Gedankenstücke

(m)ein Leben durch den Sucher

LED-Taschenlampen Review: LED LENSER M5

Posted by Bastian • Tuesday, September 1. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
[Trigami-Review]


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Auf diesen Produkttest habe ich mich ja ganz besonders gefreut, denn eine gute Taschenlampe kann man so ziemlich immer gebrauchen. Egal ob man jetzt nachts Wahlplakate aufhängt, im dunkeln im Schlauchboot durch das Hafenbecken schippert, ob man einfach nur nachts noch einmal mit dem Hund raus muss oder sich am Lightpainting versucht. Mit Licht funktioniert es einfach besser. Bislang diente mir dazu eine Fenix L1D.

Seit einigen Tagen habe ich sie - erst einmal testweise - gegen eine LED LENSER M5 getauscht. Doch fangen wir vorne an: Mit dem Verpackungsinhalt, der mehr oder weniger dem Standard entspricht: Neben der Lampe, einer Gürteltasche für die Lampe, einer normalen Bedienungsanleitung und dem “Kunden die diese Lampe gekauft haben...”-Werbeheftchen findet sich eine Kurzanleitung die ca. EC-Karten-Größe hat und eine passende Batterie.

Die Kurzanleitung veranschaulicht die verschiedenen Beleuchtungsmodi und wie diese einzuschalten sind. Aufgrund der Größe kann man diese einfach bei sich mitführen. Aufgrund der halbwegs eingängigen Bedienung dürfte das aber nicht wirklich nötig sein.
Wirklich positiv überrascht hat mich die beigelegte AA-Batterie, das ist leider immer noch nicht selbstverständlich. Das eine normale AA-Batterie verwendet wird hat dazu noch den Vorteil das solche fast überall erhältlich sind und auch AA-Akkus in fast jedem Haushalt mit dem dazu passenden Ladegerät rumliegen.

Zur Lampe selbst: Die M5 verfügt über 3 verschiedene Beleuchtungsmodi: Volle Leistung, einen gedimmten ECO-Modus und einen Stroboskopmodus. Einschalten lassen sich all diese Modi über einen Schalter auf der hinteren Seite der Lampe. Während ein einfacher Klick die volle Leistung aktiviert kann man durch Tastkombinationen den Sparmodus (1x tasten, 1x Klick) und den Stroboskopmodus (2x tasten, 1x Klick) erreichen.

Was sich jetzt wenig intuitiv anhört hat man allerdings recht schnell verinnerlicht. Die Fenix die ich vorher genutzt habe hatte nicht nur Tast- sondern auch Drehkombinationen die meines Erachtens um einiges komplexer sind. Besonders schön ist in meinen Augen das die M5 stufenlos fokussierbar ist. Durch einfaches Ziehen/Schieben am Lampenkopf lässt sich von Punktlicht zu Flächenlicht wechseln.

Die Verarbeitung wirkt ordentlich und auch das Design ist nicht schlecht, allerdings nicht immer ganz zweckmässig. Da die Lampe rund ist rollt sie einfach seitlich weg wenn man versucht sie abzulegen weil man beide Hände zum arbeiten benötigt. Das gleiche Problem ergibt sich bei der Rückseite: Da auch diese Rund geformt ist kann man die Lampe nicht aufrecht hinstellen um beispielsweise die Decke defokussiert auszuleuchten (die Stärke der Lampe reicht mehr als aus um damit einen Raum indirekt auszuleuchten). Der An/Aus-Schalter hat dafür einen ordentlichen Druckpunkt und lässt sich blind gut finden, genauso wie die Modi-Kombinationen gut bedienbar sind.

Der Stroboskop-Modus wird von LED LENSER explizit als “Selbstverteidigungsmodus” beschrieben. Ich möchte hier explizit dazu aufrufen das nicht auszuprobieren. Der Strobo blendet einen potentiellen Angreifer zwar, allerdings nicht so sehr das er handlungsunfähig wird. Stattdessen wird er vermutlich nur noch aggressiver weil ihm das blendende Blinklicht nervt... Außerdem würde ich mich nicht darauf verlassen in so einem Fall die Kombination für den Strobomodus zu treffen.

Ansonsten bin ich mit der Lampe sehr zufrieden. Im gedimmten Modus kann man problemlos auch nahe Dinge noch erkennen und auch lesen ohne geblendet zu werden. Auch Nachts im Wald lässt sich damit problemlos noch Gassi gehen während man bei der vollen Leistung auch problemlos gut 100 Meter weit im fokussierten Modus leuchten kann.

Ich bin mit der M5 was ihre technischen Details und die Bedienung angeht sehr zufrieden. In Sachen Design könnte man vielleicht noch nacharbeiten, zwar liegt die Lampe gut in der Hand, ist allerdings anders nicht zu gebrauchen. Dank der Fokussierbarkeit dürfte sie die Fenix trotzdem erstmal am Gürtel abgelöst haben.

Es gibt auch eine - bislang wenig genutzte - Community aka Forum zu den Lampen die man besuchen kann um mit anderen Usern in Kontakt zu treten.

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2 Comments

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  1. Haben diese Taschenlampen denn eine konstant-geregelte Helligkeit?
    Also kein Dunkler-Werden mit der Zeit, wie es früher bei den Lensern normal war? Wie lang leuchtet die Lampe bei 100% und 15%, bis die Helligkeit auf die Hälfte abgefallen ist? Würde mich (und andere auch!) brennend interessieren.
    Alles andere ist ja irgendwie subjektiv und nicht wirklich vergleichend mit Marken wie Olight, Fenix und Eagletac.
    www.light-reviews.com
    So bewertet man Taschenlampen :-)
  2. Danke für diesen Bericht. Das mit dem Verteidigungsmodus war mir wirklich neu.

    Danke
    Sandra

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