Gedankenstücke

(m)ein Leben durch den Sucher

Recycling

Posted by Bastian • Monday, April 13. 2009 • Category: Aktuell: , with a wonder and a wild desire


Nachdem die letzten Überreste des Osterfeuers nun abgebaut sind kann ich mal wieder in dem Feedreader plündern. Disney hatten wir ja vor kurzem noch hier, diesmal aber nicht um zu veranschaulichen wie das mit dem Copyright so geht. Sondern einfach um zu zeigen wie faul die Zeichner sind. Warum sollte man nicht gute bewährte Szenen einfach nochmal verwenden.

[via]

Osterfeuer

Posted by Bastian • Saturday, April 11. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home

Morgen ab 18 Uhr findet wieder das Osterfeuer von unseren Pfadfindern in Greven statt. Dafür wurde heute schonmal aufgebaut.

Umzugsprobleme *update*

Posted by Bastian • Friday, April 10. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
Wie bei W&W schon gepostet wollen wir von wordpress.com auf eine selbstgehostete Version umziehen. Funktioniert alles auch wunderbar. Doch ein Problem habe ich, und bislang habe ich keine Lösung finden können. Vielleicht fehlen mir auch einfach die korrekten Suchbegriffe:

Wenn man bei Wordpress.com Youtube-Videos einbettet dann erstellt er einen Pseudocode der Form

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ZBrYtOa8LD8&feature=dir]

Und genau diese Form bleibt auch erhalten wenn man seine ganzen Artikel etc. exportiert und in ein normales Wordpress importiert.

Zur Lösung gibt es eigentlich nur 2 Probleme: Gibt es ein Plugin für Wordpress was mit diesen Tags umgehen kann und dann im Artikel die passenden Videos embedded? Oder gibt es ein Tool was einfach die Export-Datei so umschreibt dass die passenden Embed-Codes eingetragen werden?

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar. Sonst werd ich wohl selbst was passendes basteln müssen.

*update* Philipp hat die Lösung schon gefunden, folgendes Plugin kann installiert werden und schon ist wieder alles gut.

Der GoogleReader

Posted by Bastian • Thursday, April 9. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
Bislang habe ich meine Feeds einfach nur noch über Newsstand auf dem iPhone gelesen. Eine wirkliche Dauerlösung ist das allerdings nicht gewesen, zu oft stolpert man dann über irgendwelche Videos die man sich nicht ansehen kann und sich bookmarken muss um sie am Rechner zu sehen.

Ideal wäre also ein Programm was in zwischen Mac und iPhone gelesene Feedeinträge synchronisieren kann. Bekanntestes Beispiel dafür ist NetNewswire. Doch da konnte ich mich weder mit der Desktop-App noch mit dem iPhone-Programm anfreunden. Deshalb hab ich gestern mal Testweise zum GoogleReader gewechselt. Dieser lässt sich via Eventbox bequem auf dem Desktop verwalten und anschauen und fürs iPhone gibt es die App Byline die ebenfalls die Feeds von und zum GoogleReader synchronisiert, denn leider kann Newsstand dies noch nicht.

So sind meine Feeds jetzt sowohl über die Weboberfläche als auch Byline und Eventbox immer auf dem gleichen Stand was gelesen/ungelesen und die Markierung angeht. Doch der GoogleReader hat ein paar Dinge die mir weniger gefallen: Es gibt Google-typisch mal wieder keine echten Ordner sondern Label/Tags und all das wird wild vermixt. Das führt dazu das man keine Unterordner erstellen kann sondern nur eine Hierarchie von Tags/Ordnern erstellen kann. Daher durfte ich meine Struktur komplett umstellen. Total unsinnig finde ich das Feature Feeds mehreren Labeln zuzuordnen. Dadurch erscheinen die Feeds dann in mehreren Pseudo-Ordnern gleichzeitig.

An Byline stört mich zudem noch dass die Feeds in den Ordnern nicht einfach aufgelistet werden sondern dass in den Ordnern einfach ALLE neuen Beiträge aus ALLEN Feeds nur nach Erscheinungsdatum/Zeit gelistet werden. Es gibt also keine Möglichkeit sich alle Beiträge aus einem Feed anzusehen. Dazu kommt das Google zum Teil ewig braucht um zu merken das neue Beiträge in Feeds warten

Wirklich optimal ist das also noch nicht. Allerdings dank Eventbox ein bisschen besser als das vorherige Setup. Ich warte dann mal darauf dass Newsstand von seinem freundlichem Entwickler die Google-Integration spendiert bekommt.

Peinlich

Posted by Bastian • Wednesday, April 8. 2009 • Category: Aktuell: , the sun never shines
Da wollte ich gerade auf Weissbier & Wissenschaft rummeckern dass SpOn und andere deutsche Medien ihre Berichterstattung über dieses Paper mit so richtig schön kreativen Überschriften wie SEX FÜR BEUTE aufmachen. Und dann schaue ich mir die Pressemitteilung die das MPI an dem die Autoren tätig sind rausgegeben hat: Meat for Sex in Wild chimpanzees

Ausnahmsweise also mal gar nicht die Schuld der Medien. Die haben einfach nur brav die Pressemitteilung abgeschrieben. Auch Wissenschaftler sind sich also des Sprichwortes “Sex Sells!” bescheid und wissen ihn für sich zu nutzen. Das Blog The Great Beyond hat auch noch ein paar nette Überschriften zum Thema gesammelt.

A Fair(y) Use Tale

Posted by Bastian • Wednesday, April 8. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer


Yet another YouTube-Video? In der Tat. Dieses Remix-Video von Professor Eric Faden der Bucknell University erklärt für Laien verständlich was es mit dem amerikanischen Copyright auf sich hat, was Fair Use und Public Domain ist und warum es blöd ist Ideen zu protektionieren und das Rechte quasi-ewig gelten. Und hat dazu sein komplettes Video aus kleinen Schnippseln aus Disney-Filmen zusammengesetzt, die ihrerseits dafür bekannt sind ihre Rechte recht rigoros zu verfolgen und durchzusetzen. Die Theorie: Wenn Fair Use wirklich funktionieren würde dann dürfte Disney ja nichts gegen das Video haben. 

What If The Beatles Were Irish?

Posted by Bastian • Tuesday, April 7. 2009 • Category: Aktuell: , play guitar and play inspired



Dieser Song von Roy Zimmerman (Ja, der Typ der auch den Song über Ted Haggards HomoHeterosexualität gemacht hat) ist einfach zu schön um in bei Twitter und Delicious in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Crazy

Posted by Bastian • Tuesday, April 7. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer


Gestern hab ich mir dann mal Religulous von Bill Maher angeschaut. Sehr Michael Moore-esk meiner Meinung nach. Das trifft natürlich ebenso auf den Stil vor den Maher verwendet und daher ist die an Moore oft geübte Kritik durchaus angebracht. Da sitzen nur Extremisten aus diversen Lagern der Religionen herum und dürfen reden, wie der Ex-Schwule Reverend, der Ex-Jüdische Christ oder der Bekloppte der allen erzählen wollte das er die zweite Reinkarnation von Jesus ist. Und dazu werden die Szenen im Schnitt so montiert das die Aussagen möglichst wahnsinnig wirken. Manche nennen es Propaganda

Davon kann man halten was man will, der Zielgruppe wird es gefallen. Denn es werden wohl kaum die überzeugten Angehörigen einer Religion in den Film gehen um sich belehren zu lassen sondern die Menschen die bereits Zweifel haben. Wenn diese Menschen auch nur ein wenig davon lernen können was für Freaks sich ebenfalls unter dem Deckmantel der Religion rumtreiben wäre das schon etwas wert.

Hier gibt es auch noch ein Interview mit Maher zu seinem Film.

Unverstanden

Posted by Bastian • Sunday, April 5. 2009 • Category: Aktuell: , i love my computer
Dieser Artikel von Jochen Stahnke bei FAZ.net über die re:publica ist ein einziger Rant. An sich nicht falsch ein wenig rumzumeckern, gehört ja auch zum bloggen dazu. Wobei, wollten die Leute bei der FAZ nicht so echten “Qualitätsjournalismus” liefern? Und Kritik an der re:publica kann man sicher üben, an vielen Punkten. Aber darum geht es auch gar nicht.

Denn es geht mir vor allem darum wie sehr sich der Autor selbst entlarvt. Da beschwert er sich ausführlich über die Masse der an ADHS leidenden Bloggern,
«Die meisten der vorwiegend männlichen Besucher Mitte dreißig haben mindestens ein Laptop, Blackberry oder iPhone auf dem Schoß und tippen beinahe sekündlich weitere Blogeinträge oder Twitter-Botschaften, im Fachjargon „Tweets“ genannt, ins Internet.Selbst Vorträgen wie dem des Wikipedia-Gründers Jimmy Wales schenkt kaum jemand volle Aufmerksamkeit.»
um dann selbst genau in die Falle zu rennen als er CC-Gründer Lawrence Lessig anzupöbeln versucht.
«Würde Lessig, einmal anders gefragt, auch von Immobilienmaklern, Steuerberatern und Rechtsprofessoren verlangen, dass sie auf ihren Besitzstand und die Bezahlung ihrer Leistungen verzichten?»
Deutlicher kann man gar nicht machen dass man Lessig bei seinem Vortrag entweder gar nicht zugehört hat weil man gleichzeitig schlechte Artikel schreiben musste oder weil man es schlicht nicht verstanden hat. Denn in seinem Vortrag hat er die ganze Zeit davon gesprochen das man endlich ein vernünftiges Zitierrecht für neue Medien einführen muss und das es endlich möglich sein soll Kunst in Form von Remixen zu ermöglichen. Desweiteren sprach er ausdrücklich davon dass das Urheberrecht für den Privatanwender gelockert werden muss da es überhaupt nichts bringt Menschen zu kriminalisieren.

Falls der Herr Autor zu beschäftigt war vor Ort zuzuhören sollte er sich den Talk hier nochmal ansehen, ab ca. Minute 46 kommt der relevante Teil. Von daher sind die Vergleiche auch überhaupt nicht zutreffend. Passender wäre der Makler dessen Angebote umsonst weiterverbreitet werden in neuen Zusammenhängen (bsp. Immobilien-Webseiten) oder der Rechtsprofessor dessen Arbeiten an neuen Stellen verbreitet werden.

Victims Of Science - The Device Has Been Modified

Posted by Bastian • Sunday, April 5. 2009 • Category: Aktuell:


Ich bin gerade bei YouTube zufällig darüber gestolpert als ich mir eigentlich nur nochmal “Still Alive” anhören wollte. Ein grandioses Mashup was die Voice-Samples aus dem Spiel “Portal” als Lyrics für einen Song benutzt.

#rp09 #2

Posted by Bastian • Saturday, April 4. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
republica 09Aufgrund von Internet-, Schlafmangel und Alkoholüberschuß gibt es nun erst den nächsten Beitrag über die re:publica 09. Am zweiten Tag hab ich dann auch recht wenige Vorträge gehört.

Der Vortrag zum Datenschutz vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar lässt sich kurz zusammenfassen mit “Die Renten Daten sind nicht sicher!”, so weit also auch nichts neues aber souverän und kurzweilig vorgetragen. Die Vorträge danach vom PrivacyOS fand ich dagegen sehr schlecht, was leider weniger am Inhalt als an den Vorträgen lag. Datenschutz in SocialNetworks alá Facebook ist an sich ein gutes Thema. Aber ich verstehe nicht warum deutsche Sprecher unbedingt auf englisch vortragen müssen, vor allem wenn ihre Englischkenntnisse sehr holprig sind.

Sehr spannend fand ich nachmittags “Blogging in Africa”, ein Thema mit dem ich mich vorher noch gar nicht auseinander gesetzt habe. Interessant zu hören wie die Leute dort den Mangel an weithin verfügbarem Internet durch Radio, Ausdrucken und Mobiltelefone lösen. In dem Zusammenhang war das fehlende W-LAN sehr Schade, die geplante Videokonferenz nach Afrika durfte dadurch ausfallen.
Danach hab ich dann erstmal alle weiteren offiziellen Veranstaltungen geschwänzt und mich lieber mit Marc und Lars unterhalten und über die großen Vor-/Nachteile von OpenAccess und den großen Unterschieden zwischen Bachelor/Master und Diplom gequatscht. Über den K(r)ampf Bachelor vs. Master sollte man mal eine Reihe auf W&W veranstalten.

Abends kam dann der große Auftritt von Lawrence Lessig, dem Gründer der Creative Commons, der über - wie könnte es anders sein- Urheberrechte und die Veränderung von Kreativität durch neue Techniken. Super Inhalt in einer perfekten Präsentation.

Danach gab es dann noch die Twitterlesung zu der das allgemeine Feedback ja sehr gespalten. Prinzipiell würd ich sagen: super Sache. Wichtig ist nur das auch passende Tweets ausgewählt werden. Manche waren nur Rohrkrepierer und wenn Leute ihre eigenen Tweets vorlesen ist das ganz ganz schlecht für die Stimmung.

Dafür haben die Talks gestern einfach nur gerockt: Angefangen morgens mit dem Vortrag zum “neuen Netz” von Jan Schmidt über unser Rollenverständnis im Netz und ob wir nicht einfach eine Norm brauchen, dass wir nicht alle Informationen über Menschen aus dem Netz suchen nur weil wir könnten.

Danach ging es weiter mit dem sehr spannenden Beitrag von Esra‘a Al Shafei über “Social Media in the Mideast” die gezeigt hat wie dort Zensur und Unterdrückung von staatlichen Seiten mit Hilfe des Netzes umgangen wird, Protest geübt wird und internationale Aufmerksamkeit erzeugt wird.

Die Vorträge von Jimbo Wales und Cory Doctorow muss man eigentlich nicht weiter kommentieren: Zucker! Gleiches gilt auch für den Talk über die Atheist Bus Campaign, wo sehr schon vorgestellt wurde mit welchen Mitteln das Fundraising dafür vonstatten ging.

republica 09Zusammenfassend hat es sich für mich auf jedenfall gelohnt nach Berlin zu kommen. Eine Reihe spannender Vorträge gehört, jede Menge nette und spannende Menschen kennengelernt und wiedergetroffen und auch ein bisschen was gelernt.

Das kaputte WLAN fand ich für mich persönlich nicht ganz so schlimm. Das Getwitter ging ja auch per iPhone ganz okay und hat meiner Ansicht dafür gesorgt einfach mehr wirklich anwesend zu sein. Für Leute ohne Datenplan im Mobilfunk-Tarif natürlich ein großes Problem. Genauso für die Vortragenden die ihre Präsentationen darauf aufgebaut haben das es Netz gibt.

Die paar Panels die ich gesehen hab fand ich zum Großteil langweilig. Eine Podiumsdiskussion baut eben darauf auf das auch diskutiert wird. Und das passiert nicht wenn alle Leute die auf der Bühne sitzen die gleiche Meinung oder zumindest sehr ähnliche Meinung haben. Da fehlt es dann einfach an Streitkultur.

re:publica - Tag 1

Posted by Bastian • Wednesday, April 1. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
So der erste Tag der re:publica ist für mich vorbei. Deshalb mal kurz Zeit für ein bisschen Text dazu:

Die ersten Talks hab ich leider verpasst, was ich so gehört habe soll das allerdings auch nicht all zu schlimm gewesen sein.

Den Vortrag zum Open Moon-Project fand ich recht fade, dabei ist die Idee eigentlich nett. Doch die Speakerin war seltsam hölzern in ihrer Art und mehr als Fundraising-Werbung war es dann doch nicht.

Das Panel zur Medienwelt im Wandel lief sehr langsam an doch gegen Ende kamen endlich mal kritische Fragen auf und es wurde mal wirklich diskutiert, natürlich hauptsächlich darüber ob das Web den Print verdrängen wird. Eigentlich eine mühselige Diskussion: Qualität sollte sich durchsetzen, das Medium dafür doch egal sein.

Den Beitrag von moot zu 4chan fand ich sehr gelungen, immerhin hat er sich für die LOLCatz und Rickrollin‘ entschuldigt. Auch sonst war seine Präsentation kurzweilig, für Menschen die 4chan nicht kennen sicherlich auch ganz informativ. Außerdem fand ich es nett zu hören wie aus einer so einfachen Idee etwas so Großes entstanden ist. Ganz ohne Business-Model am Anfang. Und übrigens wurde die komplette re:publica für 2 Wochen von 4chan gebannt wegen Spamming.

Ganz schwach fand ich das Panel zum mobilen Microblogging. Nicht weil die Gäste schlecht gewesen wären. Nur leider waren sich alle einer Meinung was das ganze extrem langweilig gemacht hat. Und dann noch einem Saal voller Twitter-Usern die während des Panels mit ihren iPhones/G1s/Blackberrys twittern zu erklären wie Twitter funktioniert ist überflüssig. Kein Wunder das ein Hörer neben mir tatsächlich eingeschlafen ist.

Dazu kam dann auch noch das den ganzen Tag das W-LAN vorsichtig gesagt “instabil” war bzw. gar nicht zu gebrauchen.

Alles in allem war es aber dann doch ein netter Tag. Alte Bekannte endlich mal wieder treffen, Gesichter hinter Benutzernamen kennenzulernen, rumzupoken und auch völlig Fremde kennenzulernen ist halt immer unterhaltsam.

Jetzt bin ich eigentlich nur noch müde, immerhin ging es heute morgen schon um halb 5 für mich aus dem warmen Bettchen. Morgen früh um 10 geht es dann weiter. Bis dahin.

Auf zur re:publica

Posted by Bastian • Wednesday, April 1. 2009 • Category: Aktuell: , i left my home
Das Banner links, welches die re:publica anpreist, prangt hier schon seit einigen Monaten und gleich geht es los. Der Stefan wird mich einsammeln und dann geht es nach Berlin. Bis später!