles daraus machen und so einen Impuls gegeben haben. Die Piraten gibt es, ich kenne welche davon. Und leider gehen die Ideen von solchen Leuten oft unter. Zwischen den Mecker-Piraten und den «Kann das nicht irgendwer anders tun, und ich mecker später»-Piraten.
Da muss nur jemand mit einer Idee an die Öffentlichkeit gehen und dann gibt es Geschrei, meist ganz unabhängig davon wie fertig ausgearbeitet die Idee ist. Denn meckern ist einfach und bequem auf Mailinglisten zu machen und erfordert ziemlich wenig Aufwand. Und selbst wenn man mal keinen spontanen Ansatzpunkt zum kaputt reden findet, dann muss man nur 3 Wikipedia-Artikel lesen um sich eine Kontra-Haltung zu erlesen.
Einfach, bequem und effektiv. Und unglaublich frustrierend für die Leute die Zeit und Energie in Ideen gesteckt haben und statt ernsthafter Kritik nur Gebashe abkriegen. Deshalb kann ich es den Leuten aus der Kategorie die Stephan erwähnt gar nicht wirklich verübeln, dass aus den Indikativ-Piraten so über die Zeit langsam Konjunktiv-Piraten werden. Denn nichts schadet der Motivation mehr als nur niedergemacht zu werden und nie Lob zu hören und nicht jeder hat eine so hohe Frust-Schwelle wie manche hyperaktive Piraten.
Aber es gibt da auch noch andere Konjunktiv-Piraten: Nämlich diejenigen die mit «man müsste mal» eigentlich «jemand anders soll gefälligst» meinen. Und meist überlappen die Menschen die in diese Konjunktiv-Piratengruppe fallen auch ganz gut mit jenen die andere Ideen kaputtreden. Anstatt selbst mal den Arsch hoch zu kriegen und sich für ihre Ideen einzusetzen wird lieber etwas halb-gares in den Raum geworfen. Und falls wer anders sich die Mühe macht daraus vielleicht etwas zu entwickeln kann man wieder in das Mecker-Schema verfallen, denn so war das ja gar nicht gedacht. Man selbst hätte es ja sicher ganz anders umgesetzt. So man denn mal selbst aktiv werden würde. Huch da war der Konjunktiv ja wieder.
Und dann gibt es noch eine Gruppe von Konjunktiv-Piraten. Jene die nicht ihre gesamte Freizeit in eine Partei stecken. Die es zeitlich nicht schaffen ihre Ideen selbst umzusetzen. Aber froh sind wenn sie mit einer Idee etwas anstoßen können, in der Hoffnung, dass andere Leute etwas tolles daraus machen und so einen Impuls gegeben haben. Die Piraten gibt es, ich kenne welche davon. Und leider gehen die Ideen von solchen Leuten oft unter. Zwischen den Mecker-Piraten und den «Kann das nicht irgendwer anders tun, und ich mecker später»-Piraten.


6 Comments
Und da will (und kann) ich mich zu meiner eigenen Schande selbst ja auch gar nicht ausnehmen. Konzepte in einer frühen Phase in Grund und Boden reden: Ja, das mache auch ich. Das ist doof und sollte nicht so sein.
Bis auf die: sich von den Miesmachern einfach nicht reinreden zu lassen.
Gruß
Sebastian
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