Informationelle Selbstbestimmung & Überwachung
Posted by Bastian • Thursday, July 30. 2009 • Category: Aktuell: , The Pirates Gospel
Wenn ich anfange von Datenschutz zu erzählen kriege ich häufig das gleiche um die Ohren geknallt: “Was willst du überhaupt von Datenschutz erzählen? Du lebst dein Leben doch fast online für jeden sichtbar!”. Und das ist auch nicht ganz falsch: Meine Adresse und Handynummer findet man genauso gut wie meine Musikvorlieben bei last.fm, meine Gedanken im Blog oder bei Twitter.
Doch da muss man unterscheiden: Ich mich in allen Fällen selbst dazu entschieden diesen Teil (man muss schon sehr naiv sein zu glauben ich würde alles bloggen/twittern) meines Lebens publik zu machen. Aus ganz freien Stücken habe ich diese Informationen für alle Welt sichtbar ins Netz gestellt - mit dem Wissen um die Konsequenzen. Diese Daten liegen auf den Servern kommerziellen Firmen und das die ihre Dienste nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit umsonst anbieten ist mir ebenso bewusst. Leider trifft das natürlich nicht auf jeden User von solchen Portalen an. Weshalb es in meinen Augen auch dringend notwendig ist im Bereich der Bildung mehr für Medienkompetenz zu vermitteln. Nur mit dem nötigen Hintergrundwissen lassen sich auch gezielte und mündige Entscheidungen treffen.
Ganz anders sieht das Bild da schon aus wenn man sich die immer weiter wachsenden Eingriffe seitens des Staates in die Privatsphäre anschaut: Im Zuge der Vorratsdatenspeicherung - begründet mit der Terrorabwehr - wird protokolliert auf welchen Webseiten ich wann gesurft habe, wem ich wann eine Mail geschrieben habe und auch wen ich von wo aus wann mit meinem Mobiltelefon angerufen habe.
Es werden viel mehr, zum Teil auch viel privatere, Daten erhoben und ich habe keine Möglichkeit dies wirklich zu verhindern. Der einzige Weg wäre den Rechner und Telefon auszuschalten. Oder natürlich mit technischen Hilfsmitteln (TOR et. al.) zu umgehen. So wie das auch jeder tun wird der kriminelle Absichten hat.
Doch was ist überhaupt das Problem an dieser permanenten Überwachung auf Halde? Nun: Mittlerweile belegen ein Haufen Studien das sich Menschen angepasst und unfrei verhalten wenn sie überwacht werden (Was vermutlich jeder kennt der andauernd Überwachungskameras ausgesetzt ist). Und so wird die Freiheit eines jeden einzelnen eingeschränkt - In der Hoffnung irgendwann mal einen Terroristen, selbstverständlich nach seiner Tat, erwischen zu können.
Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung und Überwachung gehen Hand in Hand. Für die beiden ersteren - gegen letzteres.
Doch da muss man unterscheiden: Ich mich in allen Fällen selbst dazu entschieden diesen Teil (man muss schon sehr naiv sein zu glauben ich würde alles bloggen/twittern) meines Lebens publik zu machen. Aus ganz freien Stücken habe ich diese Informationen für alle Welt sichtbar ins Netz gestellt - mit dem Wissen um die Konsequenzen. Diese Daten liegen auf den Servern kommerziellen Firmen und das die ihre Dienste nicht aus reiner Menschenfreundlichkeit umsonst anbieten ist mir ebenso bewusst. Leider trifft das natürlich nicht auf jeden User von solchen Portalen an. Weshalb es in meinen Augen auch dringend notwendig ist im Bereich der Bildung mehr für Medienkompetenz zu vermitteln. Nur mit dem nötigen Hintergrundwissen lassen sich auch gezielte und mündige Entscheidungen treffen.
Ganz anders sieht das Bild da schon aus wenn man sich die immer weiter wachsenden Eingriffe seitens des Staates in die Privatsphäre anschaut: Im Zuge der Vorratsdatenspeicherung - begründet mit der Terrorabwehr - wird protokolliert auf welchen Webseiten ich wann gesurft habe, wem ich wann eine Mail geschrieben habe und auch wen ich von wo aus wann mit meinem Mobiltelefon angerufen habe.
Es werden viel mehr, zum Teil auch viel privatere, Daten erhoben und ich habe keine Möglichkeit dies wirklich zu verhindern. Der einzige Weg wäre den Rechner und Telefon auszuschalten. Oder natürlich mit technischen Hilfsmitteln (TOR et. al.) zu umgehen. So wie das auch jeder tun wird der kriminelle Absichten hat.
Doch was ist überhaupt das Problem an dieser permanenten Überwachung auf Halde? Nun: Mittlerweile belegen ein Haufen Studien das sich Menschen angepasst und unfrei verhalten wenn sie überwacht werden (Was vermutlich jeder kennt der andauernd Überwachungskameras ausgesetzt ist). Und so wird die Freiheit eines jeden einzelnen eingeschränkt - In der Hoffnung irgendwann mal einen Terroristen, selbstverständlich nach seiner Tat, erwischen zu können.
Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung und Überwachung gehen Hand in Hand. Für die beiden ersteren - gegen letzteres.






Ich bin etwas spät dran, aber die Klausurenzeit hat mich irgendwie davon abgehalten: Seit Mittwoch Nachmittag ist es offiziell! Die Piratenpartei darf in Münster bei der Kommunalwahl antreten. Und zwar in 18 der 33 Wahlbezirke haben unsere Direktkandidaten in unermüdlicher Arbeit die Unterstützerunterschriften sammeln können so das wir am 30.08. auf dem Stimmzettel stehen werden. 




