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Tuesday, September 15. 2009Die Polizei bei #fsa09 *update*Comments
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Unglaublich krass.. der arme Markus. voll gänsehaut beim lesen bekommen
Die Aussage "Ich führe nur Befehle aus" wurde in der Vergangenheit weiß Gott schon viel zu oft mißbraucht, um furchtbare Taten zu rechtfertigen, insofern darf diese in einem Rechtsstaat erstrecht nicht einfach hingenommen werden. Eine Demokratie muss von mitdenkenden Individuen mit genug Empathie und stark ausgeprägtem Gefühl für Gerechtigkeit gegenüber allen und Jedem geschützt werden, statt von automatisierten Robotern mit Gummiknüppel in menschlicher Gestalt. Selbst bei der Bundeswehr lernt man, dass man einem Befehl nicht unbedingt zwangsläufig folgen muss wenn dieser z.B. dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bzw. geltendem Recht widerspricht. Als Exekutive kann und muss man das Gleiche von einem Polizeibeamten, der geschworen hat, als direkte Vertretung des Staates, die körperliche Unversehrtheit schutzbedürftiger Bürger gewährleisten wollen, erwarten dürfen.
Erschreckend... wenn die Mühlen mal anfangen zu malen sind sie scheinbar nur sehr schwer zu stoppen... ich finde es auch krass dass man einfach so in die "Verbrecherkartei" aufgenommen wird, ohne das es auch überhaupt nur irgendeinen Grund dafür gibt... O_o
Mir wurde auch angeboten es wieder zu bekommen,
und wurde dann gefragt ob ich mein Perso dabei hätte. Dann habe ich mir aber gesagt dass dies zuviel aufwand für ein Gebrauchtes BW Messer für 3,50 Euro ist, und hab gesagt er kann es ruhig behalten. Dann war es doch gut das ich einfach auf mein blödes altes BW Messer verzichtete. Mein 90 Euro Gerber Tool welches ich sonst auch immer dabei habe hatte ich vorsichtshalber gleich zuhause gelassen. Besser so...
Hallo Oxking ...
Wenn ich lese, dass Du dein Multitool zuhause gelassen hast, aber Dein BW-Messer auf eine Demonstration mitgenommen hast, so verstehe ich das nicht. Ein "Leatherman/Gerber/Swisstool" oder ähnliches Multitool ist de jure ein WERKZEUG, was weder durch das mittlerweile verschärfte Waffengesetz vom Führen in der Öffentlichkeit her verboten noch vom Verbot auf Demonstrationen betroffen ist, IM GEGENSATZ zu einem "BW-Messer" (egal ob feststehende oder klappbare Klinge), was auf Demos generell nicht geführt werden darf. Auf eine Demo oder öffentliche Kundgebung sollte man also generell soetwas nicht mitnehmen. Insofern finde ich Deine "Wahl" etwas komisch. Ca. 1998 hatte ich wohl ziemliches Glück mit den Beamten, oder es war einfach noch eine andere Zeit, denn ich hatte damals in München einen Gasrevolver dabei, wie ich es JEDEN Tag hatte. Ich wollte auch nur einen Freund an dem Platz abholen, mit dem ich verabredet war, wollte nichtmal auf die Demo, von der ich nichtmal etwas wusste, die aber an demselben Platz zu der Zeit war. Ich ging zu den Beamten, erklärte Ihnen den Sachverhalt, woraufhin sie mich baten (einer wich einen Schritt zurück und nahm die Hand an das entsicherte Halfter der Dienstwaffe), meine Waffe langsam zu ziehen und zu übergeben. Sie wollten zunächst die Waffe prüfen, um sie dann ausnahmsweise (nach einer kurzen Überprüfung meines Ausweises per Funk) vorübergehend für die zehn Minuten im Dienstwagen zu verwahren. Nachdem ich meinen Kumpel getroffen hatte, bekam ich diese auch anstandslos wieder. Vielleicht waren damals noch andere Handhabungen üblich oder ich hatte einfach Glück! Auf jeden Fall ist es nicht sinnvoll, Waffen, Messer oder ähnliches überhaupt mitzunehmen. Das führt nur zu Komplikationen. Wer Interesse an einer lustigen Anekdote bezüglich der Unfähigkeit der Beamten im Umgang mit der Waffe auf der Versammlung hat, möge nun weiterlesen Die Beamten wollten nach meiner Erklärung des Sachverhalts und der schlussendlich erfolgten Übergabe der Waffe zunächst die Kammern leeren und die Waffe sichern, schafften dies jedoch nicht, da sie mit dem System eines Revolvers offensichtlich nicht vertraut waren. Hierauf wollte der Beamte dann die Patronen entnehmen und fummelte an einer Einzelnen herum, bekam diese aber nicht aus der Kammer (Klar, die ist ja bündig darin versenkt). Grinsend versuchte ich, ihm den Vorgang zu erklären, was aber nicht zum gewünschten Erfolg führte, als sagt ich kurz "Darf ich?" und streckte meine Hände Richtung Revolver. Der sichernde Beamte zuckte ein wenig zusammen, der untersuchende Beamte aber ließ mich gewähren, sichtlich peinlich berührt von seiner Unkenntnis um die Waffe. Ich entnahm die Patronen und übergab ihm die geleerte Waffe sowie die Patronen. Nun wollte der Beamte wohl überprüfen, ob die GASWAFFE nicht manipuliert sei und sah vorne in den Lauf hinein. Entsetzt sagte er, dass da ja was drin stecke. Wiederum grinste ich und erklärte ihm, dass werksseitig ein Metallstift im Lauf verschweißt ist, um ein "Aufbohren" zu einer scharfen Schusswaffe zu verhindern. Offensichtlich hatte ich den Beamten mein Wissen um meine Waffe und meine läuteren Absichten genug unter Beweis gestellt, denn die Beamten kamen meiner Bitte nach. Damals war das für mich sehr überraschend, denn ich bin davon ausgegangen, dass Polizeibeamte über Waffenkunde unterrichtet würden. Später erfuhr ich, dass das nur in SEHR BESCHRÄNKTEM Maße vollzogen wird.
kann mich den vorpostern nur anschließen....krasse sache das....ich verlinle deinen blog mal und reihe mich bei den spieglern ein...
Willkommmen im Leben, Junge!
Das findet seit Jahren statt. Wer sich hierüber echauffiert hat bestimmt die letzten Jahre die Unterdrückung nicht sehen wollen und geleugnet. Ihr Piraten seit echt so naive Bürgersöhnchen....
Dem kann ich nur zustimmen. (Guten Morgen auch, aufgewacht ?)
Hoffentlich ist dies insofern heilsam, daß es hier nicht nur um Meinungsfreiheit im Netz geht, sondern das System sich massiv in eine Richtung bewegt, die wir nie wieder haben wollten . . .
wie ihr euch immer an kleinigkeiten aufhängt .. ist halt so, nichts destotroz leben wir hier in der BRD wohl in einem der für jeden bürger wohlhabensden ländern der welt - wenn ihr gern auf soziale leistungen, kündigungsschutz, lohnfortzahlung bei krankheit usw. verzichten möchtet, dafür aber ständig auf die barikaden wollt, wandert doch aus, es hindert euch niemand dran !!
Nee, klar. Weil es also Hartz IV gibt (tolles Sozialsystem BTW) soll man hinnehmen, dass man eingesperrt und zusammengeschlagen werden kann. Ja, nee, stimmt schon. Aber sag mal, wovor hast du eigentlich Angst, dass du nicht mal mit einem Namen kommentierst? Hast du etwa was zu verbergen? Als Hartz IV-Empfänger dürftest du das jedenfalls nicht...
@namenlos: Auch mal zur Sache posten. Was hat Koerperverletzung mit Sozialen Sicherungssystemen zu tun?
Dein Verweis auf Auswanderung ist allerunterste Schublade - oder wie stellst Du Demokrat (ich geh jetzt mal ganz blau davon aus, Du seiest einer) Dir in deinem Alltag Problemloesungen vor? Fragen ueber Fragen... Aber mal was zum Thema: Bei mir weckt der Verweis auf Autoritaeten Erinnerungen an das so genannte Milgram-Experiment vor knapp 50 Jahren, was derzeit in in dem ganzen Anti-Terrordiskurs wieder etwas mehr Beachtung findet. Dabei wird naemlich eben genau diese Neigung der Menschen beschrieben, die Verantwortlichkeit fuer eigene Handlungen auf Befehlsketten abzuwaelzen... http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29414/1.html eine Abwandlung des Experiments im franzoesischen TV http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30387/1.html |
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