Piraten sind International
Posted by Bastian • Monday, March 1. 2010 • Category: Aktuell: , The Pirates Gospel
Ich bin kein echter digital native. Dafür bin ich zu alt. Ich bin kein Mitglied der Generation C64. Dafür bin ich noch zu jung. Das Internet war nicht immer Bestandteil meines Lebens. Genauso wenig wie Computertechnik an sich. Auch wenn ich schon früh an den Kisten gehockt habe. Und relativ früh im Internet rumgesurft habe.
Meine Hausaufgaben musste ich trotzdem noch mehr mit der Microsoft Encarta machen als mit der Wikipedia. Und der Langenscheidt war auch noch in gedruckter Version auf dem Schreibtisch und nicht über Leo im Netz.
Trotzdem glaube ich verstanden zu haben was für eine großartige Erfindung dieses Internet ist. Und welche Möglichkeiten man damit hat. Egal ob man sich in virtuellen Welten mit Engländern, die genauso durchgeknallt sind wie man selbst, virtuelle Geschosse um die Ohren sausen lässt oder quer durch das Bundesgebiet verteilt zusammen in einem Etherpad an einer Pressemitteilung oder einem Antragstext für das Schiedsgericht schreibt. Das Internet vernetzt Kommunikation und verändert unser Denken und Handeln. Wer daran zweifelt muss nur mal schauen wie in so einem Pad gearbeitet wird.
Ich selbst habe mich zu guten Stücken ins Netz ausgelagert. Meine Daten (sowohl Daten über mich als auch von mir). Mein Handeln. Mein Denken. Ein Großteil davon ist kollaborativ geworden und lässt sich nicht mehr klar in “mein” oder “dein” trennen. Ganz egal ob es um Ideen oder konkrete Projekte geht. Und das liebe ich.
Es ist so einfach wie wohl noch nie zuvor mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten und aus den Erfahrungen von anderen Menschen zu profitieren. Noch nie war so unklar aus wem der Riese besteht auf dessen Schultern man steht. Dazu gehört auch zu verstehen, dass wir längst komplett globalisiert sind. Open Source (eigentlich open everything), freie Lizenzen, Netzneutralität, auch der Wunsch nach einer Wissensallmende. Alles Dinge die global funktionieren und global funktionieren müssen.
Das war auch für mich der Grund den Piraten überhaupt beizutreten: Der internationale Ansatz und das Gefühl, dass hier Leute zusammenkommen die gleiche Ideale vertreten. Mittlerweile gibt es in über 40 Ländern Piraten. Alle mit sehr ähnlichen Ansätzen und Kernthemen. Auch an einem gemeinsamen Leitbild wird gearbeitet. Im Endeffekt sind sie damit mehr eine globale Bewegung als eine reine Partei. Dies bietet die Chance auf wundervolle Zusammenarbeiten und kann dazu führen auch als die globale Bewegung und weniger als Splitterpartei wahrgenommen zu werden.
Die Mitgliederversammlung der Piraten in NRW hat am Wochenende das Programm um Punkte wie Arbeit und Soziales, Drogenpolitik, Gesundheitspolitik und Wirtschaft erweitert. Was dies für die Identität der Piraten, sowohl in Deutschland als auch global, bedeutet wird wohl nur die Zukunft zeigen.
Meine Hausaufgaben musste ich trotzdem noch mehr mit der Microsoft Encarta machen als mit der Wikipedia. Und der Langenscheidt war auch noch in gedruckter Version auf dem Schreibtisch und nicht über Leo im Netz.
Trotzdem glaube ich verstanden zu haben was für eine großartige Erfindung dieses Internet ist. Und welche Möglichkeiten man damit hat. Egal ob man sich in virtuellen Welten mit Engländern, die genauso durchgeknallt sind wie man selbst, virtuelle Geschosse um die Ohren sausen lässt oder quer durch das Bundesgebiet verteilt zusammen in einem Etherpad an einer Pressemitteilung oder einem Antragstext für das Schiedsgericht schreibt. Das Internet vernetzt Kommunikation und verändert unser Denken und Handeln. Wer daran zweifelt muss nur mal schauen wie in so einem Pad gearbeitet wird.
Ich selbst habe mich zu guten Stücken ins Netz ausgelagert. Meine Daten (sowohl Daten über mich als auch von mir). Mein Handeln. Mein Denken. Ein Großteil davon ist kollaborativ geworden und lässt sich nicht mehr klar in “mein” oder “dein” trennen. Ganz egal ob es um Ideen oder konkrete Projekte geht. Und das liebe ich.
Es ist so einfach wie wohl noch nie zuvor mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten und aus den Erfahrungen von anderen Menschen zu profitieren. Noch nie war so unklar aus wem der Riese besteht auf dessen Schultern man steht. Dazu gehört auch zu verstehen, dass wir längst komplett globalisiert sind. Open Source (eigentlich open everything), freie Lizenzen, Netzneutralität, auch der Wunsch nach einer Wissensallmende. Alles Dinge die global funktionieren und global funktionieren müssen.
Das war auch für mich der Grund den Piraten überhaupt beizutreten: Der internationale Ansatz und das Gefühl, dass hier Leute zusammenkommen die gleiche Ideale vertreten. Mittlerweile gibt es in über 40 Ländern Piraten. Alle mit sehr ähnlichen Ansätzen und Kernthemen. Auch an einem gemeinsamen Leitbild wird gearbeitet. Im Endeffekt sind sie damit mehr eine globale Bewegung als eine reine Partei. Dies bietet die Chance auf wundervolle Zusammenarbeiten und kann dazu führen auch als die globale Bewegung und weniger als Splitterpartei wahrgenommen zu werden.
Die Mitgliederversammlung der Piraten in NRW hat am Wochenende das Programm um Punkte wie Arbeit und Soziales, Drogenpolitik, Gesundheitspolitik und Wirtschaft erweitert. Was dies für die Identität der Piraten, sowohl in Deutschland als auch global, bedeutet wird wohl nur die Zukunft zeigen.

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