Es ist ja schon etwas länger her das ich das letzte mal einen Mac zuhause hatte um ihn auszuprobieren. Und gut eine Woche habe ich nun mit dem neuen MacBook Pro schon verbracht und dachte es wäre vielleicht mal Zeit für einen kleinen Bericht, was gibt es positives zu berichten und bei was sollte Apple auf jeden fall noch nachbessern.
Zuerst muss ich sagen das die gesamte Installation sehr entspannt ablief. Kurz ein paar Daten eingetragen und schon kann man anfangen mit dem Teil zu arbeiten. Ebenfalls sehr positiv überrascht war ich von Boot Camp, den als ersten Schritt habe ich auf einer kleinen Extra-Partition Windows XP installiert. Da die Leistung des MacBooks zum spielen ja mehr als ausreicht wollte ich, als alter Fan der Serie, endlich mal Fallout 3 nachholen.
Die Installation eines zweiten Betriebssystem war dabei ja so was von schön einfach. XP-CD einlegen, Boot Camp starten, Größe der XP-Partition festlegen, dann das Windowssetup in 10 Minuten durchspielen und schon bootet XP. Hier jetzt nur noch kurz die Mac OS-CD einlegen damit alle Gerätetreiber installiert werden und schon ist die Installation fertig.
Aber zurück zu Mac OS und dem Gerät an sich, weil über Windows will ja sonst hier niemand mehr was wissen. Besonders gut gefällt mir das Multitouch-Trackpad. Das Steuern per Gesten ist sehr intuitiv (besonders wenn man die meisten vom iPhone kennt) und die Expose-Bedienung per 4-Finger-Zeig erleichtert das Leben sehr (und hat ganz stark etwas von “use the force, Luke!“ - Apple würde gut daran tun einen Werbespott mit Mark Hamill zu drehen). Ich hatte mich sehr an den Trackpoint von IBM gewöhnt und muss sagen einem normalen Touchpad wüde ich den Trackpoint jederzeit vorziehen. Doch an das Multitouch habe ich mich so schnell angepasst das ich gar nicht mehr zurück will. Besonders Lightroom und die Apple-Eigenen Programme unterstützen die Mehr-Finger-Gesten sehr gut, auf eine angepasste Version des Firefox bin ich gespannt.
Und damit kommen wir auch schon zu einem Kritikpunkt - Der Software: iTunes ist und bleibt unglaublich überladen und es ist eine Frechheit wieviel Arbeitsspeicher ein Programm frisst was mir nur die Musik abspielen soll. Dafür ist die Integration ins System immerhin besser als unter Windows (was kein Kunststück ist). Über Safari kann ich hingegen gar nichts böses sagen, ich verwende es nur nicht, denn an den Plugins die ich im Firefox nutze halte ich gerne fest.
Doch Mail ist, wie hier
schon geschildert, eine Frechheit. Das es von Haus aus kein PGP kann ist okay, lässt sich ja noch recht einfach nachinstallieren, aber das es bei einfachen IMAP-Konten solche Probleme hat ist unzumutbar. Mein geschildertes Problem ist in den Apple-Foren durchaus bekannt und es gibt jede Menge Threads dazu: Mail verhält sich beim Abrufen und Synchronisieren von IMAP-Konten einfach nicht Standard-Konform und erzeugt im schlechtesten Falle so jede Menge von Duplikaten. Mail auf dem iPhone hingegen funktioniert tadellos und lässt sich problemlos neben Thunderbird bedienen. Schon ein trauriges Bild, das Apple es nicht schafft ihre beiden Mailclients so zu programmieren das sie miteinander arbeiten. Aber vielleicht gehört das auch mit zur Strategie um mehr MobileMe-Konten zu verkaufen.
GarageBand & iMovie hab ich bislang nur angetestet, machen aber beide einen ganz soliden Eindruck für Nicht-Profi-Anwender.
Da ich auch direkt iWork mitgekauft habe durfte ich damit auch schon etwas rumspielen: Pages reicht für meine Bedürfnisse mehr als aus und Keynote ist einfach genial. Numbers habe ich bislang geflissentlich ignoriert, es war einfach kein Anlass da um es zu benutzen.
Die Synchronisation des iPhones mit iCal etc. funktioniert tadellos. Und dank
ToDo kann ich auch meine Aufgaben über das W-LAN mit iCal abgleichen.
Etwas Angst hatte ich vor dem shiny Display. Doch ich finde es völlig okay. Es ist gefühlte 1000 mal heller und schärfer als das Display vom Thinkpad X31. Und obwohl ich viel mit dem Rücken zum Fenster vor dem Gerät sitze fallen mir die Spiegelungen gar nicht so sehr auf.
Doch das soll es als erster Eindruck hier auch erstmal sein. Mehr kommt sicherlich später hier oder per
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