Richtungsweisend?
Posted by Bastian • Wednesday, October 14. 2009 • Category: Aktuell: , The Pirates Gospel
Gestern haben sich die beiden Piratencrews in Münster mal wieder zum Crewtreffen zusammengesetzt und geschaut was so ansteht. Neben der bald anstehenden Wahl der Direktkandidaten zur Landtagswahl auch in Münster und einer neuen Projektgruppengründung (zum Thema Barcamp für Piraten) konnten wir uns auch endlich auf ein Vorgehen für einen Kreisverband in Münster einigen.
Das Thema der Unterverbände ist in Nordrhein-Westfalen heiss umstritten. Einige Piraten sind fest davon überzeugt, dass das Crewsystem vielleicht verbesserungswürdig aber sonst ideal ist. Für kleine Orte und überhaupt kleine Gruppen mag das sogar stimmen, kriegt man vergleichsweise einfach Gelder vor Ort um dort Wahlkampf zu machen oder Ähnliches.
Doch in Münster hat das für uns noch nie funktioniert. Die Crews waren immer nur ein alleiniges Mittel dazu um Geld ranzuschaffen und für nichts anderes. Die Budgets wurden auch gerne für Aktionen zusammengelegt. Und wofür das Geld ausgegeben wird entschieden eigentlich nie die Crews alleine sondern der gesamte Stammtisch (egal ob Pirat oder nicht). Die Crewmitglieder haben das dann nur noch formal als “Organ” abgenickt. Dies erschien uns nicht nur die fairste Variante zu sein (für alle Piraten die in keiner Crew engagiert sind) sondern auch ein guter Schritt zu mehr Basisdemokratie.
Doch im Zuge unseres Engagements in der Kommunalpolitik funktioniert das nicht mehr wirklich. Alleine schon Marco als Ratsherr ist nicht im Rat als “Mitglied der Crew XY” sondern als Pirat. In dem Sinne hat nicht nur er, sondern alle aktiven Piraten, eine gute Portion Einfluss auf das Bild der Piraten. Und was dabei meist völlig unter den Tisch fällt sind die Ansichten der nicht-aktiven Piraten. Gegen deren Willen wir vielleicht etwas entscheiden. Und wie groß der Anteil dieser “stillen” Mitglieder ist wissen wir nicht einmal. Denn nur der NRW-Vorstand hat die Zahlen der Piraten. Mit einer eigenen Mitgliederverwaltung vor Ort entlastet man daher nicht nur den Vorstand sondern hat auch viel bessere Möglichkeiten alle (Neu-)Mitglieder beispielsweise zu kontaktieren.
Und man kann eben ganz gezielt Mitgliederversammlungen/Kreisparteitage einberufen um Richtungsentscheidungen auf kommunaler Ebene basisdemokratisch mit allen Mitgliedern zu treffen und kann über einen Vorstand vor Ort sogar Leute wählen die im Zweifel befugt sind im Namen der Piraten in Münster zu sprechen.
In den nächsten Tagen geht es daher daran eine Satzung auszuarbeiten. Ich bin gespannt.
Das Thema der Unterverbände ist in Nordrhein-Westfalen heiss umstritten. Einige Piraten sind fest davon überzeugt, dass das Crewsystem vielleicht verbesserungswürdig aber sonst ideal ist. Für kleine Orte und überhaupt kleine Gruppen mag das sogar stimmen, kriegt man vergleichsweise einfach Gelder vor Ort um dort Wahlkampf zu machen oder Ähnliches.
Doch in Münster hat das für uns noch nie funktioniert. Die Crews waren immer nur ein alleiniges Mittel dazu um Geld ranzuschaffen und für nichts anderes. Die Budgets wurden auch gerne für Aktionen zusammengelegt. Und wofür das Geld ausgegeben wird entschieden eigentlich nie die Crews alleine sondern der gesamte Stammtisch (egal ob Pirat oder nicht). Die Crewmitglieder haben das dann nur noch formal als “Organ” abgenickt. Dies erschien uns nicht nur die fairste Variante zu sein (für alle Piraten die in keiner Crew engagiert sind) sondern auch ein guter Schritt zu mehr Basisdemokratie.
Doch im Zuge unseres Engagements in der Kommunalpolitik funktioniert das nicht mehr wirklich. Alleine schon Marco als Ratsherr ist nicht im Rat als “Mitglied der Crew XY” sondern als Pirat. In dem Sinne hat nicht nur er, sondern alle aktiven Piraten, eine gute Portion Einfluss auf das Bild der Piraten. Und was dabei meist völlig unter den Tisch fällt sind die Ansichten der nicht-aktiven Piraten. Gegen deren Willen wir vielleicht etwas entscheiden. Und wie groß der Anteil dieser “stillen” Mitglieder ist wissen wir nicht einmal. Denn nur der NRW-Vorstand hat die Zahlen der Piraten. Mit einer eigenen Mitgliederverwaltung vor Ort entlastet man daher nicht nur den Vorstand sondern hat auch viel bessere Möglichkeiten alle (Neu-)Mitglieder beispielsweise zu kontaktieren.
Und man kann eben ganz gezielt Mitgliederversammlungen/Kreisparteitage einberufen um Richtungsentscheidungen auf kommunaler Ebene basisdemokratisch mit allen Mitgliedern zu treffen und kann über einen Vorstand vor Ort sogar Leute wählen die im Zweifel befugt sind im Namen der Piraten in Münster zu sprechen.
In den nächsten Tagen geht es daher daran eine Satzung auszuarbeiten. Ich bin gespannt.

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